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Kurvige Straße des Passo di Gavia einer der Alpenpässe Italien
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Italien | Lombardei

Gavia Pass (Passo di Gavia)

Höhe: 2618m
Länge: 42km
Schwierigkeit: Schwierig
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zuletzt aktualisiert 10.06.2025
|
2 Kommentare

Gavia Pass: Gletscher, Berg und Panorama

 

Kommt ihr aus der italienischen Provinz Sondrio und wollt weiter in Richtung Süden nach Brescia? Die meisten Motorradfahrer haben dann schon das Stilfser Joch bezwungen. Ganz in der Nähe liegt der Gavia Pass („Passo di Gavia“ auf italienisch), über den ihr auf einer spektakulären Bergroute in die Provinz Brescia gelangt. Der 2.618 Meter hohe Gaviapass bietet euch einige relativ gerade Strecken durch Almwiesen und Wald, aber auch mehrere Sektionen mit dicht aufeinander folgenden Serpentinen und engen Spitzkehren. Uns hat an dieser Passstraße besonders gut gefallen, dass die Streckenführung so abwechslungsreich ist.

 

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Steckbrief Gavia Pass

LandItalien
RegionLombardei
Passhöhe2618 m
Länge42 km
Maximale Steigung16
Wintersperre11-6
BasisorteBormio, Ponte di Legno
Koordinaten46.343478, 10.487395
MautNein
BelagGeteert
Anzahl Kehren25
SackgasseNein
BeschränkungenFahrverbot für KFZ von mehr als 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht, für KFZ von mehr als 2,8 m Höhe und für KFZ von mehr als 10,5 m Länge
SchwierigkeitSchwierig
Sterne
Gavia Pass
© Peter Schmitz

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Gavia Pass
© Carlo Dedoni shutterstock

Motorradroute von Bormio über den Gavia Pass nach Ponte di Legno

Bei einer Motorradreise durch die Lombardei solltet ihr euch den Gavia Pass nicht entgehen lassen. Die Bikerszene schwärmt zwar von den fahrtechnischen Herausforderungen am nahe gelegenen Stilfser Joch. Aber vor lauter Kehren kommt man dort kaum dazu, die Aussicht zu bewundern. Auf dem 43 Kilometer langen Passo di Gavia mit seinen 25 Spitzkehren habt ihr beides: Streckenabschnitte mit eng aufeinander folgenden Kehren und andere, die dazu einladen, eure Blicke über die einmalige Gebirgslandschaft streifen zu lassen.

Der schon in der Steinzeit von Menschen genutzte Alpenpass zwischen Bormio und Ponte di Legno hat eine lange Geschichte. Ende des sechzehnten Jahrhunderts war er einer der wichtigsten Gebirgspässe der florierenden Provinz Venetien. Der venezianische Saumpfad war zu dieser Zeit so stark frequentiert, dass er den Beinamen „Strada Imperiale“ erhielt. Nach dem Niedergang des venezianischen Handelsimperiums hatte der Gavia Pass nur noch lokale Bedeutung. Während des Ersten Weltkriegs wurde er schließlich zur Militärstraße ausgebaut.

Im Sommer 1954 gab es dann auf der Südrampe vom Gavia Pass einen schweren Unfall, der 18 Soldaten das Leben kostete. Eine Stützmauer brach unter dem Militärlaster weg und er stürzte 150 Meter weit in die Tiefe. Daraufhin wurde ein Tunnel angelegt, durch den seitdem das Befahren des gefährlichen Streckenabschnitts vermieden wird. Heute gibt es auf dem Passo di Gavia an Passagen mit steilen Abhängen entweder Leitplanken oder auffällige Randbegrenzungen durch weiße Miniatur-Obelisken. Seit Mai 2021 lautet der offizielle Straßenname des gesamten Gavia Passes SS300.

Von Bormio auf 1.222 Metern Höhe folgt ihr der SS300 durch das Valfurva Tal bis nach Santa Caterina auf 1.734 Metern. Nun kommt eine Gruppe von Serpentinen, die euch an den Rand der Plaghera Hochebene (2.138 m) bringt. Vor euch liegt in Fahrtrichtung der beeindruckende Monte Cevedale mit 3.796 Metern Gipfelhöhe. Ihr erreicht jetzt langsam die Hochgebirgsregion. Bei Sonnenschein gibt es hier eine Überraschung: das glimmerhaltige Gestein am Straßenrand funkelt wie Meeresleuchten.

An der türkisfarbenen Wasserfläche des Lago Bianco vorbei erreicht ihr auf 2.652 Metern den Scheitelpunkt vom Gavia Pass und das Rifugio Bonetta. Hier wird euch der Ausblick auf die Punta San Matteo (3.678 m) mit dem Dosegu-Gletscher faszinieren. Außerdem präsentiert sich auf der Gipfelhöhe des Passo di Gavia der seltsame kegelförmige Berg von seiner besten Seite, der euch auch schon öfter bei der Auffahrt ins Blickfeld gekommen ist: der Pizzo Tresero (3.594 m).

Nach einer „Gipfelpause“ führen euch vier Spitzkehren zum Gebirgssee Lago Nero auf 2.386 Metern Höhe. In Fahrtrichtung erblickt ihr jetzt die Gletscherfelder der Berggruppe Adamello-Presanella. Danach ist wieder Fahrtechnik gefragt: Es folgen elf enge Serpentinen entlang einer felsigen Bergflanke. Bei dem kleinen Örtchen Sant’Appolonia auf 1.585 Metern Höhe haben die vielen Kehren ein Ende. Jetzt geht es nur noch durch Almwiesen bis zur Abzweigung nach Ponte di Legno.

Übrigens: Die Südrampe vom Gavia Pass hat nicht nur eine extrem schmale Fahrbahn von zwei bis drei Metern Breite. Sie wird auch gern von freilaufenden Schafherden frequentiert.

 

Sehenswertes auf dem Gavia Pass

Für Naturliebhaber ist fast die gesamte Strecke über den Passo di Gavia sehenswert. Die Passstraße verläuft genau zwischen dem Hauptkamm der Ortler Alpen und der Gebirgsgruppe Sobretta-Gavia. Neben Hochgebirgsbewohnern wie Murmeltieren, Gämsen und Adlern bietet euch der Gavia Pass spannende Fotospots und atemberaubende Ausblicke auf zahlreiche Dreitausender. Auch die beiden Gebirgsseen am Passo di Gavia (Lago Bianco und Lago Negro) sind einen Fotostopp wert.

 

Restaurants am Zielort der Motorradtour über den Gavia Pass

Am Zielort Ponte di Legno gibt es verschiedene Restaurants und Pizzerien – wir reichen euch aber einen Tipp von einem Einheimischen weiter, der uns ein Restaurant in 11 Kilometer Entfernung empfohlen hatte. Das Ristorante Capanna Valbione liegt direkt am Valbione See - mit einem fantastischen Blick auf die dahinter liegenden Berge. Der kurze Abstecher lohnt sich in jedem Fall.

Hier könnt ihr zwischen einer Selbstbedienungs-Station im Untergeschoss und einem Restaurant für gehobenere Ansprüche im Obergeschoss wählen. Die Preise der Gerichte sind für ein Ausflugsrestaurant in dieser Lage sehr korrekt. In den Innenräumen gibt es einen großen Kamin. Den Panoramablick könnt ihr am besten von der Außenterrasse aus genießen.

Ristorante Capanna Valbione

  • Località Valbione
  • 25056 Ponte di Legno
  • Tel: +39 0364 92324

 

Restaurant auf der Gipfelhöhe vom Gavia Pass

Auf 2.652 Metern Höhe, mit malerischer Aussicht auf den Lago Bianco und das Corne de Tre Signori, liegt die Bonetta Hütte (Rifugio Bonetta) fast direkt am Scheitelpunkt vom Gavia Pass. Wer deftiges Essen mag, sollte hier die Gulaschsuppe probieren. Wir hatten auf unserer Motorradtour durch die Lombardei eine Pause in dieser Berghütte eingelegt und fanden die Suppe so richtig lecker. Wenn ihr euch aufwärmen wollt, seid ihr im rustikalen Innenbereich des Gipfelrestaurants gut aufgehoben – bei schönem Wetter könnt ihr aber auch auf der Außenterrasse sitzen und das Bergpanorama genießen.

Unser Tipp: Die offiziellen Angaben über die Wintersperre am Gavia Pass sind nicht immer aktuell. Wenn ihr sicher sein wollt, dass die Passstraße befahrbar ist, könnt ihr im Rifugio Bonetta anrufen. Falls niemand abnimmt, ist der Passo di Gavio aller Wahrscheinlichkeit nach gesperrt.

Unter diesen Telefonnummern erreicht ihr die Betreiber der Berghütte am Gavia Pass:

  • +39 0364 91806
  • +39 3388 491621

 

 

FAQ

Gibt es Gavia Pass Webcams?

Mit diesen Webcams am Gavia Pass kann man sich über die aktuelle Wetterlage informieren.

 

 

 

Gavia Pass
© Peter Schmitz

Weitere Pässe in der Nähe

Italien / Trentino/Lombardei
Der Tonale-Pass, einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, ist eine sehr schöne Verbindung zwischen der Lombardei und Trentino-Südtirol. Unterwegs (bzw. schon bei der Planung) hält man sich an die Beschilderung Strada Statale 42 del Tonale della Mendola. Diese italienische Staatsstraße, wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt und führt sowohl über den Tonale, als auch den Mendelpass. Sowohl die West- als auch die Ostrampe lassen sich schön fahren und sind gut ausgebaut. Der Passo del Tonale liegt auf der Wasserscheide zwischen Po (die Gewässer, die nach Westen fließen) und Etsch (die Gewässer, die nach Osten fließen). Auf der 1884 Meter hohen Passhöhe kann man entlang der Strecke  in einem der Hotels einkehren oder sich die Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges ansehen. Mit seinen gut ausgebauten Straßen und atemberaubenden Landschaften bietet der Tonale-Pass ein unvergessliches Fahrerlebnis. Die Kurven des Passo Tonale sind anspruchsvoll, aber gut zu bewältigen und bieten Fahrspaß pur. Egal, ob du ein erfahrener Fahrer oder ein Neuling bist, der Tonale-Pass wird dich mit seiner Schönheit und seinem Nervenkitzel begeistern. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren im Trentino? Das sind unsere Highlights für Euch: Rund um den Monte Baldo Vom Gardasee nach Trento Gutes für Körper, Geist und Gashand Pässe fahren im Grenzbereich Übrigens: Wer den Passo del Tonale fahren möchte, sollte auch unsere Motorradtour " Pässe fahren im Grenzbereich" unter die Räder nehmen. Diese Tour lässt sich perfekt mit dem Pass kombinieren. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Dolomiten Trentino Gardasee mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m., unsere FolyMap Gardasee/Trentino Karte und das FolyMaps Motorradkarten-Set Italien Nord. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Solltest Du noch keine Unterkunft haben, dann findest Du passende Motorradhotels im Trentino über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche.
Höhe: 1884m
Italien / Lombardei
An der Scheitelhöhe des Passo della Foppa zweigt in östlicher Richtung der schmale, aber asphaltierte Weg zum Col Carette di Val Bighera ab. Er ist einer von über 1000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Es handelt sich um eine einst militärisch angelegte Straße, die in schönen Kurven zunächst durch das hübsche Val Varadega führt und dann auf eine Hochebene zum Col Carette di Val Bighera hinaufführt. Gut vier Kilometer geht es von dort aus ebenfalls asphaltiert sowie sehr kurvenreich noch weiter – in einem Südostschwenk um den Monte Pagano. Dann ist aber an dem kleinen Wendeplatz Schluss, und die Rückfahrt muss auf gleichem Wege erfolgen. Von September bis Mai gilt hier üblicherweise eine Wintersperre. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Dolomiten/Trentino/Gardasee. Einen perfekten Überblick über Motorradtouren am Gardasee bietet Dir unsere FolyMaps Gardasee/Trentino Karte. Darüber hinaus entdeckst Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Du hast noch keine Unterkunft? Passenden Motorradhotels am Gardasee findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Übrigens: Wer den Col Carette di Val Bighera fahren möchte, sollte auch unsere Motorradtour " Pässe fahren im Grenzbereich" unter die Räder nehmen. Diese Tour lässt sich perfekt mit dem Pass kombinieren. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren am Gardasee? Das sind unsere Highlights für Euch: Rund um den Monte Baldo Vom Gardasee nach Trento Vom Sonnental zum Gardasee Sechs Seen - tausend Kurven
Höhe: 2083m
Italien / Lombardei
Der Passo della Foppa, einer von über 1000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de , stellt eine wunderbare Alternative zum doch oft verkehrsreichen und längst nicht so hohen Passo dell`Aprica dar. Der 1852 Meter hohe Passo della Foppa bietet sich all denen an, die vom Gavia Pass kommend in die Schweiz, zum Berninapass, möchten. Oder jenen, die von Bormio aus ins Val di Sole abschwenken. Und er bietet sich all denen an, die ein kleines, kurviges und in manchen Abschnitten recht steiles Sträßchen zu schätzen wissen. Dazu verbindet der Passo della Foppa das Örtchen Monno im Val di Córteno mit Vernuga. Der größte Teil der Strecke ist dank der stets zum Giro d’Italia vorgenommenen Arbeiten in einem guten Zustand. Einen perfekten Überblick über Motorradtouren am Gardasee bietet Dir übrigens unsere FolyMaps Gardasee/Trentino Karte. In den Spitzkehren des Passo della Foppa können vor allem Supersportler schon mal am Lenkeranschlag fahren. Außerdem kommen sie kaum über den ersten, maximal zweiten Gang hinaus. Tourer und Enduros mit großem Lenkeinschlag und reichlich Drehmoment werden aber ganz sicher ihren Spaß auf dem Passo della Foppa haben. Die Passhöhe des Passo della Foppa auf 1852 wird gerne und sogar in der Straßenbeschilderung mit dem Passo del Mortirolo verwechselt. Der liegt rund 45 Meter höher, aber im völligen Abseits. Nur ein kleiner, unbefestigter und überwucherter Weg führt auf dessen Scheitel, von dem aus es keine Möglichkeit zur Weiterfahrt gibt. Übrigens: Wer den Passo della Foppa fahren möchte, sollte auch unsere Motorradtour " Vom Sonnental zum Gardasee " unter die Räder nehmen. Diese Tour lässt sich perfekt mit dem Pass kombinieren. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Dolomiten/Trentino/Gardasee. Du hast noch keine Unterkunft? Passenden Motorradhotels am Gardasee findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren am Gardasee ? Das sind unsere Highlights für Euch: Rund um den Monte Baldo Vom Gardasee nach Trento Vom Sonnental zum Gardasee Sechs Seen - tausend Kurven
Höhe: 1852m

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Motorradfahren ist ­Gefühlssache. Im Motorradsattel möchte man sich ­spüren, Wind und Wetter trotzen, ­Erlebnisse und Eindrücke sammeln, Neues entdecken, den Alltag abstreifen – glücklich sein. So kann kein Luxusparfüm der Welt gegen frisches Heu an einem Berghang in der Sonne konkurrieren, wenn man nur die Nase in den Wind hält. Wer in den Alpen unterwegs sein Visier einen Spalt öffnet, kommt gratis in diesen Genuss. Für die meisten Motorradreisenden sind die vielfältigen Pässe, die dieses wunderbare Hochgebirge im Herzen Europas überqueren, oder gar die Panoramastraßen zwischen Ortschaften, Tälern und Ländern das Highlight ihrer Touren quer durch Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz und Frankreich. Die Pyrenäen gehören zwar nicht zum Alpenbogen, bieten aber grandiose Traumstraßen, weshalb einigen von ihnen ebenfalls ein Kapitel gewidmet wird. 40 ausgearbeitete und ausführlich beschriebene Motorradtouren sind im Pässetouren mit dem Motorrad mit mehr als 150 Pässen und Panoramastraßen zum Nachfahren für den Kurztrip oder die längere Reise enthalten. Außerdem mit: vielen Insidertipps des Autors ausführlichem Kartenmaterial mit eingezeichneter Route praktischen Hinweisen zu Streckenlänge, Etappen, Charakteristik und den beliebtesten Attraktionen – nicht nur für Motorradfans Hotels, die sich auf Motorradfahrende Gäste freuen GPS-Daten zum Download

Motorradtouren in dieser Region

Italien / Südtirol/Dolomiten
Cembra: Von Trento aus ist die Zufahrt ins Val di Cembra bei Lavis schnell erreicht. Die SS612 führt in heiterem Kurvengeschlängel durch das gesamte Tal bis hinauf nach Molina. Dabei folgt die Strecke weitgehend dem Verlauf des aus dem Fedaia-Stausee austretenden Avisio. Der Fluss hat nicht nur die Tallandschaft geprägt, sondern sorgt bis heute für die im Weinbau nötige Bewässerung. Passo Rolle: Er ist einer der ältesten Straßenpässe in den Dolomiten und wurde bereits 1 870 durchgehend angelegt. Auf 1 984 Metern Höhe verbindet er Paneveggio mit San Martino di Castrozza. Die Nordrampe der landschaftlich schönen Strecke weist ein Dutzend formidabler Kehren auf. Im südlichen Verlauf sind es sogar 30 Richtungswechsel, die für Fahrspaß sorgen. Neben der Passhöhe mit mehreren Hotels und einer kleinen Kirche ragt der 3 185 Meter hohe und markant spitze Zacken des Cimon della Pala in den Himmel. Passo di Brocon: Gleich der erste Abzweig in Imer zum Pass ist der Goldrichtige. Statt über die neue Trasse mit ihrem Tunnel zu donnern, geht es hier in prächtigen Kehren zur Zwischenstation am Passo Gobbero auf 988 Metern. Einen keineswegs ruhigeren Verlauf nimmt auch das nächste Stück bis zum Scheitel auf 1 616 Metern. Die Südwestrampe führt asphaltiert nach Castello Tesino. Enduristen können sich auch an der alten, geschotterten Südrampe versuchen, die es aber in sich hat. Passo di Vezzena: Südlich der Seen Lago die Cadonazzo und Lago di Levico beginnt in der Gemeinde Lavarone – noch in Trentino-Südtirol – die Westrampe. Die als SP349 Strada Statale ausgewiesene Straße zeigt sich auf den ersten Kilometern wunderbar kurvenreich, bevor sie auf den 1.402 Meter hohen Passo Vezzena hinaufführt. Die eigentliche Passhöhe erinnert optisch an eine Hochebene. Hier gibt es zahlreiche Almhütten, die im Sommer den berühmten Vezzenakäse – einen halb garen Halbhartkäse, der aus roher Kuhmilch hergestellt wird – produzieren. Oben angekommen könnte man einen Abstecher auf die westlich des Scheitels abzweigende Kaiserjägerstraße machen, die in Richtung Norden nach Levico Terme führt. Außerdem führt Richtung Norden die ehemalige Militärstraße Erzherzog-Eugen-Straße ab, die allerdings für den motorisierten Verkehr mittlerweile gesperrt ist. Die eigentliche Passstraße führt in südöstlicher Richtung ohne nennenswerte Herausforderungen nach Asiago im Veneto, das von den Vizentiner Alpen umgeben ist. Passo della Fricca: Mit 1 132 Metern Hochpunkt der Hocheben von Folgaria. Auf schmalen Pfaden führt die Route zum Etappenziel in der Hauptstadt Trento
Italien / Südtirol/Dolomiten
Die Motorradtour "Ötztaler Alpen" ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Solltest Du noch keine Unterkunft haben, dann findest Du passende Motorradhotels in Südtirol über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche, genauso wie weitere Motorradtouren in Südtirol über unsere Motorradtouren-Suche. Außerdem bekommst Du einen perfekten Überblick über Südtirol mit dem Motorrad Reiseführer Dolomiten/Trentino/Gardasee und seine Tourenmöglichkeiten mit unseren Südtirol/Dolomiten FolyMaps. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Die Highlights dieser Tour: Riffian: Gemütlicher Ferienort im Passertal, hübsche Wallfahrtskirche. Im benachbarten Kuens wartet ein Traktorenmuseum. Reschenpass : Die Südrampe des 1.497 Meter hohen Übergangs vom Etsch- ins Inntal ist ein Traum aus Serpentinen, guter Übersicht und gepflegtem Belag. Den Passo die Resia kennt ihr nicht? Aber doch sicher den Reschenpass? Dieser stellt schließlich eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen dar. Als Grenzpass verbindet er das österreichische Oberinntal mit dem italienischen Vinschgau. Die Passhöhe befindet sich vollständig auf italienischem Staatsgebiet, die Grenze etwa einen Kilometer nördlich des Scheitels. Die eigentliche Passstraße beginnt auf österreichischer Seite kurz hinter Pfunds an der Kajetansbrücke. Ab dort ist sie durchgängig hervorragend ausgebaut, damit allerdings auch dementsprechend stark frequentiert. Gleiches gilt für den Basisort auf italienischer Seite: Graun am Reschensee. Das ursprüngliche Dorf lag näher am Talboden, wurde allerdings 1950 im Prizip komplett geflutet. Nur der Kirchturm der alten Pfarrkirche ragt bis heute aus dem Wasser herauf und ist eines der beliebtesten Fotomotive im ganzen Alpenbereich. Piller Höhe : Ein schmales, extrem kurviges Sträßchen zirkelt von Fließ hinauf zur 1.558 m hohen Piller Höhe und dann weiter entweder ins Kaunertal oder Ötztal. Legendär ist die Aussicht vom Garcher Blick. Jerzens: Rätische Siedler gründeten die hübsche Sommerfrische im Pitztal. Später kamen bajuwarische und Schweizer Einwanderer hinzu. Die Messerschmiede aus Jerzens waren damals berühmt. Serfaus: Kurz aber knackig geht es in Serpentinen hinauf zum Balkon Tirols. Glurns: Ein überaus reizvolles Städtchen mit historischem Zentrum. Unbedingt anschauen. St. Leonhard: Die vielen Straßencafés in der Heimatstadt des Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer sind eine Pause wert. Samnaun: In der Schweizer Enklave warten zoll- und steuerfreier Sprit, Tabak und Schnaps. Aber auch so lohnt sich der Abstecher in das hübsche Dorf. Timmelsjoch : Der 2.474 Meter hohe Alpenübergang gehört zu den anspruchsvollsten und interessantesten Pässen der Alpen. Seit der Saisoneröffnung 2010 ist das Timmelsjoch zu Recht als „Erlebnisstraße“ zu bezeichnen. Mit Passmuseum, Granat, Fernrohr, Schmuggler und Steg sind nun alle fünf Architektur-Skulpturen fertiggestellt. Während sich die mautpflichtige Seite der 49 Kilometer langen Strecke in Österreich in perfektem, aber fast schon zu gut ausgebautem Zustand zeigt, sind die mautfreien Serpentinen an der italienischen Südrampe eine Herausforderung. Neben der Wintersperre ist die Mautstraße auch im Sommer zwischen 20 und 7 Uhr gesperrt. In Kombination mit Jaufenpass und Kühtai ergibt das Timmelsjoch eine beliebte Motorradrunde. Maut: Nur auf österreichischer Seite. Einfache Fahrt Pkw € 17,- | Motorrad € 15,- Stand: Dezember 2021. Top Mountain Crosspoint: Gleich neben der Mautstelle liegt der der sogenannte Top Mountain Crosspoint. In einem hochmodernen Gebäude mit fantastischem Blick in die umliegende Bergwelt finden Besucher nicht nur ein uriges Restaurant mit einer tollen Panoramaterrasse, sondern auch Europas höchstes Motorradmuseum. Auf einer Fläche von gut 2 500 Quadratmetern präsentieren die Brüder Alban und Attila Scheiber aus Hochgurgl über 230 klassische Motorräder in einer hochinteressanten Ausstellung. Üblicherweise ist das Museum wie die Timmelsjoch Hochalpenstraße von Ende Mai bis Ende Oktober von 8.30 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Meran: Ein Bummel entlang der malerischen Kurpromenade ist ein Muss. Motorradparkplatz schräg gegenüber.
Italien / Südtirol/Dolomiten
Etappe Umbrailpass – Stilfser Joch : Nach dieser einmaligen Großattacke von Kehren und Serpentinen ist man froh, wenn es im Trafoier Tal ein paar Meter geradeaus geht. Livigno : Malerische Lage in einem Talkessel auf 1.800 m Höhe. Bereits 1805 erklärte Napoléon Livigno zur zollfreien Zone, damit es das ganze Jahr über bewohnt bliebe. Denn der Ort war im Winter sechs Monate lang von der Außenwelt abgeschnitten und bekam den Spitznamen Klein-Tibet.
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Kommentare (2)

RaWi
06 August 2025
Bewertung:
Zeitpunkt der Befahrung:
06.08.20€5
Befahren mit:
Honda Goldwing GL 1800, SC47 und SC68
Sperrungen:
keine
Tipps & Hinweise:
Cool bleiben!
Kommentar:

Wirklich mit einem über 400 kg Motorrad eine schwierige Strecke, sehr enge Serpentinen und eine schmale Straße. Man hat das Gefühl die Passstraße Richtung Bormeo nimmt kein Ende... Mir haben die Hände bei den sehr! engen Kehren geschwitzt.

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Alle Anhänge: Copyright RaWi
RaWi
06 August 2025
Zeitpunkt der Befahrung:
06.08.20€5
Befahren mit:
Honda Goldwing GL 1800, SC47 und SC68
Sperrungen:
keine
Tipps & Hinweise:
Cool bleiben!
Kommentar:

Sehr schwierig, sehr enge Serpentinen, vor allem mit einem über 400kg Maschinen...

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Kommentare 1 - 2 von 2

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