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Frankreich | Pyrenäen Frankreich

Col de la Pierre St. Martin

Länge: 169km
Schwierigkeit: Leicht
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zuletzt aktualisiert 18.07.2023

Beschreibung

Mitten in den Zentral-Pyrenäen verbindet der Col de la Pierre St. Martin das französische Département Pyrénées-Atlantiques mit der spanischen Region Navarra. Der Pass kann gleich von drei Seiten (Westen, Norden, Süden) aus angefahren werden. Alle ähneln sich in Länge und Herausforderung. Hier sei die Nordrampe vom französischen Arette aus empfohlen, denn diese ist gut ausgebaut und führt in schöen Kehren zunächst entlang von Weideflächen. Weiter oben geht es dann mit dicht hintereinanderliegenden, engen Kurven durch einen mit großen Felsbrocken durchsetzten Wald. Kurz vor der Passhöhe des Col de la Pierre St. Martin, der gleichzeitig die Staatsgrenze markiert, passiert man übrigens automatisch auch den Col de Labays (1351), den Pas de Guillers (1436 Meter) sowie Pas de Massare (1655). Überhaupt scheint dieses Gebiet aus einem Gewirr kl...

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Steckbrief Col de la Pierre St. Martin

LandFrankreich
RegionPyrenäen Frankreich
Länge169 km
Koordinaten42.979005, -0.819785
MautNein
BelagGeteert
SackgasseNein
SchwierigkeitLeicht

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Spanien / Pyrenäen Spanien
Die Empfehlung kommt von ganz oben: Die höchsten Pyrenäengipfel stehen jedes Jahr auf dem Programm der Tour de France. Und was den Radrennfahrern recht ist, ist uns Motorradfahrern billig: die Faszination dieses ganz speziellen Gebirges. Die Tour "Auf den Spuren von Eddy Merckx & Co." ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Pyrenäen und Costa Brava mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m., unsere Tourenkarten Pyrenäen und den Pässe Atlas Frankreich. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Startort Biescas. Das gemütliche spanische Städtchen liegt malerisch am Ufer des Gállego, im Hintergrund steigen die Berge der Sierra de Limes in die Höhe. Lässig führt die Route zunächst am See Embalse de Búbal entlang, bevor mit dem Aufstieg zum Col du Pourtalet gleich eines der Highlights dieser Tour lockt. Mit 1.794 Metern ist der Col du Pourtalet zwar nicht der höchste der Pyrenäenpässe, dafür aber der wohl abwechslungsreichste. Zunächst kommt eine kurze Etappe mit engen Serpentinen, danach folgen zügig zu fahrenden Kurven, und schließlich erklingt der Schlussakkord in Form von verwinkelten Passagen durch eine raue Felslandschaft. Oben angelangt, sollte man auf jeden Fall eine Pause einlegen und die prachtvolle Aussicht genießen. Zum Greifen nah sind die Dents du Midi, eine bizarre Bergkette nördlich des Pourtalet. Auf französischer Seite legen wir das Bike in die entspannten Kurven der Strecke über Gabas nach Laruns. Kurz vor dem Ort Blinker rechts und hinein in die Westrampe des Col d’Aubisque. Der schnuckelige Kurort Eaux-Bonnes, die „guten Wasser“, fliegt vorbei, dann wird es ernst: Die rund 25 Kilometer hinüber nach Arrens-Marsous gehören zu den attraktivsten Motorradstrecken in den gesamten Pyrenäen. „Corniche“ nennt sich die Straße und wurde um 1860 spektakulär in die steilen Felsen gesprengt. Unzählbar sind ihre Kurven und Kehren, unbeschreiblich der Fahrspaß. Die Aussichten sind grandios, die Seitensicherungen oft nur marginal vorhanden. Deshalb volle Konzentration auf die Streckenführung. Der Stopp auf dem 1.709 Meter hohen Pass ist Pflicht. Wegen des Rundblicks und wegen der überdimensionalen Rennfahrräder. Diese extravagante Skulptur steht dort zu Ehren der Radrennfahrer, die während der Tour de France regelmäßig den Col d’Aubisque überqueren. Hinter Arrens-Marsous folgt eine Handvoll weiterer Kurven, dann rollen wir nach Argelès-Gazost hinein. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts zogen sein mildes Mikroklima und seine Heilquellen gesundheitsbewusste Feriengäste an. Man baute ein Casino, einen englischen Park und zahlreiche luxuriöse Villen. Nachdem der Erste Weltkrieg dem Treiben der Reichen und Schönen ein abruptes Ende gesetzt hatte, brauchte Argelès-Gazost Jahrzehnte, bis es seinen alten Glanz erreichte. Egal – heute gehört das Städtchen wieder zu den beliebtesten Ferienorten der französischen Pyrenäen. Entspannt geht es auf der D 921 Richtung Süden. Luz-Saint-Sauveur taucht auf. Seine Sehenswürdigkeiten sind schnell aufgezählt: das Château Sainte-Marie, die Kapelle Solférino und die Brücke Pont Napoléon. Auch hier macht die Tour de France regelmäßig Station. Berüchtigt ist der steile und lange Aufstieg hinauf zur Skistation Luz-Ardiden. Eine der härtesten Strecken für die Radfahrer ist jedoch die folgende Etappe hoch zum Col du Tourmalet. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Ähnlich verhält es sich bei den Motorradfahrern: Kurven und Kehren wie am Fließband, holperiger Belag, steile Abhänge. Wer hier schnell sein will, braucht viel Hochgebirgserfahrung. Auf dem Pass in 2.115 Meter Höhe ist ein Denkmal Jacques Goddet, dem ehemaligen Direktor der Tour de France, gewidmet. Seit Octave Lapize 1910 als Erster den Col du Tourmalet passierte, hat die Tour de France bisher rund 80 Mal dessen Gipfel gestürmt. Meist waren es die Stars, die sich den Gewinn dieser prestigeträchtigen Bergwertung nicht entgehen ließen: Fausto Coppi, Eddy Merckx, Richard Virenque, Thomas Voeckler, Thibaut Pinot. Vorbei an der Skistation La Mongie zirkelt die Route hinab ins Vallée de Campan. In Sainte-Marie-de-Campan rechts ab, und schon wartet die nächste Herausforderung: die Überquerung des Col d’Aspin. Dessen Auffahrt ist durchgehend um die neun Prozent steil und dürfte die Radfahrer an den Rand des Wahnsinns treiben. Das tut uns Motorradfahrer diese Etappe ebenfalls, aber im positiven Sinn: Kurven im Überfluss, griffige Fahrbahn, viel Wald, wenig Verkehr. Was will man mehr? Auch die Fuhrleute im Jahr 1868 werden glücklich gewesen sein, als die erste Schotterstraße über den 1.490 Meter hohen Aspin eröffnet wurde. Bis dahin war dessen Überquerung nur im Pferdesattel möglich. Ebenfalls eine Berühmtheit ist der Col d’Aspin unter den Kollegen im Fahrradsattel. Diese wichtige Bergprüfung entschied sogar einmal ein Deutscher für sich: Fabian Wegmann im Jahr 2006. Drunten im Tal in Arreau ist die Luft zwar nicht raus, aber die Rückfahrt via Spanien verläuft ruhig und entspannt. Bielsa, Salinas de Sin, Ainsa, Broto und Torla heißen die Etappenziele. Tourlänge: ca. 320 km Roadbook: Biescas – Búbal – Col du Pourtalet – Gabas – Laruns – Eaux-Bonnes – Col d’Aubisque – Arrens-Marsous – Argelès-Gazost – Luz-Saint-Sauveur – Col du Tourmalet – La Mongie – Sainte-Marie-de-Campan – Col d’Aspin – Arreau – Bielsa – Salinas de Sin – Ainsa – Broto – Torla – Biescas Highlight: Mounaques de Campan. Wenn früher ein Ehepaar etwas außer der Norm heiratete, zum Beispiel ein alter Witwer eine junge Frau, waren beide herben Späßen ausgesetzt. Unter anderem mittels dicker, ausgestopfter Puppen. Diese Mounaques sieht man heute wieder überall im ganzen Ort, seit sie ab 1999 von kleinen Manufakturen hergestellt werden. Pässe-Info: Col du Pourtalet 1795   7% 11-4 61km Col d’Aubisque 1709 10% 11-5 50km Col du Tourmalet 2115 10% 12-5 38km Col d’Aspin 1489   9% b.B. 27km Für alle, die sich über die Pyrenäen informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Pyrenäen und Costa Brava und Pässe Atlas Frankreich. Zusätzliche Motorradtouren in den Pyrenäen findet man über unsere Motorradtouren Suche. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen in den Pyrenäen? Das sind unsere Highlights für Euch: Col d'Aubisque Col du Tourmalet Col d'Aspin Col du Portillon Col du Pourtalet / Puerto de Portalet Col du Soulor Col de Peyresourde Col de Puymorens Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub - über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen auf BikerBetten.de warten darauf, von Dir entdeckt zu werden.
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Spanien / Pyrenäen Spanien
Valle de Salazar: Das Valle de Salazar ab Lumbier ist ein Traum für Genießer. Entlang des Rio Salazar schlängelt sich der Asphalt gleich neben dem rauschenden Wildwasser durch das Tal und immer wieder gibt es nette Ecken, wo man einfach mal schön kühlend die Füße ins Wasser strecken kann. Kleine Bergdörfer huschen vorbei, hier herrscht beschauliche Ruhe. St-Jean-Pied-de-Port: Über den unaussprechlichen Col du Burdincurutcheta geht es in über 1100 Metern Höhe hinüber nach Frankreich nach St-Jean-Pied-de-Port. Dem bildschönen Bergdorf auf der französischen Seite der Pyrenäen kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Von hier starten die meisten Jakobspilger ihren langen Weg in das spanische Santiago de Compostella. Die urige Altstadt, die historische Brücke über die Nive, die Stadtmauern, St-Jean-Pied-de-Port ist reich an Kultur und unbedingt einen Stopp wert. Orreaga/Roncesvalles: Entlang des Camino de Santiago erreichen wir eine der ältesten und bedeutendsten Passübergänge. Hier überquerten schon die Römer die Pyrenäen. Und wer die gequälten Gesichter der Pilger sieht, die hier zu Fuß über die hohen Bergrücken kommen, weiß das Motorrad als Verkehrsmittel gleich doppelt zu schätzen. Aoiz: Es geht weiter in Richtung Süden und vorbei am Stausee Embalse de Itoiz, der übrigens prima zum Picknick oder zum Abkühlen einlädt, führt uns der Asphalt nach Aoiz. Das typische Pyrenäen-Bergdorf glänzt mit mittelalterlicher Atmosphäre, nicht zuletzt der Bidelepu-Brücke wegen, die mit ihren vier Bögen seit dem Mittelalter den Fluss Irati überspannt.
Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Orthez: Das idyllisch am Flüsschen Gave de Pau liegende Städtchen ist der Ausgangspunkt für eine entspannende Tour vom flachen Aquitanien hinauf in die ersten echten Gipfel der Pyrenäen. Vielleicht gerade richtig, um sich mit den ersten Kurven und Kehren des spanisch-französischen Grenzgebirges vertraut zu machen - als Aufwärmrunde quasi. Unbedingt sehenswert in Orthez ist übrigens die uralte Brücke Le Pont Vieux, ein tolles Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert, das schon viele Kriege unversehrt überstand. Arudy: Am südwestlichsten Punkt dieser Tour, am Wendepunkt, liegt das beschauliche Arudy. Hier lässt es sich entweder inmitten des Zentrums erholsam relaxen oder man deckt sich mit ein paar leckeren Sachen für's Picknick ein. Denn ab hier geht es Richtung Westen und damit wieder durch bergiges, bewaldetes Grün, das jede Menge einladende und einsame Picknickplätze mit Aussichtspunkten bereithält - viel Spaß! Mauléon-Licharre: Wer, so wie wir, einfach nicht genug bekommen kann von den bildschönen, alten Gemäuern in den historischen Pyrenäendörfern, darf sich keinesfalls Mauléon-Licharre entgehen lassen. Gleich zwei Châteaus und einige weitere herausragende Bauwerke schmücken die aquitanische Gemeinde. Übrigens, wer als Gourmet gerne köstliche Käsesorten probiert, ist hier richtig. Aus dieser Region stammen einige Käsesorten - etwa der Ossau-Iraty, ein leckerer Schnittkäse aus Schafsmilch oder der Etorki, ein Hartkäse aus Schafsmilch. Auf den Höfen gleich neben der Straße wird er oft zum Verkauf angeboten.

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Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Der Col Bagargui ist auch mit dem Namen Col d’Iraty ausgewiesen und befindet sich im französischen Baskenland. Dort verbindet er die beiden Talorte Estérencuby und Larrau miteinander. Von Westen aus hat man von Estérencuby gleich zwei Möglichkeiten, sich auf den Weg hinauf zur 1327 Meter hohen Passhöhe aufzunehmen. Die besser ausgebaute und mit insgesamt 49 Kilometern auch die etwas Längere, ist die D 18. Diese führt nördlich über die Gemeinde Mendive und dann über den Pass Col de Burdincurutcheta. Die südliche Alternativstrecke ist sechs Kilometer kürzer und hat mit den Pässen Col d’Arthaburu und Col de Sourzay gleich zwei weitere Highlights zu bieten. Beide Routen treffen sich an dem kleinen Iraty-Stausee. Auf der Passhöhe des Col Bagargui bzw. Col d’Iraty lohnt einen Pause an der kleinen Feriensiedlung Les Chalets d’Iraty, die ein Restaurant mit Aussichtsterrasse bietet. Die Ostrampe zieht sich zunächst entlang eines engen Bachtals, steigt dann aber überraschenderweise mit 11,5 Prozent noch einmal kurzzeitig an, bevor sie in Larrau ausläuft.
Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Auch bei dem Col du Somport handelt es sich um einen französisch-spanischen Grenzpass. Allerdings nicht um irgendeinen, denn er gilt als einer der ältesten in dieser Region überhaupt. Schon die Kelten, später auch die Römer und Mauren nutzten diesen Weg, der heutzutage modernisiert und in gut ausgebautem Zustand von Nord nach Süd führt. Wichtig ist er zudem auch für Pilger als Teil des Jakobsweges auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela. Unterhalb des Passes kann man die Ruinen eines alten Pilgerhospitals aus dem 11. Jahrhundert besichtigen. Die Anfahrt auf der französischen Seite verläuft über die gut ausgebaute N 134 durch das Vallée d'Aspe. An dessen engster Stelle in der Schlucht klebt die alte Festung Fort du Portalet in der Felswand hoch über Fluss und Straße. Kurz vor dem Grenztunnel, der 2003 eröffnet wurde, beginnt der eigentliche Anstieg zum Pass. Auch dieser Teil der Straße zeigt sich in allerbestem Zustand. Der 1632 Meter hohe Scheitel markiert zugleich die Grenze. Auch die Südrampe auf spanischer Seite ist aussichtsreich und spannend.
Spanien / Pyrenäen Spanien
Westlich des Tals des Rio Aragón gibt es eine Offroad-Piste, die zwar keine besonderen landschaftlichen Vorzüge aufweist, dafür aber eine Menge Fahrspaß bereitet. Die Pista Grosin führt vom Örtchen Guasillo (oberhalb Jaca) zuerst in die Berge hinein, folgt denen von Süd nach Nord, um zuletzt bei Aratorés wieder ins Aragón-Tal einzufallen. Eine Strecke, die ein bestimmtes Maß an Offroad-Erfahrung verlangt. Start in Jaca. Die alte Stadt liegt in 820 Meter Höhe am Ufer des Rio Aragón und ist eine Art Kreisstadt mit zirka 13.000 Einwohnern. Zum Anschauen warten hier die romanische Kathedrale und die Zitadelle. Ein Asphaltsträßchen führt hinauf zum drei Kilometer entfernten Dorf Guasillo, wo ein Erdweg in den Wald abbiegt. Auf diesem geht es kontinuierlich bergauf, bis der Collado Paco de Serrés (1.150 m) erreicht ist. Der anspruchsvolle Weg mit seinen Längsrinnen, Auswaschungen und Schlammlöchern verlangt einige Aufmerksamkeit. Nun folgt der Weg dem Bergkamm, quert den Collado Cantera Cajigo in 1.322 Metern Höhe und erreicht am Estuche bei 1.361 Metern seinen Höhepunkt. Kurz darauf trifft der Weg auf Asphalt und zirkelt über Aratorés ins Aragón-Tal hinab.

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