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Frankreich | Französische Alpen

Col des Tempêtes (Mont Ventoux)

Höhe: 1897m
Länge: 46km
Schwierigkeit: Leicht
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zuletzt aktualisiert 27.10.2025

Le Géant de Provence – faszinierende Landschaften und atemberaubende Ausblicke

Der Col des Tempêtes ist einer über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de.

Liebevoll nennen die Franzosen den Mont Ventoux „Le Géant de Provence“. Übersetzt bedeutet das „Gigant der Provence“. Der Name hat durchaus seine Berechtigung. Die Bezeichnung ist verdient. Bestimmen im Nordosten der Provenzalischen Alpen schroffe Bergmassive die Landschaft, flachen sie sich nach Südwesten immer weiter ab und gehen schließlich ins Rhonedelta über. Der Mont Ventoux erhebt sich als s-förmig gekrümmter Bergkamm am westlichen Rad im Département Vaucluse. Als einsamer Vorposten ist er mit seinem charakteristischen weißen Gipfel schon von Weitem auszumachen.

 

Tipp: Weil diese Strecke bei Radlern äußerst beliebt ist, ergibt eine motorisierte Befahrung früh morgens oder am sehr späten Nachmittag am meisten Sinn. Im Juli und August sollte der Mont Ventoux am besten ganz gemieden werden.

 

 

Für Pässe-Fans:

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Col des Tempêtes (Mont Ventoux)

LandFrankreich
RegionFranzösische Alpen
Passhöhe1897 m
Länge46 km
Maximale Steigung13
Wintersperre11-4
BasisorteMalaucène, Sault, Bedoin
Koordinaten44.174145, 5.283752
MautNein
BelagGeteert
Anzahl Kehren21
SackgasseNein
BeschränkungenJa, bei Radsportveranstaltungen Streckensperrungen.
SchwierigkeitLeicht
Sterne
Col des Tempêtes
© alpenpass.com
Martin Schempp über den Mont Ventoux

Die Radfahrer müssen es wissen – alle zwei Jahre steht der Mont Ventoux auf dem Programm der Tour der France. Und das nicht nur wegen seines beeindruckenden Panoramas, sondern vor allem wegen der traumhaften Bergstrecke mit ihren ungezählten Kurven und Kehren. Verglichen mit einer Etappe in den Hochalpen liefert der Mont Ventoux ebenso viel Fahrspaß und bietet darüber hinaus das milde Mittelmeerklima sowie eine bezaubernde mediterrane Vegetation. Selten lassen sich Motorrad- und Landschaftsgenuss so perfekt miteinander verbinden wie am Mont Ventoux.

Tips aus unserem Shop:

Tipp der Redaktion:

Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren in den Französischen Alpen?

Das sind unsere Highlights für Euch:

ÜBRIGENS: Wer den Col des Tempêtes fahren möchte, sollte sich unsere Motorradtour "Oliven-Route" unter die Räder nehmen. Diese Tour lässt sich perfekt mit dem Mont Ventoux kombinieren.

Mont Ventoux: Wächter der Provence – Lage der Strecke

Weit nach Westen vorgeschoben ist der Mont Ventaux dank seiner exponierten Lage und seiner einzigartigen Landschaft nicht nur für Motorradfahrer ein beliebtes Ausflugsziel. Wer den Berg besuchen möchte, findet das Bergmassiv rund 45 km nordöstlich von Avignon. Bei sehr guten Sichtverhältnissen bietet der Mont Ventoux ein ganz besonderes Erlebnis, da er einer der wenigen Orte ist, von dem du gleichzeitig die höchsten Gipfel der Alpen, der Pyrenäen und das Mittelmeer sehen kannst. Natürlich muss dafür das Wetter mitspielen und eine kristallklare Sicht bieten.

 

Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m. und die FolyMaps Motorradkarten-Set Frankreich-Süd. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen.

Abfahrt vom Mont Ventoux nach Malaucènce
© macumazahn-shutterstock_7774510

Der Streckenverlauf zum Mont Ventoux

Gleich drei Rampen führen über den 1.829 Meter hohen „Pass der Stürme“ (Col de Tempêtes) auf den Mont Ventoux. Die Südseite ist dabei die beliebteste Route. Ab der kleinen Stadt Bédoin warten 1.610 Höhenmeter darauf, über eine Distanz von 21 Kilometern von dir bezwungen zu werden. Der Anstieg beginnt moderat. Im bewaldeten Teil der Rampe legt die Steigung auf 9 % zu. Es folgt eine kurze Erholungspause auf einer kurzen und flacheren Etappe. Die letzten Kilometer ab dem Chalet Reynard fordern dich mit mehr als 10 Prozent.

 

Die Südwestseite

Wer den Mont Ventaux von der Südseite her anfahren möchte, beginnt in Malaucène mit dem Aufstieg. Liegt er zu Beginn der Route bei rund 6 Prozent, erhöht er sich im weiteren Verlauf auf zweistellige Werte. Durch bewaldete Strecken schraubt sich die Straße über 1.570 Höhenmeter in Richtung Gipfel des Mont Ventoux. Je höher du kommst, desto mehr nimmt die Landschaft alpine Züge an. Der Bewuchs wird immer weniger. Auf dem Gipfel beherrschen weißer Kalkstein und Schotter das Bild. Parkplätze auf der linken Seite des Anstiegs locken mit einem herrlichen Ausblick auf das Tal von Malaucène und die markant geformte Gebirgskette „Dentelles de Montmirail“.

 

Die leichteste Variante: die Südostrampe auf den Mont Ventoux

Mit einer Länge von 26 Kilometern ist der Aufstieg auf der Südostseite der längste. Gleichzeitig ist es auch die leichteste Strecke, um nach ungefähr 1.210 Höhenmetern den Mont Ventoux zu bewältigen. Auf dem Weg nach oben sind durchschnittlich weniger als 5 Prozent Steigung zu meistern. Daher gilt sie unter Radfahrern auch als „Einsteiger-Tour“. Allerdings gibt es auch hier steile Rampen, die bewältigt werden müssen.

 

Was erwartet dich auf dem Mont Ventoux?

Die kegelförmige Silhouette des Mont Ventoux erinnert an einen erloschenen Vulkan oder an eine Pyramide. Tatsächlich besteht der Berg aus hellem Kalkgestein. Hast du eine der kurvenreichen Strecken geschafft, erwartet dich oben ein fulminanter 360-°-Ausblick. Seit 1882 erlauben ein Observatorium und eine meteorologische Beobachtungsstation Wetterbeobachtungen und einen ungetrübten Blick in den Himmel. Der Standort dafür ist optimal gewählt. Wie bereits erwähnt, gewährt er bei gutem Wetter einen einzigartigen Blick. Das Gebäude selbst verfügt über einen 42 m hohen Turm, den nur noch eine große Antenne überragt. Alles ist in die außergewöhnliche und sehr karge Schotter- und Felslandschaft eingebettet.

 

Immer ein Besuch wert: Sainte-Croix

Unterhalb des Observatoriums liegt die Kapelle Sainte-Croix. Lediglich die Apsis ist von der ursprünglichen Kapelle aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Das 1956 rekonstruierte Gebäude ist jedes Jahr im Juni Schauplatz für ein Johannisfeuer.

Für Liebhaber der Provence ist der weiße Gigant ein beliebtes Ausflugsziel. Mit dem Auto, dem Motorrad und besonders häufig erklimmen sie den Berg, um bei klarem Wetter die Aussicht zu genießen. Auch unter Radfahrern rangiert er ganz oben auf der Beliebtheitsskala.

 

Wann ist die beste Zeit, um den Mont Ventoux zu besuchen?

Von Mai bis Ende Oktober ist der windumtoste Berg meist schneefrei. Möchtest du den Mont Ventoux besuchen, kommen große Temperaturunterschiede auf dich zu. Am Südhang wird es dank des mediterranen Klimas schon früh im Jahr sommerlich warm. Oben angekommen, erwartet dich an den meisten Tagen ein kalter und oft stürmischer Wind.

Viele Biker nehmen den „Berg der Winde“ vom Gorges du Verdon oder der Route des Grand Alpes kommend, nachdem sie sich vorab die traumhaften Schluchten des Gorges de la Nesque gegönnt haben.

Unser Tipp: In den Monaten Juli und August ist der Andrang von Touristen und Radfahrern besonders groß. Entweder meidest du die Strecken während dieser Zeit. Oder du möchtest dennoch nicht darauf verzichten: Dann startest du am besten schon frühmorgens oder am späten Nachmittag. Der Mont Ventoux spielt im professionellen Radrennsport eine wichtige Rolle. Daher sind die Straßen üblicherweise für Motorräder sehr gut befahrbar und eignen sich auch für schwerere Maschinen.

 

Kleiner Ausflug in die Geschichte des Mont Ventoux

Lange wurde der Name des Berges von der lateinischen Bezeichnung Mons Ventoux („Windiger Berg“) abgeleitet. Seine kahlen und abgeholzten Flanken trugen ihm außerdem den Beinamen Mont Pelé, also „geschälter Berg“ ein. Neuere Forschungen hingegen ziehen die vorlateinische Wurzel *Vin- für die Namensgebung hinzu. In diesem Fall hieße das Bergmassiv in etwa „der Berg, der von Weitem sichtbar ist“. Ganz gleich, welche Bedeutung, beide werden dem Mont Ventoux gerecht. An den meisten Tagen pfeifen die stürmischen Winde des Mistrals um seine Gipfel und machen die bizarre Felslandschaft noch unwirtlicher.

 

Ein Heiligtum der Kelten

Bei den Kelten galt der Berg als eine Art heiliger Berg und wurde vermutlich als Sitz einer Windgottheit verehrt. Von diesem Kult zeugen Artefakte wie kleine Tontrompeten. Im Jahr 1336 bestieg der Dichter Francesco Petrarca. Seine Erlebnisse schilderte er in einem Brief an den Frühhumanisten Dionysius von Borgo San Sepolcro. Diese Erzählung gilt heute als ein Schlüsselmoment des modernen Alpinismus: Der Dichter bestieg den Berg einzig mit dem Willen, diese besondere Höhenregion mit den eigenen Augen zu sehen.

 

Einkehrmöglichkeiten:

  • Aufstieg von Bedoin: Einkehrmöglichkeit am Wald Chalet Reynard
  • Route Malaucènce: verschiedene Einkehrmöglichkeiten wie das Restaurant am Chalet Liotard
  • Aufstieg von Sault: u.a. Cafés und Restaurants in der Stadt
Col des Tempetes
© Eberhard Nowatzki

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Auf nur 15 Kilometern zieht sich der Col d’Ey in der Drôme Provencale mit nur wenigen Herausforderungen gen Süden. Der Col d’Ey ist einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Die Nordrampe des Col d’Ey präsentiert sich insgesamt recht unspektakulär, was auch an der geringen Steigung liegt. Die Straße ist leider auch nicht mehr in bestem Zustand, aber noch gut befahrbar. Dafür gibt es schöne Ausblicke auf die hier typische Landschaft mit vielen Olivenbäumen und niedrigen Büschen, die die Straße säumen. An der Passhöhe des Col d’Ey wartet ein schöner Picknickplatz auf Besucher. Deutlich spannender ist die Südrampe, bei der man kurz vor Buis-les-Baronnies noch entlang der kurzen Schlucht Gorges d’Ubrieux fährt. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren in den Französischen Alpen? Das sind unsere Highlights für Euch: RDGA Teil 1 RDGA Teil 2 RDGA Teil 3 RDGA Teil 4 Der Graben Europas Auf der Route des Kaisers Seealpen Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen. Weitere Motorradtouren in den Französischen Alpen findet man über unsere Motorradtouren Suche, in unserer FolyMap Route des Grandes Alpes Karte oder in unserem FolyMaps-Set Frankreich-Süd.
Höhe: 718m
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Montbrun-les-Bains ist aus vielerlei Gründen ein perfekter Einstieg für die Fahrt auf dem Col de l’Homme Mort, einem von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Der Kurort bietet nicht nur ein Thermalbad, sondern auch zahlreiche Pensionen, die sich perfekt als Basis eignen. Vor allem ist es aber sehr schön anzusehen, schließlich gehört es zu den „Plus beaux villages de France“, also den schönsten Dörfern Frankreichs. Man muss lediglich aufpassen, dass man sich nicht an die D 543 Richtung Barret-de-Lioure begibt, sondern stattdessen einen kleinen Südschwenk auf die D 189 nach Ferrassières macht. Dort begibt man sich dann auf die Südrampe des Col de l’Homme Mort, die ein Leckerbissen in Sachen Aussicht ist. Während der Fahrt überblickt man die gesamte Hochebene zwischen Mont Ventoux und der Montagne de Lure. Im Mittelteil gibt es noch schnelle Kurven obendrauf, oben wird es schmal und wellig. Die Passhöhe des Col de l’Homme Mort selbst liegt vollkommen unscheinbar und leicht übersehbar im Bergwald. Auch die Nordrampe des Col de l’Homme Mort besticht durch herrliche Panoramen und führt außerdem lässig gleichsam auch über den Col de Macuègne nach Séderon. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren in den Französischen Alpen? Das sind unsere Highlights für Euch: RDGA Teil 1 RDGA Teil 2 RDGA Teil 3 RDGA Teil 4 Durchs Massiv de la Chartreuse Auf der Route des Kaisers ÜBRIGENS: Wer den Col de l’Homme Mort fahren möchte, sollte sich unsere Motorradtour " D em Feldherrn auf der Spur" unter die Räder nehmen. Diese Tour lässt sich perfekt mit dem Pass kombinieren. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen. Weitere Motorradtouren in den Französischen Alpen findet man über unsere Motorradtouren Suche, in unserer FolyMap Route des Grandes Alpes Karte oder in unserem FolyMaps-Set Frankreich-Süd.
Höhe: 1212m
Frankreich / Französische Alpen
Der Col de Macuègne, einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, liegt an den Nordhängen des etwa 20 Kilometer entfernten Mont Ventoux in der Region Provence-Alpes-Cote d'Azur. Die Straße über den Pass verbindet die Orte Montbrun-les-Bains und Séderon. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m. und die FolyMaps Motorradkarten-Set Frankreich-Süd. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Im Westen beginnt der Aufstieg in Montbrun auf der gut ausgebauten D542 und führt überwiegend moderat bergauf. Nach etwa 9 km erreicht man die wenig spektakuläre Passhöhe des Col de Macuègne. Direkt gegenüber der kleinen Picknick Aera führt eine schmale Stichstraße zum CosmoDrôme - Observatoire Claude Tavenier. Von hier hat man einen spektakulären 360° Panoramablick. Dieser Ort ist auch bei Paragleitern sehr beliebt. Von Nordosten startet man in Séderon zum knapp 6 Kilometer entfernten Col de Macuègne. Vom Col de Macuègne aus ergeben sich einige Kombinationsmöglichkeiten. Südlich der Passhöhe zweigt die D63 zum Col de l'Homme Mort ab, die in Richtung Ferrassières und Sault führt. Unterhalb von Séderon besteht die Möglichkeit, über die D546 zum Col de la Pigière zu fahren. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren in den Französischen Alpen? Das sind unsere Highlights für Euch: RDGA Teil 1 RDGA Teil 2 RDGA Teil 3 RDGA Teil 4 Durchs Massiv de la Chartreuse Pässetour Massif des Bauges Vom Genfer See bis ans Mittelmeer
Höhe: 1068m

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Frankreich mit all seiner landschaftlichen und kulturellen Vielfalt ist für Motorradfahrer der Traum schlechthin. Ob auf den weit über 2 000 Meter hohen Pyrenäen-Pässen oder den Pendants in den Seealpen, ob auf den aussichtsreichen Küstenstraßen der Côte d‘Azur oder den unzähligen Passstraßen des Jura – vor allem in Frankreichs Süden finden sich grandiose Motorradstrecken, die zu kurzweiligen Touren mit jeder Menge Fahrspaß laden. Reizvoll ist aber auch die nördliche Hälfte unseres Nachbarlandes. ­Normandie und Bretagne sind interessante Ziele, vor allem für Kultur-Entdecker, Elsass und Vogesen gelten ebenfalls schon lange nicht mehr als Geheimtipps für Genusstourer. Und selbst die Metropole Paris kann – und sollte – auf dem Motorrad erkundet werden. Frankreich ist riesig und bedeutend größer als Deutschland. Dennoch leben dort weniger Menschen. Das bedeutet im Umkehrschluss mehr Platz – vor allem auf den Nebenstraßen. Selbst in der Hochsaison ist man auf vielen von ihnen fast alleine unterwegs. Dies ist nur einer von zahlreichen Gründen, warum einen die Grande Nation in ihren Bann zieht. Andere sind die Natur, die Landschaften, die kulturellen und geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten und nicht zuletzt das sprichwörtliche Savoir-vivre der Einheimischen. Die in Frankreichs Tourenhighlights beschriebenen Touren sind ein bunter und abwechslungsreicher Mix aus vielem, was Frankreich zu bieten hat. Einige von ihnen sind äußerst persönlich und detailliert beschrieben, bei anderen werden die wesentlichen Attraktionen und Tourentipps im anschaulichen Überblick dargestellt. Der Reiseführer Frankreichs Tourenhighlights umfasst 40 ausgearbeitete und ausführlich beschriebene Motorradtouren zum Nachfahren für den Kurztrip oder die längere Reise mit: vielen Insidertipps des Autors ausführlichem Kartenmaterial mit eingezeichneter Route praktischen Hinweisen zu Streckenlänge, Etappen, Charakteristik und den beliebtesten Attraktionen – nicht nur für Motorradfans Hotels, die sich auf Motorradfahrende Gäste freuen GPS-Daten zum Download Folgende Regionen sind in Frankreichs Tourenhighlights enthalten: Französische Alpen ✓ Elsass I Lothringen ✓ Vogesen ✓ Auvergne ✓ Cevennen ✓ Pyrenäen Frankreich ✓

Motorradtouren in dieser Region

Frankreich / Französische Alpen
Vallon-Pont d‘Arc: Von unserem Startort Saint-Paul aus überqueren wir zunächst das Rhônetal und cruisen dann durch das Ardèche-Hinterland. Auch hier dominieren Olivenbäume oder Lavendelfelder das Landschaftsbild. In Vallon-Pont d‘Arc ändert sich das dramatisch. Hier hat der Fluss eine Schneise geschlagen, dabei den viel fotografierten Felsenbogen hinterlassen. Das ist der Auftakt zu unserem Ritt entlang der Ardèche-Schlucht. Gorges de l‘Ardèche: Während sich auf dem Gewässer, das sich auch in diesem Teil Frankreichs tief ins Gestein gegraben hat, Kanus und Kajaks tummeln, nutzen Motorradfahrer die großartig angelegte Panoramastraße an der Oberkante der Schlucht. Während eine Kalksteinhöhle mit frühzeitlichen Wandmalereien nicht besichtigt werden kann, steht die Tropfsteinhöhle Grottes des Madeleine Besuchern offen – was an heißen Tagen eine willkommene Abkühlung bringt. Saint-Martin-d‘Ardèche: Kurz vor dem Ort gibt es ein paar der schönsten Aussichtspunkte auf die Schlucht, die sich dann öffnet und in ihrer Weite wieder Platz für Bebauung lässt. Unsere Route schwenkt hier über die Ardèche-Brücke ab ins Gard. Gorges de la Cèze: Die D901 führt von der Ardèche zum Cèze, einem deutlich kleineren Fluss, der aber trotzdem ein paar Schluchten hinterlassen hat. Nicht ganz so spektakulär wie entlang der großen Schwester, aber sehenswert. Saint-Paul-Trois-Châteaux: Der Ort liegt an einem Nebenkanal der Rhône – und damit an der Nahtstelle zwischen Drôme und Ardèche. Daher eignet er sich ganz gut als Tourenbasis in diese beiden Départements der Region Rhône-Alpes.
Frankreich / Französische Alpen
Col de Vence: Aus Nizza heraus ist Cagnes-sur-Mer bald erreicht. Hier zweigt unsere Tour von der Küste ab ins Landesinnere. Weiter geht es über Vence zum gleichnamigen Pass, der mit 970 immerhin schon knapp an der 1000 Meter-Marke kratzt – und das nur wenige Kilometer hinter „Normal Null“. Gorges de la Vesubie: Sind die Montagne du Chiers als nächstes überwunden, führt uns der Weg tief hinab ins Tal des Var, der bei Nizza das Mittelmeer erreicht. Aus nordöstlicher Richtung mündet die Vesubie in den Var und ergießt sich dabei aus einer dramatischen Schlucht, die einen Besuch unbedingt lohnt. Es ist ein großes Vergnügen, den Windungen des Gewässers entgegen der Fließrichtung zu folgen und sich dabei durch allerlei enge Felsformationen zu zwängen. Col de l‘Ablé: Die Alternativ-Abfahrt vom Col du Turini bringt uns über zwei weitere Pässe auf der D21 mit ihren zahlreichen engen Kehren an die D54 und weiter zu diesem 1149 Meter hohen Übergang. Sie geht am Scheitel des Col de Braus in die D2204 über. Col de Braus: Die Straße über den 1002 Meter hohen Pass kommt von Sospel im Osten und führt über eine grandiose Westrampe mit einer nahezu perfekten Kehren-Choreographie nach L‘Escarène, wo unsere Route Richtung Monaco abzweigt. la Turbie: Wer dem Verkehrschaos in Monaco entgehen und dennoch einen Blick auf die Millionärs-Enklave werfen möchte, ist hier genau richtig. Im Anschluss geht es über die höchstgelegene der drei Küstenstraßen, der „Corniches“, zurück nach Nizza. Nizza: Die wohl lebendigste, bunteste, liebenswerteste Stadt der Côte d‘Azur sollte man sich nicht entgehen lassen.
Frankreich / Französische Alpen
Col du Ferrier: Von Cannes aus bietet sich einen Nebenstrecke hinter Mouans-Sartoux für den Weg nach Grasse an. Von dort geht es weiter zu diesem 1 041 Meter hohen Pass, der neben der Route Napoléon zu finden ist. Col de la Sine: Der 1 080 Meter hohe Pass ist nur wenig ausgeprägt und in einem bewaldeten Gebiet gelegen. Im Osten ist über schmale Straße ein Ableger des Observatoire de la Côte d’Azur mit den bizarren Bauten erreichbar. Nach Norden schließt sich mit dem 1 248 Meter hohen Col de Castellaras und seiner schönen Aussicht über tiefer gelegene Täler ein weiterer Übergang an. Grand Canyon du Verdon: Zurück auf der Route Napoléon ist Castellan bald erreicht. Es fungiert als das östliche Tor zum Grand Canyon du Verdon. Die 21 Kilometer lange und bis zu 700 Meter tiefe Schlucht nimmt hier ihren Anfang. Geschaffen vom Wasser des Flusses Verdon ist das Naturschauspiel für Motorradfahrer auch deshalb interessant, weil die beiderseits an ihr entlang führende Straße neben tollen Ausblicken auch manch überraschende Streckenführung zu bieten hat. Die schönsten und spektakulärsten Plätze werden auf einer Schleife erreicht, die in La Paludsur-Verdon von der Hauptstrecke abzweigt. Moustiers-St. Marie: Der perfekte Ort für einen Mittagsstopp, liegt er doch ungefähr auf halber Strecke bei diesem Tourvorschlag. Comps-sur-Artuby: Die südliche Verdon-Straße führt auf dem Weg zu diesem Ort etwas tiefer an der Schlucht vorbei, aber auch zu den Balcons de la Mescla, wo der Verdon an seinem Zusammenfluss mit dem Artuby auch noch eine dramatische Schleife in die Landschaft zeichnet.
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