Bikerbetten

Startseite
Hotels
Hotels entdeckenPrint Katalog
Frankreich | Pyrenäen Frankreich

Port de Larrau

Länge: 133km
Schwierigkeit: Leicht
GPX-Download
Kommentar schreiben
zuletzt aktualisiert 18.07.2023

Beschreibung

Die Nordrampe, die auf den Grenzpass Port de Larrau hinaufführt, beginnt in Larrau im französischen Teil des Baskenlands. Sehr steil und mit vielen engen Kehren führt sie zunächst zum 1362 hohen Col d’Erroymendi. Wer mag, kann hier einen kleinen, nicht einmal einen Kilometer langen Abstecher gen Osten machen. Dort befindet sich ein Pass, der in der Literatur wahlweise als Sakhiko Lephua oder Chakhiko Lépoua bezeichnet wird. Zu sehen gibt es allerdings nichts und man muss dort umkehren, da die Straße nur noch auf einen privaten Hof führt. Wesentlich interessanter ist es, der Passstraße D 26 weiter zu folgen, die einen im Anschluss sehr kurven- und außerdem aussichtsreich bis zum 1573 hohen Scheitel des Larrau hinaufführt, der die Grenze von Frankreich und Spanien markiert. Auf der spanischen Seite geht es entlang von Bergwiesen, auf den...

Empfehlungen für Pässe-Liebhaber

PÄSSE ATLAS 2024
17.95 inkl. MwSt.
229.95 inkl. MwSt.

Steckbrief Port de Larrau

LandFrankreich
RegionPyrenäen Frankreich
Länge133 km
Koordinaten42.961710, -1.025485
MautNein
BelagGeteert
SackgasseNein
SchwierigkeitLeicht

Aktivitäten in der Nähe

Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Biarritz: Das mondäne Seebad ist mit Sicherheit der interessanteste Ort am französischen Atlantik. Das örtliche Touristikbüro hält umfassende Infos bereit. Soviel sei aber schon mal verraten: Langeweile kommt hier nicht auf. Quirliges Strandleben, tolle Bars und Restaurants, eine beeindruckende Architektur wohin man schaut. Biarritz lohnt einen Urlaub. Das absolute Highlight für Motorradfahrer und einfach ein Muss ist das jährliche Motorradfestival „Wheels and Waves“, dass sich seit wenigen Jahren in Biarritz etabliert hat. Bayonne: Zusammengewachsen mit Biarritz und stets ein wenig in dessen Schatten stehend, ist Bayonne die erste Etappe auf dieser Tour. Unser Tipp: Einfach mal am Abend statt in Biarritz durch die Straßen und Gassen Bayonnes bummeln, es lohnt sich. In Richtung Südwesten entlässt Bayonne den Reisenden schließlich hinauf in die Pays Basque, in die baskischen Berge. St-Jean-Pied-de-Port: Dem bildschönen Bergdorf auf der französischen Seite der Pyrenäen kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Von hier starten die meisten Jakobspilger ihren langen Weg in das spanische Santiago de Compostella. Die urige Altstadt, die historische Brücke über die Nive, die Stadtmauern, St-Jean-Pied-de-Port ist reich an Kultur und unbedingt einen Stopp wert. Ein Übernachtungstipp ist es nicht gerade. Durch die vielen anreisenden Pilger und Wanderer liegt das Preisniveau deutlich über dem Rest der Region. Nur wenige Kilometer weiter, jenseits der spanischen Grenze, lässt es sich wesentlich preiswerter übernachten.
Check it now
Spanien / Pyrenäen Spanien
Valle de Salazar: Das Valle de Salazar ab Lumbier ist ein Traum für Genießer. Entlang des Rio Salazar schlängelt sich der Asphalt gleich neben dem rauschenden Wildwasser durch das Tal und immer wieder gibt es nette Ecken, wo man einfach mal schön kühlend die Füße ins Wasser strecken kann. Kleine Bergdörfer huschen vorbei, hier herrscht beschauliche Ruhe. St-Jean-Pied-de-Port: Über den unaussprechlichen Col du Burdincurutcheta geht es in über 1100 Metern Höhe hinüber nach Frankreich nach St-Jean-Pied-de-Port. Dem bildschönen Bergdorf auf der französischen Seite der Pyrenäen kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Von hier starten die meisten Jakobspilger ihren langen Weg in das spanische Santiago de Compostella. Die urige Altstadt, die historische Brücke über die Nive, die Stadtmauern, St-Jean-Pied-de-Port ist reich an Kultur und unbedingt einen Stopp wert. Orreaga/Roncesvalles: Entlang des Camino de Santiago erreichen wir eine der ältesten und bedeutendsten Passübergänge. Hier überquerten schon die Römer die Pyrenäen. Und wer die gequälten Gesichter der Pilger sieht, die hier zu Fuß über die hohen Bergrücken kommen, weiß das Motorrad als Verkehrsmittel gleich doppelt zu schätzen. Aoiz: Es geht weiter in Richtung Süden und vorbei am Stausee Embalse de Itoiz, der übrigens prima zum Picknick oder zum Abkühlen einlädt, führt uns der Asphalt nach Aoiz. Das typische Pyrenäen-Bergdorf glänzt mit mittelalterlicher Atmosphäre, nicht zuletzt der Bidelepu-Brücke wegen, die mit ihren vier Bögen seit dem Mittelalter den Fluss Irati überspannt.
Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Orthez: Das idyllisch am Flüsschen Gave de Pau liegende Städtchen ist der Ausgangspunkt für eine entspannende Tour vom flachen Aquitanien hinauf in die ersten echten Gipfel der Pyrenäen. Vielleicht gerade richtig, um sich mit den ersten Kurven und Kehren des spanisch-französischen Grenzgebirges vertraut zu machen - als Aufwärmrunde quasi. Unbedingt sehenswert in Orthez ist übrigens die uralte Brücke Le Pont Vieux, ein tolles Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert, das schon viele Kriege unversehrt überstand. Arudy: Am südwestlichsten Punkt dieser Tour, am Wendepunkt, liegt das beschauliche Arudy. Hier lässt es sich entweder inmitten des Zentrums erholsam relaxen oder man deckt sich mit ein paar leckeren Sachen für's Picknick ein. Denn ab hier geht es Richtung Westen und damit wieder durch bergiges, bewaldetes Grün, das jede Menge einladende und einsame Picknickplätze mit Aussichtspunkten bereithält - viel Spaß! Mauléon-Licharre: Wer, so wie wir, einfach nicht genug bekommen kann von den bildschönen, alten Gemäuern in den historischen Pyrenäendörfern, darf sich keinesfalls Mauléon-Licharre entgehen lassen. Gleich zwei Châteaus und einige weitere herausragende Bauwerke schmücken die aquitanische Gemeinde. Übrigens, wer als Gourmet gerne köstliche Käsesorten probiert, ist hier richtig. Aus dieser Region stammen einige Käsesorten - etwa der Ossau-Iraty, ein leckerer Schnittkäse aus Schafsmilch oder der Etorki, ein Hartkäse aus Schafsmilch. Auf den Höfen gleich neben der Straße wird er oft zum Verkauf angeboten.

Weitere Tipps in der Nähe

Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Diese knapp 30 Kilometer lange Strecke ist etwas für Pässesammler und Waldliebhaber. Von der Gemeinde Osse-en-Aspe im Valle d'Aspe führt die Straße, die kaum breiter als ein Wirtschaftsweg ist, dennoch aber als D 442 markiert ist, zunächst durch ein idyllisches, durch Landwirtschaft geprägtes Tal mit vielen Weiden und kleinen Höfen. Nach acht Kilometern erreicht man dann auch schon den ersten Pass, und zwar den 1009 Meter hohen Col d'Hourataté. Ab- und wieder aufzusteigen lohnt sich kaum, denn keine zwei Kilometer weiter gen Westen wartet mit dem Col de Bouzeon, der übrigens gleich hoch ist, auch schon der nächste Pass auf einen. Ab hier sind teilweise sehr enge und steile Kehren zu meistern. Insgesamt verläuft die kleine Straße dann sehr kurvig - und teilweise holprig durch dichten Bergwald bis zum 1351 Meter hohen Col de Labays. An dessen Scheitel zweigt die D 132 ab, der man gen Norden folgt, um schwungvoll nach Arette auszurollen.
Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Der Col Bagargui ist auch mit dem Namen Col d’Iraty ausgewiesen und befindet sich im französischen Baskenland. Dort verbindet er die beiden Talorte Estérencuby und Larrau miteinander. Von Westen aus hat man von Estérencuby gleich zwei Möglichkeiten, sich auf den Weg hinauf zur 1327 Meter hohen Passhöhe aufzunehmen. Die besser ausgebaute und mit insgesamt 49 Kilometern auch die etwas Längere, ist die D 18. Diese führt nördlich über die Gemeinde Mendive und dann über den Pass Col de Burdincurutcheta. Die südliche Alternativstrecke ist sechs Kilometer kürzer und hat mit den Pässen Col d’Arthaburu und Col de Sourzay gleich zwei weitere Highlights zu bieten. Beide Routen treffen sich an dem kleinen Iraty-Stausee. Auf der Passhöhe des Col Bagargui bzw. Col d’Iraty lohnt einen Pause an der kleinen Feriensiedlung Les Chalets d’Iraty, die ein Restaurant mit Aussichtsterrasse bietet. Die Ostrampe zieht sich zunächst entlang eines engen Bachtals, steigt dann aber überraschenderweise mit 11,5 Prozent noch einmal kurzzeitig an, bevor sie in Larrau ausläuft.
Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Auch bei dem Col du Somport handelt es sich um einen französisch-spanischen Grenzpass. Allerdings nicht um irgendeinen, denn er gilt als einer der ältesten in dieser Region überhaupt. Schon die Kelten, später auch die Römer und Mauren nutzten diesen Weg, der heutzutage modernisiert und in gut ausgebautem Zustand von Nord nach Süd führt. Wichtig ist er zudem auch für Pilger als Teil des Jakobsweges auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela. Unterhalb des Passes kann man die Ruinen eines alten Pilgerhospitals aus dem 11. Jahrhundert besichtigen. Die Anfahrt auf der französischen Seite verläuft über die gut ausgebaute N 134 durch das Vallée d'Aspe. An dessen engster Stelle in der Schlucht klebt die alte Festung Fort du Portalet in der Felswand hoch über Fluss und Straße. Kurz vor dem Grenztunnel, der 2003 eröffnet wurde, beginnt der eigentliche Anstieg zum Pass. Auch dieser Teil der Straße zeigt sich in allerbestem Zustand. Der 1632 Meter hohe Scheitel markiert zugleich die Grenze. Auch die Südrampe auf spanischer Seite ist aussichtsreich und spannend.

Kommentare (0)