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    Schweiz / Wallis
    Das sonnenverwöhnte Wallis liegt an der Alpensüdseite mit Grenzen zu Italien und Frankreich. Eine Region, die den Inbegriff der Schweiz in allen Facetten ausstrahlt: Die weiche, grüne Landschaft im flachen Rhônetal, die schroffen, schneebedeckten Felsen der Alpen. Diese Motorradtour ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für einen perfekten Überblick über die schönsten Motorradtouren in der Schweiz empfehlen wir Dir unsere nachfolgenden Motorradkarten: Tourenkarten Alpen Österreich Schweiz Folymap Alpenpässe Bikerbetten Motorradkarten-Alpen-Österreich-Schweiz Der Anstieg von Andermatt zum Furkapass verläuft zunächst unspektakulär. Dann aber fällt die Route in eine Reihe dicht aufeinanderfolgenden Kehren. Griffiger Belag, viel Übersicht, runde und sauber angelegte Bögen. Zum Schluss führt die Straße ein Stück an den Konturen des Berges entlang, dann rollen wir auf die Passhöhe. Furka, die Gabel. Italienisch „forcola“. So nannten die Menschen früher einen Pass. Wahrscheinlich kamen ihnen die hohen und gefährlichen Alpenübergänge wie die Zinken eine Gabel vor. Ständig hat man das Eis des über acht Kilometer langen Rhône-Gletschers vor sich. Auf keinem anderen Straßenstück der Alpen ist man so nah dran an der Erdgeschichte. Denn nirgendwo anders bietet sich die Gelegenheit, einfach das Motorrad abzustellen und in das ewige Eis eines Gletschers zu fassen. Diese Stelle befindet sich ein Stück unterhalb des Sattels. Hinein in die Abfahrt. Keine Autobahn, aber eine ordentlich ausgebaute Trasse. Das Hotel Belvedere taucht auf. Der alte Kasten ist zwar sehr traditionsreich, mittlerweile jedoch ziemlich renovierungsbedürftig. Aber er thront derartig fotogen über einer der Spitzkehren, dass sein Parkplatz immer rappelvoll ist. Anschließend folgen wir dem Lauf der Rhône auf ihrem Weg Richtung Südwesten. Rechter Hand ragen die Gipfel der Berner Alpen in die Höhe, auf der linken Seite flimmern die weißen Spitzen der Walliser Alpen im Sonnenlicht. Ob es wohl noch eine andere Strecke in den Alpen gibt, die so verschwenderisch mit Panoramen umgeht? In Visp links ab. Dieser Abstecher führt zu zwei wunderschönen Tälern und zwei lohnenswerten Zielen. Entweder durchs Saastal ins schnuckelige Saas Fee oder entlang der Matter Vispa ins mondäne Zermatt. Obwohl das Matterhorn mit 4.478 Metern nur der fünfthöchste Berg der Schweiz ist (der höchste ist die Dufourspitze, 4.634 m), so ist er doch der bekannteste. Majestätisch thront seine steile Pyramide über dem kleinen Ort Zermatt. Zermatt zu erreichen, ist gar nicht einfach, da das gesamte Dorf autofrei ist. Man parkt in Täsch (ca. fünf Kilometer entfernt) und steigt in die Pendelbahn, die den Besucher ins Dorf bringt. Obwohl Zermatt mit Luxushotels und Edelboutiquen übersät ist, hat es sich seinen ursprünglichen Charme erhalten. Der großzügige Kirchenplatz und die urigen Holzhäuser im Kern des Ortes zeugen von Tradition. Kaffeepause in Sion, der Hauptstadt des Wallis. 25.000 Einwohner leben in der von Rebhängen eingebetteten Stadt mit ihrem südländischen Klima und ihrer malerischen Altstadt. Eine gemütliche Fußgängerzone bietet alles, was zum zünftigen Bummel gebraucht wird: Geschäfte, Weinkeller, Cafés und nicht zu vergessen: den bunten Markt. Irgendwann erreichen wir Martigny und den Abzweig zum Großen St. Bernhard. Das Städtchen Martigny ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum im Südwesten des Wallis. Schon früher, zur Zeit der Römer, war der Ort ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Gott sei Dank ist der Große St. Bernhard rechtzeitig auf den Hund gekommen. Sonst wäre der Alpenpass nach dem Bau des Tunnels wohl schnell in Vergessenheit geraten. So aber sind es die berühmten Lawinenhunde, die nach wie vor Scharen von Reisenden auf den 2.469 Meter hohen Sattel des St. Bernhard locken. Auch wer sich für die Lawinenhunde nicht so sehr interessiert, wird für die Überquerung des Passes reichlich belohnt. Und zwar in Form einer Vielzahl von leckeren Kurven und Kehren. Der Große St. Bernhard ist ein absolutes Muss für jeden Serpentinen-Sammler. Keine 100 Meter geradeaus. Das Motorrad kippt in eine Kehre nach der anderen. Wie eine schwarze Schnur kringelt sich die Trasse durch grüne Almen in Richtung Himmel. Mitten auf der Passhöhe sitzt wie eine Festung das Hospiz. Es wurde im 11. Jahrhundert vom heiligen St. Bernhard von Menthon gegründet. Wie viele andere Schutzhäuser in den Alpen wurde es errichtet, um Wanderern, Reisenden und Pilgern eine Übernachtungsmöglichkeit sowie Zuflucht vor Unwettern zu geben. Wegen der Lawinenhunde ist dort oben immer ziemlich viel los. Die von den Mönchen gezüchteten Hunde sind im Museum des Hospizes untergebracht und können angeschaut werden. Den Höhepunkt der St. Bernhard-Überquerung bildet die Südrampe hinab nach Aosta. Ein Festival der Kurven, das sich kaum beschreiben lässt. Man muss es einfach erfahren haben. Im wahren Sinne des Wortes. Der abschließende Stopp im Ortskern von Aosta ist Pflicht. Man sitzt romantisch draußen im Straßencafé und erhascht dabei mit etwas Glück sogar einen Blick auf den Mont Blanc. Tourlänge: ca. 220 km Roadbook: Andermatt – Furkapass – Gletsch – Brig – Visp – Zermatt/Saas Fee – Visp – Sierre – Sion – Martigny – Sembrancher – Großer St. Bernhard – Aosta Highlight: Von Visp erreicht man über Stalden das reizende Saas Fee. Dessen Attraktion ist das Drehrestaurant Allalin, das höchstgelegene (3.500 m) seiner Art der Welt. Es dreht sich in einer Stunde einmal um die eigene Achse. Hinauf geht es mit der Metro Alpin, der weltweit höchsten U-Bahn. Pässe-Info: Furkapass                    2436     11 %    11-5     35km Gr. St. Bernard             2469     11 %    11-4     74km
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    Schweiz / Zentralschweiz
    Die Motorradtour "Rund um den Vierwaldstätter See" ist eine von 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für einen perfekten Überblick über die schönsten Motorradtouren in der Schweiz empfehlen wir Dir unsere nachfolgenden Motorradkarten: Tourenkarten Alpen Österreich Schweiz Folymap Alpenpässe Bikerbetten Motorradkarten-Alpen-Österreich-Schweiz Die Highlights dieser Tour: Luzern: Die Kantonshautpstadt ist mondän und gemütlich zugleich. Im Zentrum gegenüber der berühmten Holzbrücke befinden sich Motorradparkplätze. Von dort aus lässt sich Luzern prima zu Fuß erkunden. Etappe Einsiedeln - Schwyz: Angenehme Kurverei durch grüne Berge und Almen. Bürgenstock : Die Fahrt auf der Bergstraße mit ihren tollen Serpentinen lohnt sich alleine schon wegen der Aussicht auf den Vierwaldstätter See. Diesen Blick genossen schon Charlie Chaplin, Sophia Loren und Kofi Annan, die wie viele Prominente gerne hier oben Urlaub machen. Klausenpass : 1.948 m, vereint Fahrspaß mit landschaftlichen Reizen, mehrere enge Kehren. Einsiedeln: Die 1130 erbaute Benediktinerabtei gilt als eines der schönsten Klöster Europas und ist eine Station auf dem Jakobsweg. Schwyz: Markantes Kennzeichen sind die Felspyramiden der Mythen, der Hausberge von Schwyz. Ibergeregg : Der 1.406 m hohe Sattel des Ibergereggs ist ein Geheimtipp für die Kurvensuche abseits ausgefahrener Routen. Sattelegg : Die vielen Kurven und Kehren der Ostrampe machen mächtig Spaß. Das Bergrestaurant am Pass wird am Wochenende gerne von Motorradfahrern besucht. Rigi: Der 1.797 m hohe Bergrücken zwischen Vierwaldstätter und Zuger See gilt wegen seiner bezaubernden Aussicht als der Balkon der Schweiz. Von Vitznau führt eine Zahnradbahn, von Weggis eine Luftseilbahn hinauf.
    Schweiz / Graubünden
    Die Schanfigg zwischen Chur und Arosa ist der Knackpunkt dieser Runde. Schanfigg: Die ca. 30 km lange Bergstraße zwischen Chur und Arosa soll angeblich 360 Kurven haben. Wie viele auch immer – diese Etappe garantiert Fahrspaß pur. Lenzerheide: Der schmucke Wintersportort ist auch im Sommer einen Besuch wert. Etappe Tiefencastel – Chur: Die Überquerung des Lenzerheidepasses (1.574 m) offenbart neben diversen Kurveneinlagen vor allem einzigartige Bergpanoramen. Klosters: Vom Namensgeber, einem mittelalterliche Kloster, steht noch der Turm. Sehenswert ist auch das hölzerne Rathaus von 1680.
    Schweiz / Tessin
    Mit St. Gotthard, Lukmanier und Oberalp geben sich auf dieser Tour gleich drei Pässeklassiker die Hand. Highlights: Lukmanierpass: Die rund 40 Kilometer lange Etappe zwischen Olivone und Disentis lässt sich zügig unter die Räder nehmen. Ihre Kurven und Kehren sind sauber angelegt und nicht zu eng, die Steigungen fallen moderat aus. Wem die Strecke über den St. Gotthard zu stark befahren ist, findet im Lukmanier eine landschaftlich verführerische Alternative St. Gotthard Pass: Als zentraler Übergang über den Alpenhauptkamm ist der St. Gotthard unter Motorradfahrern ein Klassiker. Leckerbissen ist die alte Passstraße – 1830 für Postkutschen angelegt, hat sie seitdem ihren wilden Charakter nicht verloren. Spitze Kehren und grobes Pflaster haben es in sich. Disentis: Prachtvolle Lage in der Talschaft Surselva, drumherum reihen sich die 3.000er-Gipfel aneinander. Das Wahrzeichen der Stadt, das Kloster, entstand um 1700 im barocken Baustil. Andermatt: Liegt reizvoll am Ufer der Reuss. Die dortige Teufelsbrücke war 1898 Schauplatz des Feldzugs des russischen Generals Suworow gegen die Franzosen. Ein Denkmal erinnert heute an die für die Russen erfolgreichen Kämpfe rund um die Brücke. Dongio: Idyllische Lage im Blenio-Tal entlang des Flusses Brenno. Sein Ortskern gehört zu den „schützenswerten Ortsbildern der Schweiz“.
    Schweiz / Tessin
    Diese Runde verspricht einen gelungenen Mix aus Schweizer Idyll und italienischer Lässigkeit. Diese Motorradtour ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für einen perfekten Überblick über die schönsten Motorradtouren in der Schweiz empfehlen wir Dir unsere nachfolgenden Motorradkarten: Tourenkarten Alpen Österreich Schweiz Folymap Alpenpässe Die Highlights dieser Tour: Lago Maggiore: Palmengesäumte Uferpromenaden, azurblaues Wasser, knallrote Ziegeldächer an grünen Abhängen, romantische Sonnenuntergänge in lauschigen Orten – der größte der drei oberitalienischen Seen bedient alle Klischees – und das ist wunderbar. Locarno: Pittoreske Uferpromenade, romantischer Hauptplatz mit Laubengängen, traumhaft erhaltene Bausubstanz. Unbedingt anhalten und eine Runde zu Fuß drehen. Ascona: Das Schweizer Juwel am Lago Maggiore mit seinen Gassen ist immer einen Abstecher wert. Cannobio: In der Ortsmitte hinab zum Parkplatz fahren, das Bike abstellen und ein paar Schritte spazieren gehen. Verbania: Im Stadtteil Intra am Seeufer reihen sich die Straßencafés aneinander. Klasse Eis! Stresa: Lange Reihe mondäner Belle-Epoque-Hotels. Luino: Jeden Mittwoch bieten hier rund 400 Händler Waren aller Art an – ein Muss für Schnäppchenjäger.
    Schweiz / Graubünden
    Fünf der knackigsten Alpenpässe auf einer Distanz von nur 225 Kilometern  – das gibt es sonst nirgends außer in der Region um Andermatt. Verantwortlich für diese hohe Pässedichte sind die Urner Alpen. Sage und schreibe 57 Dreitausender recken ihre Spitzen in den Himmel. Die Motorradtour "Fünf Freunde in der Schweiz" ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Weitere Motorradtouren Schweiz findest Du über unsere Motorrad Tourensuche. Hast Du noch kein Motorradhotel in der Schweiz gefunden, dann kannst Du das passende Hotel über unsere Motorradhotel Suche finden. Vor dem Start zum Besuch unserer fünf Freunde ist ein Bummel durch Andermatt Pflicht. Wie eine hingemalte Idylle liegt der Ort mit seinen 1.400 Einwohnern in einem flachen Talkessel, umgeben von den weißen Spitzen der Urner Alpen. Wer beim Spaziergang durch den Kern Andermatts den Kopf hebt, erkennt weiter oben den Bannwald. Geschützt, gehegt und gepflegt, bewahrt dieser seit Jahrhunderten den lawinengefährdeten Ort vor größeren Katastrophen. Doch jetzt schärfen wir unsere fünf Sinne und geben Gas, der erste Freund erwartet uns. Die Ortschaften Realp und Tiefenbach fliegen vorüber, dann erklimmen wir den Furkapass zum Ersten. Zum Ersten, weil wir den Furka ganz zum Schluss auf der Rückfahrt noch einmal in entgegengesetzte Richtung besuchen werden. Wegen seiner Scheitelhöhe von 2.436 Metern, seiner teils extremen Steigung und seinen 25 kühn angelegten Serpentinen ist die Überquerung des Furka die hohe Schule des Passfahrens. Seine Trasse ist ordentlich ausgebaut, gut in Schuss und auch für Anfänger mit Spaß zu befahren. Der über 100 Jahre alte Übergang wird von den Schweizern regelmäßig gepflegt und erneuert. Ein Selfie am fotogenen Hotel Belvedere, dann geht es weiter hinunter nach Gletsch, wo sofort der Aufstieg zu Freund Nummer zwei beginnt. Dem Grimselpass verleihen die ihn umgebenden schmalen und tiefen Stauseen seinen speziellen Charakter. Auf dieser Strecke wird ganz klar der Sinn „Sehen“ angesprochen. Und so wird die Fahrt über den 2.165 Meter hohen Alpenübergang fahrerisch und landschaftlich zur faszinierenden Angelegenheit. Man passiert Tunnels, Galerien, hübsche Dörfer und vom Wind kahl gefegte Kuppen. Der Stopp oben am Berghotel Grimselblick ist Pflicht, die Aussicht großartig. Entspannt kurven wir anschließend das Haslital entlang, biegen in Innertkirchen rechts ab und bereiten uns schon mal auf die Erklimmung des Sustenpasses (2.224 m) vor. Freund Nummer drei. Die Route verläuft äußerst harmonisch, gehört doch die zwischen 1938 und 1945 angelegte Sustenstraße damals zu den modernsten Passstraßen der Schweiz. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: bequeme Breite, keine übermäßigen Steigungen, perfekt angelegte Kurven und Kehren, tolle Aussichten auf die Berner Alpengipfel. Einzig die unbeleuchteten Tunnels verlangen erhöhte Aufmerksamkeit. Die Räder rollen nach dem Susten entspannt durch das Meiental. Dieses wildromantische Tal liegt im Mittel auf ca. 1.300 Meter Höhe. Wer seinem Sinn „Hören“ etwas Gutes tun will, hält in einem der Weiler und genießt die Ruhe. Keine brüllenden Autos, keine lärmenden Menschen, keine wummernde Industrie. Nur zwitschernde Vögel, summende Hummeln, raschelnde Blätter, in der Ferne gurgelt ein Bach. Am Ende des Meientals durchqueren wir Wassen, verlassen den Kreisverkehr nach Süden und visieren den vierten Freund an: den St. Gotthard. Dazu quetscht sich die Route hinter Andermatt aber erst einmal durch die berühmt-berüchtigte Schöllenen-Schlucht. Kühne Galerien, senkrechte Felswände, schwindelnde Abgründe. Ganz oben auf 2.109 Metern Höhe warten das Gotthard-Hospiz, ein verwunschener See und eine Mondlandschaft aus Felsbrocken. Wieso nicht den Motorradsattel für eine halbe Stunde verlassen und seine Stiefel durch feuchte, grüne Matten bewegen? Für den Abstieg bieten sich zwei Varianten an: Eine bleibt auf der neuen Trasse und wird durch ihre ausgewogene Streckenführung und ihre sauberen Kurven zu einer runden Sache. Die andere zweigt hinter dem See auf die alte Trasse ab. Mit ihrem groben Pflaster und ihren spitzen Kehren macht sie den Abschwung zur Herausforderung. Das Val Bedretto bringt uns von Airolo aus dem Nufenen entgegen. Der „Geruchssinn“ meldet sich und erschnuppert den Duft des Südens. Die Fahrt durch diese raue, zerklüftete Felslandschaft ist eine Augenweide, die einzig von den regelmäßig auftauchenden Serpentinengruppen unterbrochen wird. Oben bietet sich auf unserem fünften Freund eine Pause an, denn die Aussicht vom 2.478 Meter hohen Sattel ist traumhaft, die Röstis im Bergrestaurant sind sehr zu empfehlen und befriedigen den Sinn „Schmecken“. Ob mit Spiegelei, Speck oder als Beilage zu Zürcher Geschnetzeltem – der Schweizer Rösti ist ein Klassiker. In Ulrichen Blinker rechts. Furka zum Zweiten, wie angesagt. Und auch von West nach Ost macht der Furka Laune. Überdies hat man ab Gletsch ständig das ewige Eis des über acht Kilometer langen Rhône-Gletschers vor Augen. Unser „Tastsinn“ beschert uns bei diesem Anblick eine Gänsehaut. Ein würdiger Abschluss dieses fahraktiven Tages zu unseren fünf Schweizer Freunden. Tourlänge: ca. 225 km Roadbook: Andermatt – Realp – Tiefenbach – Furkapass – Gletsch – Grimselpass – Innertkirchen – Sustenpass – Wassen – Andermatt – St. Gotthard-Pass – Airolo – Nufenenpass – Ulrichen – Gletsch – Furkapass – Andermatt Highlight: Der Nufenenpass ist von den fünf Schweizer Freunden der höchste. Weshalb man dort selbst im Juni das Motorrad noch vor zwei Meter hohen Schneewänden parken kann. Nur ein paar Schritte sind es nach vorn zum Abgrund, wo sich ein unvergleichlicher Blick hinab ins Rhônetal und hinüber zu den majestätischen Dreitausendern auftut. Pässe-Info: Furkapass        2436    11 %    11-5     35km Grimselpass     2165    10 %    11-4     34km Sustenpass      2224      9 %    11-5     26km Sankt Gotthard  2106   10 %    11-5     27km Nufenenpass    2478    10 %    11-5     42km
    Schweiz / Graubünden
    Sils-Maria: Pittoresker Wintersportort und Sommerfrische im Engadin zwischen Silser- und Silvaplanasee. Bildet zusammen mit Sils-Baselgia den Ort Sils. Äußerst reizvolle Lage am Fuß der Berninagruppe. Silvaplana: Wegen seiner strategisch günstigen Lage am Malojapass war der hübsche Ort einst wichtiger Handelsort und Zollpunkt. Tiefencastel: Nomen est Omen - das „Kastell in der Tiefe“ liegt idyllisch inmitten eines Talkessels. Samedan: Seine Tallage beschert dem Ort ein besonderes Klima: Bei klarem Wetter sind Wintertemperaturen von minus 20 Grad an der Tagesordnung. Bergün: Der Ort im Albulatal ist bekannt für seine Sgraffiti. Dabei handelt es sich um kunstvolle Malereien an Hausfassaden. Albulapass: 2.312 Meter hoch, verschlungene und enge Fahrbahn, anspruchsvoll zu fahren, führt optisch reizvoll oberhalb der Bergüner Klamm entlang. Malojapass: 1.815 Meter. Der Maloja hat zwar nur eine Rampe, doch die macht mächtig Laune, eine Serpentinengruppe jagt die nächste. Splügenpass: 2.113 Meter, Auf- und Abfahrt verlangen Konzentration. Vor allem die Südrampe mit ihren 20 haarigen Spitzkehren ist nur etwas für den erfahrenen Alpenfahrer. Via-Mala-Schlucht: Herausragendes landschaftliches Erlebnis.
    Schweiz / Graubünden
    Julier- und Albulapass sind die Highlights dieser Runde. Glacier-Express: Der berühmte Zug befährt seit 1930 täglich die 291 km lange Strecke zwischen St. Moritz und Zermatt. Dabei bahnt er sich seinen Weg über 290 Brücken und durch 90 Tunnels, überquert unter anderem den Albulapass und streift Chur. Julierpass: 2.284 m, entspannter Aufstieg in mehreren Etappen, raue und einsame Natur. Albulapass: 2.312 m, verschlungene und enge Fahrbahn, teilweise führt die Strecke durch die malerische Bergüner Klamm.
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