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Eine malerische Küstenstadt, umgeben von Bergen und Wasser, mit bunten Häusern und einer Brücke, die zwei Inseln verbindet.
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Norwegen Rundreise

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Norwegen Rundreise - Das Land der Trolle

 

Kaum an einem anderen Ort kannst du im Sommer um Mitternacht bei strahlendem Sonnenschein genießen oder dich im tiefen Winter von den magischen Polarlichtern verzaubern lassen. Das Land der Fjorde, Berge und atemberaubenden Landschaften wartet darauf, von dir auf einem unvergesslichen Roadtrip durch Norwegen entdeckt zu werden. Hier hast du die Möglichkeit, die beeindruckende Szenerie und die Vielfalt des Landes in deinem eigenen Tempo zu erkunden. Eine Rundreise durch Norwegen ist perfekt für ein Abenteuer auf zwei oder vier Rädern. Die gewaltigen Wasserfälle und Fjorde warten nur darauf, von dir erkundet zu werden. 

 

Einen perfekten Überblick und Tourenmöglichkeiten für deine Norwegen Rundreise bieten dir unser

 

In deinem Urlaub in Norwegen mit dem Auto erwarten dich Ruhe und Einsamkeit in einer unberührten Landschaft. Mache einen unvergesslichen Trip durch die arktischen Regionen Finnmark und Troms nördlich des Polarkreises, erkunde die Norwegische Landschaftsroute Ryfylke oder begegne der Urschönheit des Nordkap in Norwegen, einem der beliebtesten Reiseziele des Landes.

 

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Norwegen Rundreise

Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Wer in Oslo ankommt und nach Westnorwegen will, sollte nicht die Europastraße über Kristiansand nehmen, sondern quer durch die Telemark fahren. Das bietet mehr Kurvenspaß. Notodden: Von Oslo nach Drammen macht es auf der Autobahn E18 keinen Spaß. Nach Kongsberg hin nimmt der Verkehr auf der E134 bereits ab und kurz hinter Notodden wird in Heddal die größte Stabkirche Norwegens erreicht. Das imposante Bauwerk stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Vrådal: Bei Brunkeberg wird von der E134 abgebogen nach Vrådal. Die Ortschaft liegt am Nissersee . Kurvenreich geht es weiter nach Dalen, wo ein historisches Hotel im Ortskern sorgsam renoviert wurde. Leider ist es selbst für norwegische Verhältnisse sehr teuer.  Über die 45 geht es nun einsam zum Setesdal nach Valle. Brokke – Suleskar – Straße: Die Querverbindung vom Setesdal zum Lysefjord führt von Brokke nach Suleskar über die Hochebene. Vorsicht: Die Wintersperre kann bis Anfang Juni dauern. Ansonsten typisch Norwegen: karg, dramatisch und steinig. Lysebotn: 27 Serpentien führen von etwa 1000 m Höhe bei Suleskar hinab nach Lysebotn ans Ende des Lysefjords, eine der besten Serpentinenstrecken Norwegens. Wer die Fähre durch den Lysefjord nach Stavanger nutzen möchte, sollte sich unbedingt vorab informieren. Fahrpläne und Betreiber haben in den vergangenen Jahren mehrfach gewechselt. Byrkjedal: Wer den „Landweg“ nimmt, muss von Lysebotn zurück hinauf nach Suleskar und Sirdal fahren, um dann die 42 Richtung Stavanger zu nehmen. In Byrkjedal gibt es eine große Kerzengießerei mit Souvenirshop, Restaurant und Zimmern – für alle, die nicht bis Stavanger möchten.
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Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Man muss nicht immer den großen Namen folgen, um als Motorradfahrer in Norwegen glücklich zu werden. Und das Vestkapp ist mindestens so spektakulär wie das Nordkap. Knarvik: Von Bergen aus führt die E39 nach Norden. Hinter Knarvik verläuft sie schön am unbekannten Osterfjord, biegt dann aber zum ebenso unbekannten Masfjord nach Norden ab und erreicht den äußeren Sognefjord bei Oppedal. Hier muss man die Fähre über den Fjord nach Lavik nehmen. Førde: Die Kleinstadt ist ein typisch norwegischer Knotenpunkt: Hier treffen sich die 5 nach Florø und die E39. Deshalb gibt es hier zwei Hotels und eine Tankstelle. Die Route folgt der 5 in Richtung Küste nach Florø – das übrigens durchaus einen Abstecher wert ist – bis die 615 nach Sandane abzweigt. Nordfjord: Der Nordfjord ist 106 km lang und teilt sich im Inneren in mehrere Seitenarme auf. Über die 615 gelangt man zuerst zum kleinen Hyefjord, dann nach Sandane an den Gloppefjord. Zwischen Anda und Lote überquert die Fähre dann den Utfjord – aber erst ab Nordfjordeid heißt das äußere Teilstück dann Nordfjord. Die 15 führt in Richtung Måløy an die Küste. Kurz vor Måløy wird dann auf die 618 Richtung Selje abgebogen. Auf diesem Teilstück gibt es so viele Kurven, dass man irgendwann nicht mehr weiß, in welche Himmelsrichtung man gerade fährt! Vestkapp: Das Vestkapp liegt auf der äußersten Spitze der Halbinsel Stadlandet und ist Norwegens westlicher Punkt am Festland. Der norwegische Wetterbericht teilt das Wetter auf in nördlich und südlich von Stad und wahrlich: Das Vestkapp ist eine Wetterküche. 497 m ragt das Kap aus dem Nordatlantik auf und bietet tolle Ausblicke auf die Küste, wenn man nicht gerade von einer Wolke verschluckt wird. Vorsicht, es kann sehr windig sein.
Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Anschluss an Tour 7-2, um auf dem schnellen Weg über die E6 nach Norden zu kommen. Mosjøen: In Mosjøen gibt es ein großes Aluminiumwerk, das von der günstigen Wasserkraft aus den Bergen und dem Zugang zum Meer profitiert. Die folgende Streckenbeschreibung könnte kaum einfacher sein. Vom Mosjøen bis Fauske bleibt man für 260 Kilometer immer auf der E6. Das klingt schrecklich langweilig, ist es aber nicht. Mo i Rana: Der nächste Stopp nördlich von Mosjøen ist Mo i Rana. Als Erstes fallen das Schmelzwerk und die Förderbänder ins Auge. Der Ranfjord schiebt sich von Sandnessjøen an der Küste weit ins Land, so dass Seeschiffe hier eisfrei bis weit ins Land fahren können. Das sind die Orte, wo sich in Norwegen schon früh Industrie ansiedelte. Mo i Rana hat zwei Hotels und eine ordentliche Infrastruktur. Die Uferpromenade wurde gerade neu gemacht. Saltfjell: Nördlich von Mo i Rana steigt die E6 an und führt über das Hochplateau des Saltfjells. Hier wird der Polarkreis überquert und es gibt ein Besucherzentrum am Polarkreis. Da es hier oben auch im Sommer empfindlich kühl werden kann, ist die Cafeteria sehr willkommen. Dass die Passhöhe „nur“ 586 Meter beträgt, kann man kaum glauben. Von den Temperaturen und der Vegetation her fühlt es sich deutlich höher an. Fauske: Gerade bei schlechtem Wetter ist man als Motorradfahrer froh, wenn man wieder in tiefere Lagen kommt. Bei Rognan wird der Saltdalfjord erreicht, dem bis Fauske gefolgt wird. Dort zweigt die 80 nach Bodø ab. Zum Nordkap bitte geradeaus, zu den Lofoten links ab nach Bodø zur Fähre.
Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Noch so eine Highlight-Tour mit einigen der besten Motorradstrecken Norwegens. Der Geirangerfjord wird „von hinten“ besucht. Voss: Der kleine Wintersportort an der Bergenbahn bildet den Ausgangspunkt. Hier besteht Anschluss an Tour 4-2, sie kreuzt sich mit Tour 5-1. Bis Vinje läuft die Tour auf der E16, dort wird im Kreisverkehr auf die 13 über das Vikafjell abgebogen. Vangsnes: Wenn man das beeindruckende Vikafjell hinab fährt, gelangt man zunächst nach Vik, wo ein kleiner Abstecher zur Stabkirche Hopperstad möglich ist. Die Fähre über den Sognefjord legt in Vangsnes ab, wo Kaiser Wilhelm II eine 22 Meter hohe Fridtjof-Statue errichten ließ. Balestrand: Vom Fähranleger Dragsvik ist es nur ein kleiner Abstecher nach Balestrand, das durch seine Lage direkt am Fjordufer schon früh Edeltouristen wie den deutschen Kaiser anzog. Von hier gibt es im Sommer eine kleine Fähre durch den Fjærlandsfjord nach Fjærland. Gaularfjell: Die 13 führt von Dragsvik zügig auf die Hochebene des Gaularfjells. Oben angekommen wurde ein neuer Aussichtspunkt gebaut, von dem sich die Serpentinen schön erkennen lassen. Sandane: Die 13 mündet in die E39, nun verläuft die Tour kurz parallel zu Tour 5-3, doch bei Byrkjelo trennen sich die Wege. Es geht nach Sandane und mit der Fähre über den Utvikfjord bis nach Nordfjordeid. Hellesylt: Die 15 und die E39 von Nordfjordeid bis nach Hornindal sind gut ausgebaut, hier kommt man zügig voran. Dann geht es auf die 60 nach Hellesylt. Der kleine Ort liegt am Sunnylvsfjord, von dem der Geirangerfjord abgeht. Hier legt die Fähre durch den Geirangerfjord ab, die etwa eine Stunde für die Panoramafahrt bis Geiranger braucht. Dort besteht Anschluss an Tour 6-4. Wer weiter Richtung Stranda fährt, wird mit einem schönen Aussichtpunkt in den Geirangerfjord hinein belohnt.
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Norwegen Rundreise - Hilfreiche Tipps und Informationen

 

Was braucht man für Norwegen Roadtrip?

  • Unterkünfte und Campingplätze sind in der Hochsaison oft schnell ausgebucht, daher solltest du am besten im Voraus buchen.
  • Packe wetterfeste und warme Kleidung ein, da das Wetter in Norwegen schnell umschlagen kann und die Tage, Abende und Nächte kühler werden könnten. Setze auf das Zwiebelprinzip. Langärmlige Shirts, Fleecejacken und Funktionsunterwäsche sind hier ideal.
  • Ein zuverlässiges Navigationssystem und aktuelle Straßenkarten sind unerlässlich für sichere und stressfreie PKW Rundreisen durch Norwegen. Denk daran, dass der Empfang in entlegenen Gebieten möglicherweise eingeschränkt ist.
  • Eine Powerbank sollte auch nicht fehlen, um immer erreichbar zu sein

 

Weitere zahlreiche Tipps findest du auf unserer Seite Roadtrip planen.

 

Norwegen Rundreise mit dem Auto

Du möchtest in deinem Norwegen Urlaub eine Rundreise mit dem Auto machen? Kein Problem! Du kannst Norwegen bequem von Deutschland oder Dänemark aus mit der Fähre erreichen. Von Kiel nach Oslo fährt z.B. regelmäßig eine Fähre. Die Fahrzeit beträgt ca. 20 Stunden. Buche die Tickets am besten rechtzeitig im Voraus, da sonst dein Wunschtag ausgebucht ist. Alternativ kannst du für deine Norwegen Rundreise den langen Landweg über Dänemark und Schweden wählen. Das ist eine reizvolle Fahrt, beansprucht allerdings bei der An- und Rückreise zwei Tage, die ihr in Norwegen verbringen könntet.

Wenn du für deine Rundreise mit PKW in Norwegen angekommen bist, dann sei besonders vorsichtig beim Fahren. Norwegens Straßen sind bekannt für ihre engen Kurven und steilen Anstiege und oft stehen oder laufen unvermittelt Wildtiere, wie Elche und Rentiere auf der Straße. Außerdem denke daran, dass es in Norwegen Pflicht ist, auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren.

Highlight der Norwegen Rundreise ist die Atlantikstraße
© Andrei Armiagov shutterstock.com

 

Atlantikstraße Norwegen

Wer kennt nicht das Lied von Peter Maffay „Über sieben Brücken musst du gehn“. Keine Angst, du musst nicht gehen, du fährst über die Atlantikstraße, denn über sieben Brücken führt die Straße von Holm zu Holm über den Atlantik und zählt zu den schönsten Autoreisen der Welt.

 

Viele weitere Roadtrips durch Europa findest du auf unserer Seite.

Muss ich auf meiner Norwegen Rundreise Maut bezahlen?

In Norwegen gibt es keine allgemeine Straßenmaut. Allerdings werden neue Bauwerke wie Tunnel und Brücken sowie verbesserte oder neu gebaute Straßenabschnitte durch eine temporäre Mautpflicht finanziert, bis die Baukosten abbezahlt sind—meistens innerhalb von 10 bis 15 Jahren. Danach werden die Mautstationen deaktiviert. Das Umfahren der Mautstrecken lohnt sich in der Regel nicht und ist oft auch nicht möglich. In Norwegen gilt beim Thema Maut nur eine Regel: das elektronische Mautsystem. Die Gebühr vor Ort an alten Automaten zu bezahlen, gehört der Vergangenheit an. Norwegen hat vollständig auf ein modernes, elektronisches Mautsystem umgestellt, das viel effizienter und nutzerfreundlicher ist.

Wir stellen dir hier die zwei möglichen elektronischen Mautsysteme vor:

AutoPASS – Norwegens Elektronisches Mautsystem

AutoPASS ist das elektronische Mautsystem in Norwegen. Du kannst einen Vertrag abschließen und einen Chip (Transponder) erhalten, den Du an der Innenseite der Windschutzscheibe anbringst. Dieser Chip, der mit der Zulassungsnummer Deines Fahrzeugs verbunden ist, ermöglicht die automatische Abrechnung an allen Mautstationen in Norwegen. Ein Vorteil des Chips ist, dass Du Rabatte auf die Mautgebühren erhalten kannst. Um einen Chip zu erhalten, zahlst Du eine Kaution von 200 NOK und bekommst ihn per Post zugeschickt. Am Ende Deiner Reise musst Du den Vertrag online kündigen und den Chip zurücksenden, um die Kaution zurückzuerhalten.

Wenn Du keinen Chip verwendest, wird Dein Kennzeichen an den Mautstationen abfotografiert und Du erhältst eine Rechnung per Post, auch ins Ausland. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen sowie gewerblich genutzte Fahrzeuge, wie z.B. Mietwagen, ist die Verwendung eines Chips verpflichtend. Achte besonders auf Schilder mit der Aufschrift “Bomstasjon”, die kommende Mautstationen ankündigen.

EPC

Um EPC (Europe Parking Collection plc) zu nutzen, musst Du Dich im Voraus dort registrieren. Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen, die keinen AutoPASS-Chip haben, erhalten ihre Mautrechnungen dann von EPC. Diese Registrierung ermöglicht eine stressfreie Überweisung der Gebühren. Ohne Registrierung wird die Rechnung an den Fahrzeughalter gesendet, der sie mit einer zusätzlichen Bearbeitungsgebühr an Dich weiterleitet. Wichtig: Du musst dich am Ende Deiner Reise wieder abmelden, um sicherzustellen, dass Deine Bankdaten nicht länger als nötig gespeichert bleiben.

Zusätzlich erheben einige norwegische Städte und Regionen eine City-Maut, darunter Oslo und Akershus, Kristiansand, Nord-Jæren, Haugalandet, Bergen, Askøy, Bodø, Harstad, Grenland, Førde, Trondheim, Fredrikstad und Nordhordland. Die Höhe der Maut variiert je nach Wochentag, Uhrzeit, Fahrtrichtung und Antriebsart, wobei Elektrofahrzeuge bevorzugt werden.

 

 

 

Wann Norwegen Rundreise?

Für deine Norwegen Rundreise mit dem Auto ist der Sommer die ideale Jahreszeit. Dann kannst Du die atemberaubenden Fjorde, die vielfältige Natur und die lebhaften Städte am besten entdecken. Zwischen Mai und September stehen Dir praktisch alle Regionen Norwegens offen. Wenn ihr im Sommer durch Südnorwegen eine Rundreise plant, könnt ihr euch auf die schönen Sandstrände freuen. Es sind die trockensten Monate, ideal, um das magische Licht der Mitternachtssonne zu erleben. Obwohl Norwegen weit im Norden liegt, ist das Klima im Sommer angenehm mild. Die Hauptsaison erstreckt sich übrigens von Juli bis August, weshalb die Preise in diesen Monaten am höchsten sind.

Auch der späte Herbst und Winter haben ihren Reiz, besonders wenn Du hoch im Norden die spektakulären Polarlichter erleben möchtest. Die beste Reisezeit für Norwegen lässt sich deshalb nicht pauschal bestimmen. Im Herbst, insbesondere im September und Oktober, präsentieren sich die Wälder und Berge in beeindruckenden Rot- und Orangetönen. In dieser ruhigeren Zeit sind die Straßen meist weniger befahren, sodass Du die Stille der norwegischen Natur voll auskosten kannst. Denk aber unbedingt auf eurer Norwegen Rundreise daran, dass in höheren Lagen auch dann Schnee und Frost auftreten können, wenn im Tiefland sommerliche Temperaturen herrschen – besonders im April, Anfang Mai sowie von September bis Oktober.

Für Winterliebhaber eignet sich ein Roadtrip zwischen November und Februar. In dieser Zeit erwarten Dich schneebedeckte Landschaften, funkelnde Fjorde und die faszinierenden Polarlichter, die den Himmel erleuchten. Allerdings sind dann auch viele Straßen gesperrt.

 

Kann man im Winter mit dem Auto nach Norwegen?

Ja, man kann seine Norwegen Rundreise auch im Winter machen. Beachte jedoch bei deiner Planung, dass die Tage in dieser Jahreszeit sehr kurz sind und einige Straßen wegen Schnee und Eis gesperrt sein könnten. Wenn du im Winter reist, sind Winterreifen und griffbereite Schneeketten unerlässlich. Bergpässe können bei starkem Schneefall oder Wind vorübergehend geschlossen werden.

Eine Norwegen Rundreise im Winter
© Punnawit Suwattananun shutterstock

Wie lange für eine Norwegen Rundreise?

Für einen ersten Eindruck von Norwegens landschaftlicher Vielfalt empfehlen wir mindestens eine Woche. In dieser Zeit kannst Du einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie die Fjorde, den Preikestolen (Predigtstuhl) oder die Atlantikstraße besuchen und dabei die beeindruckende Natur genießen. Möchtest Du mehr von Norwegen entdecken und auch bekannte Orte wie die Lofoten, das Nordkap oder Sápmi (Lappland) besuchen, empfehlen wir für eine Norwegen Rundreise einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen.

Bei der Planung Deiner Tagesetappen ist es wichtig, die Fahrzeit nicht zu unterschätzen. Die malerischen Straßen in Norwegen sind oft schmal und kurvenreich und die Höchstgeschwindigkeit beträgt oft nur 60 bis 80 km/h. Je nach Region und Straßenverhältnissen solltest Du zwischen 150 und 300 Kilometer pro Tag für deine Norwegen Rundreise einplanen, wobei eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 50 bis 60 km/h realistisch ist. Plane außerdem ausreichend Zeit für Besichtigungen, kleine Wanderungen oder Stopps an besonders schönen Stellen ein.

 

Gibt es genug Tankstellen auf meiner Norwegen Rundreise?

Da viele Gebiete in Norwegen nur dünn besiedelt sind, gibt es weniger Tankstellen als du es vielleicht von zu Hause gewohnt bist. Plane daher deine Norwegen Rundreise sorgfältig und berücksichtige die Standorte der Tankstellen. Es ist empfehlenswert, den Tank lieber früher als später aufzufüllen. Besonders in den Bergen und abgelegenen Regionen, vor allem in Nordnorwegen, kann der Abstand zwischen zwei Tankstellen ziemlich groß sein. Aufgrund von Umweltschutzmaßnahmen und der globalen Versorgungslage sind die Benzinpreise in Norwegen relativ hoch und können von Ort zu Ort variieren.

Solltest Du ein Elektroauto fahren, bietet Norwegen eine gut ausgebaute Infrastruktur mit vielen Schnellladestationen. Das Land ist führend in der Elektromobilität und hat über 17.000 Ladestationen landesweit. An den 3.300 Schnellladestationen kannst Du die Batterie Deines E-Autos schnell wieder für die Weiterfahrt auf deiner Norwegen Rundreise aufladen.

Kann ich mit dem Camper eine Norwegen Rundreise machen?

Ja natürlich könnt ihr Norwegen Trips mit dem Camper machen. Aber denkt daran, dass die landschaftlich schönsten Strecken oft kurvenreich, eng und manchmal sehr steil sind. Daher solltet ihr für eure Reise kein zu großes Wohnmobil wählen. Ein luxuriöser Camper kann auf den oft einspurigen und kurvenreichen Straßen Norwegens schnell zu einer Herausforderung werden.

Einen Vorteil haben die Camper: Sie profitieren in Norwegen vom Jedermannsrecht und dürfen theoretisch fast überall für eine Nacht stehen bleiben, sofern sie mindestens 150 Meter Abstand zur nächsten Behausung einhalten. Wenn ihr unsicher seid, fragt einfach vor Ort nach, ob es in Ordnung ist.

Die Straßen in Norwegen sind oft eng und kurvenreich
© underworld shutterstock.com

Fazit

Norwegen bietet eine Vielzahl malerischer Dörfer und Städte, eingebettet in eine weitläufige, unberührte Landschaft. Obwohl Norwegen nicht für jeden geeignet ist, ist es ein Paradies für Reisende, die Abenteuer und Aktivurlaub in einzigartiger Natur suchen. Auf einem Roadtrip durch das Land könnt ihr beeindruckende Berglandschaften und die arktische Tundra entdecken. Häufig enden die Straßen in Häfen, von wo aus ihr mit einer Fähre weiterreisen könnt. Diese Erfahrung solltet ihr nicht verpassen, denn die majestätischen Fjorde wirken vom Wasser aus noch imposanter.

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Uns bleibt zu sagen:

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