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zuletzt aktualisiert 21.01.2025

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    Deutschland / Rhön
    Wegen ihrer baumlosen Gipfel wird die Rhön auch als „Land der offenen Ferne“ bezeichnet. Das wissen nicht nur die Segelflieger zu schätzen, die auf der Wasserkuppe ihr Mekka haben. Auch im Sattel eines Motorrades profitiert man von den herrlichen Aussichten in der Rhön. Fulda, der Ausgangspunkt dieser Tagestour, liegt äußerst reizvoll im Tal des gleichnamigen Flusses. Im Osten der ehemaligen Bischofsstadt erheben sich die Berge der Rhön, im Westen beginnen die Hügel des Vogelsberges. Prunkstück des hübschen Städtchens ist sein Schloss, die ehemalige Residenz der Fuldaer Fürst-Äbte. Es wurde während der Renaissance erbaut und verfügt über einen herrlichen Park. Ein Bummel zu Fuß durch Fulda ist also vor dem eigentlichen Beginn unserer Runde keine schlechte Idee. Ein Muss dabei ist die Einkehr im Café Glück in der Friedrichstraße. In gemütlichem Ambiente warten auf den Gast hausgemachte Kuchen, eigene Marmelade und leckere Bagels. Alles regional, bio oder fair. Glück gehabt. Wir verlassen Fulda vorbei an Petersberg und peilen den Ort Hofbieber an. Kleine, verkehrsarme Landsträßchen verhelfen der Tour zu einem ruhigen, entspannten Auftakt. Ein kurzer Abstecher hinüber zum Schloss Bieberstein. Das prachtvolle, imposante Barockschloss hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich und dient heute als Internat. Danach geht es weiter Richtung Osten. Allmählich kommt Schwung in die Geschichte, die ersten Kurven bergauf kündigen sich an – die Rhön naht. In der Ortschaft Tann, wo es das gut gemachte und höchst interessante Museumsdorf Rhön zu besichtigen gibt, biegen wir nach rechts ab und klinken uns bis Hilders kurz auf die B 278 ein. Auf einer kurvigen und gut ausgebauten Nebenstraße durchqueren wir Frankenheim und erreichen schließlich den Ort Leubach. Ab hier nehmen wir den perfekten Asphalt der Hochrhönstraße mit dem Motorrad unter die Räder. Die Hochrhönstraße bringt uns in die Nähe des Schwarzen Moores. Motor aus, Helm ab, Jacke über die Schulter. Denn von einem großen Wanderparkplatz aus kann das 60 Hektar große Hochmoor zu Fuß erkundet werden. Ein drei Kilometer langer Weg aus Holzbalken führt bis an die so genannten „Mooraugen“ heran. Das sind kleine Weiher und Tümpel, die noch nicht von der Moorvegetation zugewachsen sind. Wieder zurück im Motorradsattel, führt uns die Motorradtour durch die Rhön vom Schwarzen Moor aus kilometerlang über die kahle Plateau-Fläche der Rhön. Aussichten ohne Ende, fast wie aus der Kanzel eines Segelflugzeuges. Klar, dass die Flieger die Rhön zu ihrem Mekka machten. Dann zirkelt die Route hinab nach Bischofsheim. Der sehr hübsch in einem Tal gelegene Ort ist nicht nur ein beliebter Sommer- und Winterferienort, sondern auch eine der wichtigsten Städte der Rhön. Unser Tipp: Am Marktplatz anhalten und bei einer Tasse Kaffee das Stadtbild mit seinen historischen Häusern und dem Barockbrunnen genießen. Wer möchte, kann auf der Motorradtour Rhön auf die Wasserkuppe fahren. Dazu muss man auf der Fahrt nach Bischofsheim unterwegs einen Abstecher über Ehrenberg hinauf zur Wasserkuppe einlegen. Auf dem höchsten Berg der Rhön sind seit den 1920er-Jahren die Segelflieger aktiv. Der Berg mit seinem fast ebenen Kamm und seiner guten Thermik bietet den lautlosen Gleitern optimale Bedingungen. Lust auf einen Sitzplatztausch? Von dem kleinen Segelflugplatz werden Rundflüge angeboten. Gleich hinter dem Ortsende von Bischofsheim weist ein Schild den Weg hinauf zum Kreuzberg. Der „heilige Berg“ der Franken, wie der 928 Meter hohe Kreuzberg auch genannt wird, ist vor allem wegen des guten Essens und des dunklen Bieres berühmt, das die Franziskanermönche im Garten der Klosterkirche auf den Tisch stellen. Das Kloster erreicht man vom Parkplatz aus zu Fuß in ca. 15 Minuten. Kurz darauf gelangen wir in das Tal der Sinn. Wir passieren Wildflecken, ein idyllisch vor der Kulisse der Rhön liegendes Dorf und fahren ein ziemliches Stück am gleichnamigen Truppenübungsplatz entlang. Wir unterqueren einen Viadukt der Autobahn A 7 und rollen nach Bad Brückenau hinein. Dort wartet eine hübsche Altstadt mit Fachwerkfassaden und Dächern aus Holzschindeln. Das Heilbad Brückenau ist durch gepflegte Promenadenwege mit dem benachbarten Staatsbad verbunden, das mit wunderschönen alten Kuranlagen glänzt, in denen schon König Ludwig I. seine Gallen- und Blasenleiden auskurierte. Weiter auf der B 27 Richtung Fulda. In Volkers bietet sich ein Abstecher hinauf zum Volkersberg an, von wo man einen herrlichen Rundblick genießt. Die B 27 mit ihrem perfekten Belag und ihren abwechslungsreichen Kurven und Kehren lässt keine Langeweile aufkommen. Wer hätte das von einer Bundesstraße gedacht? Aber hier in der Rhön vermitteln selbst die größeren Durchgangsstraßen eine Menge Fahrspaß. Einige Kilometer weiter wird die B 27 vierspurig und bringt uns flott zum Ausgangspunkt nach Fulda zurück. Highlight: Alle Neune Hessisches Kegelspiel nennt sich eine Reihe kegelförmiger Vulkanberge nördlich von Fulda zwischen den Ortschaften Eiterfeld und Schenklengsfeld. Die Aussicht von unten auf die Bergkuppen ist ebenso beeindruckten wie der Blick von oben herab. Roadbook: Fulda – Petersberg – Hofbieber – Tann – Hilders – Leubach – Bischofsheim – Kreuzberg – Wildflecken – Bad Brückenau – Volkers – Fulda (ca. 150 km) Motorradtreffs: Schlitz-Pfordt: Landgasthof Porta, kleiner gemütlicher Treff. Hofbieber:Biker-Treff Rhön/Rhön-Stern-Hotel, Gastwirt mit Herz für Biker. Wasserkuppe: Am Wochenende trifft man sich am Segelflugplatz, mehrere Lokale und Läden.
    Deutschland / Schwarzwald
    Der mittlere Schwarzwald um Schramberg und Hornberg ist gelebte Idylle. Mehr Tannenwälder, Bauernhöfe und Bollenhüte findet man sonst nirgends im Schwarzwald. Auch die Motorradstrecken können sich hier sehen lassen. Wolfach ist ein Städtchen mit sympathischem Flair. Eine gepflasterte Durchfahrt, ein Stadttor, eine Brücke über die Kinzig, bunte Häuser, viele Straßencafés. Wer noch nicht gefrühstückt hat, sollte es hier unter einem Sonnenschirm unbedingt nachholen. Die Strecke nach Hausach führt danach landschaftlich reizvoll am Ufer der Kinzig entlang. Ein Gürtel von Sumpfwiesen, mit gelben Blumen gesprenkelt, breitet sich am Flussufer aus. Weiter führt die Route in Richtung Gutach. Schwarzwald pur. Aus Gutach stammt übrigens der berühmte Bollenhut, das Wahrzeichen des ganzen Schwarzwaldes. Das Prachtstück besteht aus elf großen und drei kleinen Bollen. Ledige Mädchen tragen sie in Rot, die verheirateten Frauen in Schwarz. Kurz vor Hornberg zweigt rechts ein Sträßchen nach Elzach ab. Zigfach gekrümmt schlängelt es sich in den Wald hinein. Sein Belag fordert das Fahrwerk heraus, dafür glänzen die Kurven mit gleichmäßigen Radien und guter Übersicht. Hinter einem Sattel zeigt das Sträßchen wieder Manieren und wedelt gut ausgebaut am Ufer der Elz entlang talwärts in Richtung Elzach. Eine Kreuzung, ein Schild mit der Aufschrift Haslach. Wir folgen ihm und landen auf einer ordentlich ausgebauten Straße, die in runden und sauberen Bögen einen Berg hinaufführt. Gute Sicht nach vorn, griffiger Belag unter den Reifen. Die Heidburg, eine kleine Passhöhe, wird überquert, dann geht es auf der anderen Seite hinab nach Haslach. Hinter Haslach, dem einstigen Silberbergbau-Städtchen, nehmen wir Kurs auf Steinach. Diese Nebenroute folgt in eleganten Biegungen dem Lauf der Kinzig. Kurz vor Biberach biegen wir nicht ins Ortszentrum ab, sondern bleiben einfach auf der Hauptstraße und treffen automatisch auf die B 415 in Richtung Lahr. Sie hat es gehörig in sich, diese so genannte Bundesstraße. Mit gepflegtem Asphalt versehen, nimmt sie sich in herrlichen Kurven den bewaldeten Berg zwischen Biberach und Seelbach vor. Schuttertal heißt dieser abgelegene Landstrich. Eine Handvoll schneller Kehren bringt uns in Richtung Kenzingen zuerst den Berg hinauf und danach hinab ins Muckental. Eine kleine, aber feine Rundfahrt beginnt. Sie führt auf schmalem, wenig befahrenem Asphalt über Bleichheim nach Freiamt. Kurven ohne Ende, freie Sicht nach vorn. Grandioser Fahrspaß. Die Hauptrichtung Schuttertal bringt uns nach Schweighausen und Elzach. In Oberprechtal folgt die Route dem Lauf der Elz und nimmt den Abzweig nach Triberg. Was die Karte verspricht, hält die Realität: In einer nicht mehr enden wollenden Folge von Wechselkurven zirkelt ein Sträßchen an einem sprudelnden Gebirgsbach entlang. Weite Radien, gute Übersicht, zügiges Tempo. Die Augen kleben auf der Fahrbahn, um zwischen den Bodenwellen den besten Strich zu finden. Hinter der Wilhelmshöhe taucht der Ort Schonach mit seinen beiden Skisprungschanzen auf. Von dort sind es nur noch ein paar Kilometer, bevor man nach Triberg, den zentralen Ort der schwarzwälder Kuckucksuhren-Herstellung, hineinrollt. Hinter Triberg quetscht sich die B 33 in perfekt ausgebauten Kehren durch die Gutach-Schlucht hinab nach Hornberg. Tempo 60 vermiest allerdings größtenteils den Appetit auf Schräglagen. Das 5.000-Einwohner-Städtchen Hornberg begrüßt den Besucher mit seiner markanten Burgruine. Von dort aus hielt man im 16. Jahrhundert eines Tages Ausschau nach dem Herzog von Württemberg, der sich für einen Besuch angekündigt hatte. Man erkannte am Horizont eine Staubwolke, hielt sie für den herzoglichen Tross und feuerte die Salutkanonen ab. Doch stattdessen kam ein Bauer mit seiner Viehherde vorbei. Als endlich der Herzog auftauchte, war keine Munition mehr da. Der Landesfürst war sauer, und die Hornberger waren blamiert. Seither gehen Geschichten mit einem ähnlichen Schluss aus wie das »Hornberger Schießen«. Bis Schramberg ist lockeres Kurvenschwingen angesagt. Die Straße tastet die Konturen der Bergflanke ab. Die Heimat der Junghans-Uhren. Mitte des 19. Jahrhunderts produzierte die Firma als erste in Deutschland Uhren nach amerikanischem Vorbild in Massenproduktion. Am Image hat sich seither nichts geändert – noch heute ist Junghans DIE deutsche Uhr schlechthin. Interesse an einem Mitbringsel? Im Werksverkauf gibt es die Uhren mit Rabatt. Ein kleines holperiges Sträßchen kringelt sich an einem Bach entlang nach Tennenbronn. Dann dürfen die Federelemente aufatmen, denn die folgende Strecke über St. Georgen nach Königsfeld gehört mit ihrem ebenen Belag wieder zur angenehmeren Sorte. Von Königsfeld zurück nach Schramberg sind Kupplung und Getriebe gefordert: Eine gemischte Wald- und Wiesenpartie wirft uns eine Palette unterschiedlichster Kurven vors Vorderrad. In gemächlichen Bögen geht es danach über Schiltach zum Startort Wolfach zurück. Highlight: Unter einem Dach Zwischen Hausach und Gutach wartet an der rechten Straßenseite ein optischer Höhepunkt dieser Tour: die Vogtsbauernhöfe. Hier handelt es sich um ein Freilichtmuseum, in dem mehrere typische Bauernhöfe aus dem Süd- und Mittelschwarzwald samt Nebengebäuden aufgebaut sind. Alle stammen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, waren vom Abriss bedroht und wurden hier Stein für Stein wieder aufgebaut. Man sieht eine heute kaum mehr vorstellbare Einheit von Arbeit, Freizeit und Familienleben. Herrschaft, Knechte, Mägde, Vieh und Vorräte – alles war unter einem Dach untergebracht. Roadbook: Wolfach – Hausach – Gutach – Elzach – Haslach – Biberach – Elzach – Schonach – Triberg – Hornberg – Schramberg – Tennenbronn – St. Georgen – Königsfeld – Schramberg – Wolfach (ca. 240 km) Motorradtreffs: Schonach: Bierstüble Zum Uhrenträger, als Mitglied des Motorradclubs Lauben hat Chef Rainer ein Herz für  Motorradfahrer. Oberwolfach: Gasthof Linde, nicht nur traditionsreiches Motorradhotel, sondern auch beliebter Bikertreff. Oberharmersbach: Gaststätte Schülle, badische Küche, Fremdenzimmer, Tourguide.
    Deutschland / Sachsen
    Semperoper Dresden, Gewandhaus Leipzig, Oper Chemnitz, Meißener Porzellan, unzählige Burgen und Schlösser – die sächsische Kulturlandschaft gilt in Europa als einzigartig. Jede Menge ruhiger und kurviger Straßen sorgen dafür, dass eine Motorradtour durch den Freistaat alles andere einseitig wird. Dass Sachsen eine lange Kaffeetradition besitzt, ist bekannt. „Ohne Gaffee kann isch nisch gämpfen“, lautet ein oft zitierter Spruch. Nicht ganz so alt, aber weitaus bedeutender ist eine andere Tradtition Sachsens: die des Automobil- und Motorradbaus. Audi, Auto-Union, Horch, Volkswagen, Porsche oder MuZ sind Namen, die in diesem Zusammenhang fallen. Was liegt also näher, als einige dieser Stationen im Rahmen einer Motorradtour durch Sachsen anzufahren? Schon der Startort zu unserer zirka 160 Kilometer langen, technisch orientierten Fahrt ist motoreninfiziert: In Leipzig haben sich nach der Wende Porsche und BMW angesiedelt. Das Kundenzentrum von Porsche, „Diamant“ genannt,  ist inzwischen sogar eines der Wahrzeichen Leipzigs. Das Faszinierende an der Stadt ist das Zusammentreffen von historischen Gebäuden aus Barock und Gründerzeit mit moderner Architektur aus der Nachkriegszeit. So stehen Nikolaikirche, Hotel Fürstenhof, Alte Börse und  Reichsgerichtsgebäude neben Neuem Gewandhaus, Opernhaus und City-Hochhaus. Ein Glanzstück ist der Hauptbahnhof Leipzigs mit seiner fast 300 Meter breiten historischen Fassade. Ein Einkaufsbummel vor dem Start gefällig? Oder ein Leipziger Räbchen naschen? Dann nichts wie auf zur Shoppingmeile des Bahnhofs. Räbchen sind übrigens entkernte Dörrpflaumen, im Inneren mit Marzipan gefüllt und in Bierteig ausgebacken. Eine gemütliche Landstraße bringt uns aus Leipzig hinaus, kreuzt die Autobahn und visiert Grimma an. Die Leipziger Bucht ist flach, der Streckenverlauf entsprechend entspannt. Erster Stopp in Grimma. Wegen dessen wunderschöner historischer Altstadt mit imposantem Renaissance-Rathaus und doppeltürmiger Frauenkirche. Einzigartig sind die Mauerlauben auf der Stadtmauer. In Sichtweide des Flusses Mulde geht es danach auf einem Stück Bundesstraße südwärts nach Colditz. Den Namen schon mal gehört? Da war doch irgendetwas … Wahrscheinlich im Zusammenhang mit Film oder Fernsehen. Das hoch über dem hübschen Ort aufragende Schloss war nämlich im 2. Weltkrieg Gefangenenlager für alliierte Offiziere und diente danach als Drehort für verschiedene Kriegsfilme. Zuletzt war es der Brite Stuart Orme, der hier unter dem Titel „Colditz, Flucht in die Freiheit“ einen zweiteiligen Fernsehfilm drehte. Nächstes Ziel Rochlitz. Wir erreichen  das reizende Städtchen auf einem Landsträßchen, das in eleganten Bögen der Mulde auf Schritt und Tritt folgt. Auch Rochlitz lohnt einen Halt. Optisches Merkmal sind seine Häuser, die aus rotem Porphyr, dem „sächsischen Marmor“ gebaut sind. Wir wechseln auf die B 107 und ihre lang gezogenen Kurven und laufen in Chemnitz ein. Die „grüne Stadt“ wurde im 2. Weltkrieg komplett zerstört und bautechnisch während der DDR-Zeit kräftig verschandelt. Aber halb so schlimm: Geblieben sind immerhin die vielen herrlichen Grünflächen und Industriedenkmale. Unbedingt besuchen sollte man das bekannteste Wahrzeichen von Chemnitz, das 1971 aufgestellte Karl-Marx-Monument, das die Chemnitzer als „Nüschel“ (für Kopf) bezeichnen. 1932 wurde in Chemnitz die Auto-Union AG gegründet, zu DDR-Zeiten hatte der IFA, der Industrieverband Fahrzeugbau, in Chemnitz seinen Sitz. Heute sind rund 90 Unternehmen in der Automobil- oder der Zulieferindustrie beschäftigt. Auf der B 95 verlassen wir Chemnitz und biegen in Burkhardsdorf rechts Richtung Stollberg ab. Sanfte Kurven, weite Bögen, entspanntes Schwingen entlang der Zwönitz. Das hübsche Stollberg liegt am Nordrand des Erzgebirges und war im Mittelalter Kreuzungspunkt zweier Handelsstraßen. 1860 wurde auf den Grundmauern eines Jagdschlosses das imposante „Sächsische Weiberzuchthaus“ erbaut, das erst 2001 geschlossen wurde. Heute würde man politisch korrekt wohl Justizvollzugsanstalt dazu sagen. Die Route schlängelt sich nun am Erzgebirge entlang nach Westen, passiert Oelsnitz und Wildenfels und erreicht schließlich Zwickau. Wunderschön der Hauptmarkt, der Dom, die gesamte Altstadt mit unzerstörter Bausubstanz. Im Jahr 1904 kam der Autobauer Horch nach Zwickau, fünf Jahre später gelangte Audi hinzu. Von 1957 bis 1991 lief hier der  Trabant vom Band, heute fertigt VW in seinem Zwickauer Werk die Modelle Golf und Passat. Zum Abschluss der Tour gibt es wieder Süßes: Zum Beispiel bei einem Café-Besuch mit Kaffee, einer Eierschecke oder einem Quarkkäulchen. Eine Eierschecke ist ein Blechkuchen aus Hefeteig mit einem Belag aus Äpfeln, Quark und Mohn plus Sahneguss. Hingegen besteht das Quarkkäulchen aus geriebenen Pellkartoffeln, Quark, Eiern und Mehl. Roadbook: Leipzig – Grimma – Colditz – Rochlitz – Chemnitz – Burkhardsdorf – Stollberg – Oelsnitz – Wildenfels – Zwickau (ca. 160 km) Motorradtreffs: Halle-Teicha: Raschas Oldtimergaststätte Zur Linde mit Museum und Werkstatt. Waschleithe: Bike-PS-Station Boxenluder, seit der Eröffnung 2005 immer gut besucht. Markkleeberg: Pension und Gaststätte Möncherei. Leipzig: Vineta-Bistro am Dispatcherturm, Störmthaler See. Biker Selbstschrauber-Café in der Roschnerstraße 27. Highlight: Eine mutige Tat Dass Zwickau heute über eine komplette historische Bausubstanz verfügt, ist der mutigen Tat des Luftschutzwarts Arno Rau zu verdanken. Zwickau hatte den 2. Weltkrieg bis April 1945 so gut wie unbeschadet überstanden. Doch am 17. des Monats näherte sich ein amerikanischer Bomberpulk mit der Absicht, Zwickau dem Erdboden gleich zu machen. Geistesgegenwärtig hisste Rau die weiße Flagge auf dem Turm des Mariendoms und läutete die Glocken. Daraufhin drehten die Flugzeuge ab, und Zwickau wurde kampflos von der US-Armee eingenommen.
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    MOTORRAD HOTELS ENTDECKEN

    Mehr als 700 motorradfreundliche Hotels aus Deutschland und Europa warten auf Dich und Dein Motorrad. Die Motorrad Hotels bei BikerBetten sind die perfekte Basis für Deine Tour. Hier findest Du das passende Motorrad Hotel für Dich.

    P.S.: Unsere Hotelauswahl gibt es auch als Katalog - den BikerBetten Tourenplaner bekommst Du kostenlos bei vielen Motorradhändlern.

    Deutschland / Oberbayern
    Tolle Burgen, idyllische Seen, bunte Wiesen & Wälder – beim Motorradurlaub durch Bayern begleiten Euch viele Highlights. Das Traumziel zwischen Chiemgau und Österreich überrascht mit kurvenreichen kleinen Sträßchen und leckeren Einkehrmöglichkeiten. Die große Bikerhalle sorgt währen Eures Aufenthaltes für die sichere Unterbringung Eurer Motorräder. Wir freuen uns auf Euch!
    Österreich / Tirol
    Die Dreiländerregion (A - I - CH) rund um Pfunds ist ein „Hotspot“ der internationalen Motorradszene. Die Anzahl der Traumpässe und Sehenswürdigkeiten ist im wahrsten Sinne grenzenlos, ebenso wie Gastfreundschaft und Service für Biker im Posthotel Pfunds. Unser Posthotel Pfunds**** hat von jeher eine besondere Anziehungskraft für Biker, die in Pfunds Station machen: Großer schattiger Gastgarten, erholsamer Wellessbereich mit Hallenbad, die gemütliche Hotelhalle „zum Abhängen und Fachsimpeln“, zwanglose Atmosphäre unter Gleichgesinnten. Ganz gleich, ob es sich um einen Zwischenstopp am Ritt nach Süden handelt, oder ob das Posthotel Pfunds zum Basislager für einen längeren Aufenthalt im Kurvenparadies des Dreiländerecks gemacht wird – bei uns lässt es sich „einfach gut leben“! GPS: N 46°58´07“ - E 10°32´03“
    Deutschland / Schwarzwald
    "Ein Unternehmen des Altstadt Hotel zur Post Stralsund" Hotel Garni auf Halbhöhenlage mit großartigem Panoramablick auf den malerischen Sommerberg, hinweg über das direkt darunter liegende Zentrum von Bad Wildbad. Das Haus bietet sowohl klassisch und auf gutem Standard eingerichtete Doppelzimmer als auch moderne und exklusive Apartments im Suiten-Stil als Ferienwohnungen. Mit Ihrem Bike sind Sie hier bestens aufgehoben! Das Haus bietet neben Parkraum für PKW’s, ebenso für Motorräder ausreichend kostenfreien Parkraum - je nach Verfügbarkeit - offen oder überdacht in Parkboxen. Der direkte Zugang zur Rezeption und den Hoteletagen bzw. Hotelzimmern garantiert einen kurzen und komfortablen Weg.
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    Freundeskreis der GOLD WING Fahrer (Anno 1978)

    Es war ein super Wochenende im Hotel Sassor. Einfach alles hat gepasst. Die Zimmer waren gut, das Essen einfach super, vor allem der selbst gemachte Eierlikörkuchen. Danke an das gesamte Team vom Hotel.

    Bewertung für Hotel Sassor

    NEWS AUS DER MOTORRAD- UND REISEWELT

    Friedrichshafen – Die größte Motorradmesse Süddeutschlands startet vom 31. Januar bis 2. Februar 2025 in die nächste Runde. In insgesamt 10 Hallen serviert die Motorradwelt Bodensee mit über 300 ausstellenden Unternehmen und einem energiegeladenen Show-Programm die neusten Angebote und Trends rund um Motorräder, Roller, Trikes und Quads. „Wir freuen uns besonders darüber, dass wir das Action-Programm um zwei weitere Hallen ausbauen konnten“, betont Projektleiterin Petra Rathgeber. Neben bekannten Publikumslieblingen wie dem „Best Bike Award“ und der Reisehalle „Bikers Welcome“ stehen auch einige neue Highlights wie die BMW Burnout Shows und der Seitenwagen Show Race auf dem Programm. Wir sind natürlich dabei, ihr findet uns -> Halle B4 Stand 205   Öffnungszeiten und Preise Die Motorradwelt Bodensee findet von Freitag, 31. Januar bis Sonntag, 2. Februar 2025 statt. Das Messegelände in Friedrichshafen ist am Freitag und am Samstag von 9 bis 18 Uhr, und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Freien Eintritt erhalten alle Erwachsenen, die mit dem Motorrad, Roller oder Quad anreisen und auf dem „Eisbärenparkplatz“ parken. Reguläre Tageskarten kosten online 14 Euro, ermäßigt 11 Euro. Das „Feierabend-Special“ bietet am Messe-Freitag und -Samstag ab 16 Uhr den Eintritt (inklusive Parken) für 11 Euro. Weitere Infos auf www.motorradwelt-bodensee.de, www.facebook.com/motorradweltbodensee un www.instagram.com/motorradwelt.bodensee.
    Reisende müssen sich von September 2024 bis Ende 2026 auf erhebliche Einschränkungen am Reschenpass auf der Tiroler Seite einstellen. Grund dafür sind umfangreiche Bauarbeiten an einer 400 Meter langen Steinschlaggalerie auf der Reschen-Bundesstraße, notwendig, um das Risiko von herabfallenden Felsbrocken zu minimieren. Wichtige Sperrtermine 2024: 8. Oktober bis 19. Dezember: Vollsperrung rund um die Uhr, auch an Wochenenden. Die Umleitung für Motorräder und Pkw erfolgt über die Engadiner Straße (B184) und die Martinsbrucker Straße (B185), teilweise über Schweizer Gebiet. Lkw, Anhänger über 6,5 Meter und Busse über 13 Meter dürfen die Strecke nicht nutzen und müssen die Sperrzeiten abwarten oder weiträumig ausweichen. Wohnmobile sind nicht betroffen, jedoch sind Wohnwagen nur bis 6,5 Meter zugelassen. Hinweis zur Umleitung: Die Martinsbrucker Straße ist eine kurvige Bergstraße mit bis zu zehn Kehren und steilem Gefälle. Winterausrüstung, insbesondere Schneeketten, ist bei Schnee unerlässlich. Während der Wintersaison 2024/2025, vom 20. Dezember bis 9. März, bleibt der Reschenpass zweispurig befahrbar. Geplante Sperrzeiten 2025 und 2026: 10. März bis 2. Mai 2025: Umleitung für alle Fahrzeuge. Ab 6. Mai 2025: Einspuriger Verkehr mit Ampelregelung bis voraussichtlich September 2026. September bis November 2026: Tägliche Sperrung von 8 bis 18 Uhr für Asphaltierungsarbeiten. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
    BARDONECCHIA - Ab Mittwoch, dem 2. Oktober, gilt auf der Straße zum Sommeiller-Pass, von der Abzweigung der Scarfiotti-Hütte bis zum Pass, ein Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge. Das Verbot wurde von der Gemeinde ab dieser Woche bis zum Ende der Reparaturarbeiten am Straßenbelag verhängt. Am 25. September hatte das technische Büro der Gemeinde die Einrichtung eines Durchfahrtsverbots auf der Straße zum Sommeiller-Pass beantragt, um mit den Reparaturarbeiten an der Straße beginnen zu können. Um die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, wird die Zufahrt zum Sommeiller-Pass für Autos und Motorräder während der gesamten Dauer der Arbeiten untersagt sein. Das Unternehmen, das die Arbeiten durchführt, muss den Arbeitsbereich mit vorübergehenden vertikalen Schildern kennzeichnen, wie dies in der neuen Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben ist. Die Polizei wird die Straße während der Dauer des Fahrverbots kontrollieren und bei Verstößen gegen die Verordnung Bußgelder und Strafen verhängen.