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Norwegen | Norwegen Süd

Durch Dalsland nach Norden

289km

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Tour Übersicht

Charakteristik: Anreiseroute für alle, die Richtung Røros, Trondheim oder Lofoten fahren wollen. Unspektakulär, ländlich nett und gut zu fahren. Uddevalla: Egal, ob Ihr Uddevalla von Göteborg über die E6 oder über die Inseln (s. Tour 1) erreicht, sobald Ihr die 172 erreicht habt, wird es sehr ländlich mit wenig Verkehr. Bis Färgelanda geht es durch Moore und Wälder viel geradeaus, aber ab Bäckefors wird es kurviger. Die Region heißt Dalsland, das Land der Täler. Bengtsfors: Die Ortschaft Bengtsfors liegt etwa in der Mitte der Etappe, ist also ideal für eine Pause. Etwa 10 Kilometer vor Bengtsfors liegt an der Einmündung der 163 in die 172 die Ortschaft Steneby. Hier gibt es einen Elchpark und ein Cafeteria mit vernünftigen Preisen. Kurz darauf lohnt ein kleiner Abstecher nach Dals Långed zum Dalsland Kanal. Bengtsfors hat eine Tankst...

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Motorradtouren in der Region

Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Wer auf kleine weiße Fischerorte und schmale Straßen für Entdecker steht, wird auf dieser Küstenroute glücklich. Eher eine Entdeckertour für Kenner. Lillesand: Wer von Kristiansand Richtung Osten startet, landet automatisch auf der E18. Der Tipp lautet: schnell runter da und die alten kleinen Küstenstraßen ausfahren. Das kostet viel Zeit, weil die kurvenreichen Straßen oft keine Mittellinie haben und öfter mal Dörfer die Fahrt bremsen. Aber schon in Lillesand merkt man: Dieser Teil von Norwegen ist anders. Weiß strahlende Holzhäuser statt Rosenmalerei und dunklem Holz, enge Gassen statt Bergstraßen. Grimstad: Die nächste Perle nach Lillesand an der Küste und für eine Übernachtung besser geeignet als das größere Arendal. Auch hier wieder Boote, Bootshäuser und lebhafte, kleine Orte – jedenfalls im Sommer. Tvedestrand: Die fahrerisch interessanteste Strecke ist die 410 von Arendal über Tvedestrand nach Risør. Teilweise ist sie verwunschen zugewachsen, schlängelt sich mit nicht einsehbaren Kurven durch die kuppige Landschaft und gibt in den Orten dann plötzlich den Blick aufs Meer oder vorgelagerte Inseln frei. Risør: Das Holzboot-Festival ist in Norwegen eine Institution, die schöne, weiße Stadt am Meer lohnt definitiv einen Besuch. Seit nunmehr 40 Jahren gibt es dort die Gallerie Villvin, wo man bestes norwegisches Kunsthandwerk abseits hässlicher Trolle kaufen kann. Sandefjord: Zwischen Sandefjord und Strömstad in Schweden verkehren mehrmals täglich Fähren (Color Line und Fjord Line). Von Strömstad aus kann man leicht Anschluss an die Tour 1 von Karte 1 herstellen..
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Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Vom Meer in die Berge führt diese Tour in relativ kurzer Zeit durch mehrere Klimazonen und verschiedenste Landschaftsformen. Kristiansand: Vom Fährhafen kommt man sehr schnell auf den Riksveg 9, dem über weite Teile diese Route folgt. Im Vorort Vennesla gibt es eine Museumseisenbahn für alle Freund historischer Technik. Byglandsfjord: Während die ersten 60 Kilometer noch von Wäldern gekennzeichnet waren (Vorsicht Elche!), öffnet sich nach Evje das Tal und gibt den Blick frei auf den schmalen, langen See Byglandsfjord. Camper sollten den Platz Neset in Erwägung ziehen: Schöne Lage auf einer kleinen Nase im See. Valle: Schon am Byglandsfjord werden die Berge langsam höher, bald sind 1000 Meter überschritten. Das klingt wenig, aber die Baumgrenze liegt in Norwegen schon bei etwa 800 Metern. Das Setesdal ist für seine Silberschmiedearbeiten bekannt, bei Rysstadmo liegt eine Silberschmiede am Weg. Dann folgt die Querverbindung bei Brokke zum Lysefjord (s. Tour 3) und nördlich des Dorfes Valle der Abzweig in die Telemark nach Dalen. Immer öfter sind jetzt kleine und große Wasserfälle zu sehen. Hovden: Beim Wintersportort Hovden wird die Baumgrenze passiert, es beginnt das kahle Fjell. Auch wenn die Passhöhe nur 917 Meter beträgt, fühlt sich das doch ganz schön hoch an. Kurz geht es noch einmal hinab zur E 139 bei Edland, dann steigt die E134 hinauf in die Höhen der Hochebene Hardangervidda. Bis in den Juli hinein kann hier oben auf Eurer Tour durch die Hochebene Hardangervidda mit dem Motorrad noch Schnee rechts und links der Straße liegen. Røldal: Røldal ist der erste Ort nach der Passhöhe und wartet mit einer Spezialität auf: einem spiralförmigen Tunnel. Gut ausgebaut und beleuchtet, aber trotzdem gewöhnungsbedürftig.  Anschluss Karte 4 Tour 2.
Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Anschlusstour nach Norden für alle, die aus Oslo kommen und weiter Richtung Trondheim wollen oder in das nördliche Fjordland. Hønefoss: Ob Ihr in Hønefoss von Tour 1-3 oder 1-4 (Karte 1) einsteigt oder im benachbarten Jevnaker von Tour 3-1 (Karte 3), ist egal. Während Tour 3-1 das östliche Ufer des Randsfjords nutzt, bleibt diese Tour auf dem westlichen Ufer. Die Strecke ist kleiner und hat weniger Ortschaften, aber leider auch den schlechteren Asphalt und auf fast 100 km keine Tankstelle – aber schön. Dokka: In Dokka gibt es wieder Sprit für das Bike und auch was für den Magen. Dann geht es auf der 250 über die Berge nach Lillehammer. Vorsicht: Auf dieser Straße liegen immer wieder Schafe auf der Fahrbahn, es geht also idyllisch zu. Lillehammer: 1994 fanden in Lillehammer die Olympischen Winterspiele statt und wer die sportverrückten Norweger kennt, weiß, was das für ein Großereignis für das Land war. Das Freilichtmuseum Maihaugen ist nett gemacht und der Blick von der Sprungschanze über das Gudbrandstal ist imponierend. Es lohnt also, etwas Zeit für Lillehammer einzuplanen. Espedalen: Das Gudbrandstal ist zwar schön, aber die E6 eben auch eine stark befahrene und überwachte Fernroute. Entspannter fährt es sich parallel im einsamen Espedalen. Dazu muss man bei Lillehammer zurück auf das westliche Ufer und die 255 über Gausdal nehmen. Wo einst nach Erz gegraben wurde, wechseln sich heute Bauernhöfe und kleine Dörfer ab, in den höheren Lagen dominiert der Wald. Bei Vinstra wird wieder die E6 erreicht. In Otta lässt sich leicht Anschluss an Tour 3-1 herstellen.

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