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Norwegen | Norwegen Süd

Am Nordfjord zum Vestkapp

432km

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Tour Übersicht

Charakteristik: Man muss nicht immer den großen Namen folgen, um als Motorradfahrer in Norwegen glücklich zu werden. Und das Vestkapp ist mindestens so spektakulär wie das Nordkap. Knarvik: Von Bergen aus führt die E39 nach Norden. Hinter Knarvik verläuft sie schön am unbekannten Osterfjord, biegt dann aber zum ebenso unbekannten Masfjord nach Norden ab und erreicht den äußeren Sognefjord bei Oppedal. Hier muss man die Fähre über den Fjord nach Lavik nehmen. Førde: Die Kleinstadt ist ein typisch norwegischer Knotenpunkt: Hier treffen sich die 5 nach Florø und die E39. Deshalb gibt es hier zwei Hotels und eine Tankstelle. Die Route folgt der 5 in Richtung Küste nach Florø – das übrigens durchaus einen Abstecher wert ist – bis die 615 nach Sandane abzweigt. Nordfjord: Der Nordfjord ist 106 km lang und teilt sich im Inneren in mehrere ...

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Motorradtouren in der Region

Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Vom Meer in die Berge führt diese Tour in relativ kurzer Zeit durch mehrere Klimazonen und verschiedenste Landschaftsformen. Kristiansand: Vom Fährhafen kommt man sehr schnell auf den Riksveg 9, dem über weite Teile diese Route folgt. Im Vorort Vennesla gibt es eine Museumseisenbahn für alle Freund historischer Technik. Byglandsfjord: Während die ersten 60 Kilometer noch von Wäldern gekennzeichnet waren (Vorsicht Elche!), öffnet sich nach Evje das Tal und gibt den Blick frei auf den schmalen, langen See Byglandsfjord. Camper sollten den Platz Neset in Erwägung ziehen: Schöne Lage auf einer kleinen Nase im See. Valle: Schon am Byglandsfjord werden die Berge langsam höher, bald sind 1000 Meter überschritten. Das klingt wenig, aber die Baumgrenze liegt in Norwegen schon bei etwa 800 Metern. Das Setesdal ist für seine Silberschmiedearbeiten bekannt, bei Rysstadmo liegt eine Silberschmiede am Weg. Dann folgt die Querverbindung bei Brokke zum Lysefjord (s. Tour 3) und nördlich des Dorfes Valle der Abzweig in die Telemark nach Dalen. Immer öfter sind jetzt kleine und große Wasserfälle zu sehen. Hovden: Beim Wintersportort Hovden wird die Baumgrenze passiert, es beginnt das kahle Fjell. Auch wenn die Passhöhe nur 917 Meter beträgt, fühlt sich das doch ganz schön hoch an. Kurz geht es noch einmal hinab zur E 139 bei Edland, dann steigt die E134 hinauf in die Höhen der Hochebene Hardangervidda. Bis in den Juli hinein kann hier oben auf Eurer Tour durch die Hochebene Hardangervidda mit dem Motorrad noch Schnee rechts und links der Straße liegen. Røldal: Røldal ist der erste Ort nach der Passhöhe und wartet mit einer Spezialität auf: einem spiralförmigen Tunnel. Gut ausgebaut und beleuchtet, aber trotzdem gewöhnungsbedürftig.  Anschluss Karte 4 Tour 2.
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Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Zubringertour von Schweden nach Norwegen, wenn der Großraum Oslo weiträumig und nett umfahren werden soll. Für alle, die Einsamkeit mögen. Torsby: 40 Kilometer sind es von Torsby bis zur Grenze nach Norwegen, 5 km später kann die E16 verlassen werden: Über die 202 geht es auf der norwegischen Seite nach Roverud ins Tal der Glomma – eine eher einsame Route mit wenigen Dörfern und viel Wald. Finnskogen wird der Wald genannt, weil sich hier einst finnische Auswanderer niederließen. Kongsvinger: Die Stadt liegt an einer Biegung der Glomma, übrigens Norwegens längster Fluss. Seit der Wikingerzeit ist der Platz besiedelt, eine mittelalterliche Kirche ist belegt und eine Fähre über den Fluss. Der Berg in der Biegung erlangte eine strategische Bedeutung: Zwischen 1681 und 1684 entstand eine große Festungsanlage oberhalb der Flussquerung, mit der sich die über Norwegen herrschenden Dänen gegen die Schweden schützen wollten. Eidsvoll: Über die kleine Straße 209 wird der See Storsjøen umrundet, bevor es über die 181 nach Eidsvoll geht. Für Norweger ist der Ort wichtig, weil hier die erste eigene Verfassung von 1814 entstand. Obwohl der Osloer Flughafen Gardermoen in der Nähe ist, ist die 180 zwischen Minnesund und der 4 bei Brandbu erstaunlich leer und kurvig. Hier bekommt man schon ein gutes Gefühl für Norwegen. Jevnaker: Mit einem kurzen Stück auf der breit ausgebauten Straße 4  geht es nach Brandbu zur 240, die schön oberhalb und am See Randsfjorden verläuft. In Jevnaker befindet sich Hadeland Glassverk, ein traditionsreicher Hersteller von Glaswaren. Eine Bäckerei mit Café und Grünflächen lohnt einen Stopp.
Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Interessante Streckenführung, landschaftlich abwechslungsreich, aber immer wieder von kleinen Fährüberfahrten unterbrochen. Holm: Los geht es mit der Fähre von Holm hinüber nach Vennesund als Anschluss an Tour 7-1. In Vennesund gibt es einen netten Pub gleich am Anleger, auf der Fähre reicht die Zeit für eine richtige Pause nicht. Anschließend Fahrt auf der 17 über die Insel Sømna bis nach Brønnøysund. Brønnøysund: Was den Deutschen Flensburg ist, ist für Norwegen Brønnøysund: Hier sammelt man seine Punkte im Verkehrsregister. Wer die Brücke über den namensgebenden Sund fährt, gelangt zum Berg Torghatten, der in etwa 100 Metern Höhe ein Loch von einem Durchmesser 35 mal 20 Meter hat. Der Sage nach schoss der Riese Hestmannen einen Pfeil durch den Berg. Weiter geht es zur Fähre von Horn nach Andalsvåg. Forvik: Zwischen dem Fähranleger Anndalsvåg und dem nächsten Fähranleger in Forvik sind es nur 17 Kilometer, die man tunlichst am Stück zurücklegt, um die nächste Fähre zu schaffen. Von Forvik mit der Fähre nach Tjøtta. Inseln Tjøtta und Alsten: Auf der nur 38 Kilometer langen Teilstrecke gibt es gleich mehrere Sehenswürdigkeiten, die einen Stopp lohnen. Da ist der große Friedhof mit Kriegsgräber zum Gedenken an die 2457 Kriegsgefangenen, die beim Untergang des Truppentransporters „Rigel“ 1944 ums Leben kamen. Sehr norwegisch ist das Petter Dass Museum, ein nordnorwegischer Theologe und Dichter aus dem 17. Jahrhundert. Für solch einen Regionalhelden ist das Museum vielleicht etwas überdimensioniert. Der Neubau von 2007 ragt spektakulär aus dem Fels. Sandnessjøen: Die Bergkette der „sieben Schwestern“ mit ihren imposanten sieben Gipfel begleitet die 17 bis nach Sandnessjøen. Die Stadt ist nicht sonderlich schön und lebt vom Hafen, aber ist authentisch und hat zwei gute Hotels.

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