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    Deutschland / Hunsrück
    Nennig: In einer alten römischen Villa wartet ein perfekt erhaltener römischer Mosaikfußboden, einer der größten seiner Zeit. Nicht nur für Kulturfans ein absolutes Muss, da man im lauschigen Garten der Villa schön sitzt. Etappe Mettlach - Saarburg: Entspannte Flussfahrt an den Bögen der Saar entlang. Saarburg: Das nette Städtchen liegt direkt am Ufer der Saar. Mettlach: Die Heimat des Keramikherstellers Villeroy & Boch mit Werksverkauf und Museum. Trier: Das „zweite Rom“ besitzt eine tolle Fußgängerzone mit vielen Cafés. Ein Muss ist die Porta Nigra, das weltweit am besten erhaltene Stadttor der Antike.
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    Irland / Dublin - Wicklow
    Hollywood: Ist man erst einmal aus Dublin raus, wird es sofort Grün. Sanft steigen die ersten Hügel an, eine Runde um den Pollaphuca Stausee ist Pflicht. Besucher des kleinen Dörfchens Hollywood reiben sich regelmäßig die Augen. Die Einwohner haben sich den Gag erlaubt, die vom großen amerikanischen Bruder bekannten Riesenlettern des Ortsnamens mitten in die sattgrüne Landschaft zu setzen. Wicklow Gap: Der Wicklow Mountains Nationalpark ist für Motorradfahrer wohl „die“ Überraschung der Grünen Insel. Wer vermutet schon über 800 Meter hohe Gipfel direkt vor den Toren der Hauptstadt? Und dazu ein Sammelsurium an feinsten kleinen Straßen, die wiederum über einige Gaps führen. Die Hochheide- Landschaft ist im Frühjahr zudem ein Blütentraum. Glendalough: Das nach eigenen Angaben „sprituelle Zentrum“ Irlands kann die Ruinen von gleich sechs Klosterkirchen aufweisen. Außerdem befindet sich hier das Besucherzentrum des Nationalparks mit interessanten Informationen über die einzigartige Geologie dieser Landschaft. Sally Gap: Gleich zwei fahraktive Routen kreuzen sich auf dem mit 518 Metern wahrscheinlich höchsten Pass der Insel. Dublin: Eine Irlandreise ohne Dublin? Niemals! Die Hauptstadt ist in ihrer Vielfalt überaus attraktiv – auch für Motorrad-Reisende. Wichtig: bei der Hotelsuche auf sichere Parkplätze achten. Wir empfehlen zwei bis drei Nächte, denn ein Tag in Dublin und dazu ein Ausflug in den Wicklow Mountains – und das ist schon knapp bemessen. Vom Hafen legen auch die Fähren nach Holyhead in Nordwales ab.
    Irland / Derry - Antrim Coast
    Derry/Londonderry: Die Grenzstadt zur Republik Irland ist gleichzeitig Ausgangspunkt der Causeway Coastal Route, einer der großen irischen Touristenrouten. Diese Alternativroute führt aber durch das Sperrin Gebirge. Sperrin Mountains: Die Sperrins sind eine von Gletschern geschliffene Gebirgslandschaft deren höchster Gipfel, der Mount Sawel mit 678 Metern, an unserer Route liegt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die Bergkette zu durchqueren, deren Gipfel im Winter regelmäßig schneebedeckt sind. Auch Starkwinde sind hier keine Seltenheit. Die von uns empfohlene Strecke führt über eine Single Track Road durch eine überaus karge Landschaft, die wir sonst nur aus hochalpinen Gebieten kennen. Trotz der geringen Höhenlage muss die Straße teilweise irrwitzige Steigungen überwinden. Belohnt wird man mit einzigartigen Ausblicken bis weit über die Küstenlinien hinaus. Ballymoney: Wer sich für Motorrad- Straßenrennen interessiert, muss diesen Ort kennen – und ihn besuchen. Er ist die Heimat der Familie Dunlop, die einige der erfolgreichsten Fahrer dieser Sportart hervorbrachte. Dem berühmtesten Sohn der Stadt, Joey Dunlop, hat man einen ganzen Park mit Statue und seiner persönlichen „Wall of Fame“ gewidmet: 26 Siege bei der Isle of Man TT, 24 bei der nordirischen Ulster TT, dazu 13 mal die legendären Northwest 200 gewonnen. Letzteres hat nur sein Bruder Robert mit 15 Siegen getoppt. Portrush: Neben seinen fantastischen Stränden ist der nordirische Küstenort vor allem als perfekte Basis für einen Besuch des Giant‘s Causeway sowie als Etappenort an der Causeway Coastal Route bekannt und beliebt.
    Irland / Clare - Galway
    Lisdoonvara: Der Ort ist das Tor zum Burren sowie Irlands einziges Heilbad. Vier Quellen mit heilendem Wasser gab es einst, drei davon sind noch in Betrieb. Vor allem Eisen- und Schwefelbäder können hier genommen werden. Alleinreisende, die zu Erntedank hier aufschlagen sollten aufpassen: Dann findet Europas größter Heiratsmarkt in dem 500-Seelen- Dorf statt, zu dem stets mehr als 1.000 Besucher/innen anreisen. The Burren: Die Route durch das 250 Quadratkilometer große Karstgebiet ist die zweite Möglichkeit, von Lahinch nach Galway zu gelangen. Und was für eine! Die Region ist geprägt von einem ganz seltenen Aussehen, hervorgerufen durch die Anordnung der zahllosen Steinplatten. Schon Oliver Cromwell erregte sich über die karge Landschaft, in der ja nicht einmal ein Baum stünde, an dem man einen Mann aufknüpfen könne. Dafür kann man das Motorrad durchaus mal stehen lassen und sich die unwirklichen Formationen genauer ansehen. Ein Teil des Gebiets ist durch einen Nationalpark geschützt. Doch überall in dieser bizarren Umgebung sind Attraktionen zu finden, für die man als Besucher nach Irland reist: keltische Dolmen und frühchristliche Schreine, kaum noch sichtbare Festungswälle oder auch Grabstätten aus frühester Besiedlungszeit. Besonders spannend ist, dass einem diese Landschaftsstruktur nicht nur im Inland begegnet, sondern sich entlang der Route bis hinab zur Küste zieht. Kurz vor Kinvarra trifft unser Alternativweg durchs Burren dann wieder auf den Wild Atlantic Way wie in Tour 2 beschrieben. Da beide Routen nicht allzu lang sind, lassen sie sich auch zu einer Etappe verbinden.
    Irland / Clare - Galway
    Tarbert: Nach kurzem Anlauf steht man am Fährableger zur Überfahrt über den hier schon recht breiten „Mouth of the Shannon“, über den sich Irlands längster Fluss in den Atlantik ergießt. Loop Head: Leider wird diese kleine Halbinsel zwischen Atlantik und Shannon-Mündung noch von viel zu vielen Irland-Besuchern links liegengelassen. Wir lotsen euch aber dorthin. Zunächst von Kilkee am Shannon-Ufer entlang zum sehenswerten und markanten Leuchtturm von Loop Head. Noch spannender wird aber die Rückfahrt nach Kilkee: Da geht es an der Küste entlang, und man darf sich ruhig die Augen reiben angesichts der fantastischen Klippenlandschaft, die unseres Erachtens selbst die viel bekannteren Kollegen weiter nördlich, die Cliffs of Moher, in den Schatten stellt. Kilkee: Das populäre Seebad verfügt über einen zentralen Strand, der zu beiden Seiten ebenfalls von einer sehenswerten Klippenlandschaft flankiert wird. Wer Erfrischung sucht, kann sich ja mal an einem Sprung vom Klippen- Sprungbrett in den 13 Meter darunter liegenden Atlantik versuchen. Nach dem Loop Head- Abstecher ist der Ort zudem ein geeigneter Pausenplatz mit guter Infrastruktur. Spanish Point: Ein weiterer Traumstrand ist bei Doonbeg erreichbar. Dann geht es ein wenig im Zickzack die Küste hinauf nach Norden. Bei Spanish Point dürfen dann wieder famose Klippen betrachtet werden, erneut unterbrochen von feinstem Sand. Lahinch: Der kleine Ort weiß vor allem in der Surfer-Gemeinde zu punkten, wenn auch die Zugänge zum Meer wegen der Gezeiten nicht ungefährlich sind – ebenso wie das Schwimmen.
    Irland / Cork - Kerry
    Kinsale: Das farbenfrohe Küstenstädtchen mit seinen bunten Häusern ist so etwas wie der inoffizielle Startpunkt des Wild Atlantic Way. Unsere Etappe ist mit rund 245 Kilometern recht lang, warten doch rechts und links des Weges viele kleine Attraktionen. Wer sich für keltische Steinkreise oder den Reiz einsamer Leuchttürme begeistert, sollte diese Etappe besser in zwei Tage unterteilen. Dann ist auch Zeit für einen Abstecher zum Old Head of Kinsale, wo Steilküste auf Atlantik trifft und die Welt zu Ende scheint. Skibbereen: Auf dem Weg dorthin kann man sich immer wieder von der keltischen Geschichte des Landes gefangen nehmen lassen. Die Überreste dieser Hochkultur sind nicht immer leicht zu finden. Da hilft: Nachfragen! Baltimore: Am Ende der Stichstraße ragt eine weitere steile Klippe tief ins Meer hinein. Am Ende erhebt sich ein Leuchtfeuer: The Beacon. Seine ungewöhnliche Form erinnert an die Spitze einer Rakete, die aus der Erde ragt. Außerdem trägt das beliebte Fotomotiv auch Namen wie „Lots Frau“. Mizen Head: Die nur über eine schmale Brücke erreichbare, vorgelagerte Klippe markiert das südwestliche Ende Irlands. Ein kleines Besucherzentrum bietet Infos zur Bedeutung des schroffen Felsens und der Umgebung. Bantry: Das Etappenziel ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort für die Region und lebt vor allem vom Tourismus sowie von der Fischerei. Entsprechend findet sich hier die passende Infrastruktur für eine Übernachtung. Früher war es auch Irlands wichtigster Ölhafen und Lagerstätte des „Schwarzen Golds“. Die Explosion des Tankers Betelgeuse machte dem 1979 ein Ende.
    Irland / Wexford - Waterford - Kilkenny
    Tramore: Der erste Kontakt zu weitläufigen Sandstränden mag verzücken, aber der Ort ist weit mehr: Hier hat sich Irlands kleines Surfer-Paradies entwickelt. Leihboards, Neopren-Anzüge, Kurse – und draußen brandet das Meer. Da möchte man gleich länger bleiben. Bunmahon Beach: Noch ein schöner Strand und gleichzeitig das Herz der irischen „Copper Coast“: Im 19. Jahrhundert wurde hier erfolgreich Kupfer geschürft. Dungarvan: Ein malerischer Hafen, beschützt von einer kleinen Burg und überspannt von einer massiven Steinbrücke – das zeigt, wie sehr der Ort seit seiner Gründung im 15. Jahrhundert an strategischer Bedeutung zunahm. Eine zeitlang war hier auch der Verwaltungssitz des Countys Waterford. Aus dieser Grafschaft stamser bemen übrigens auch die Kennedys, Amerikas präsidiale Familie. JFKs Großvater wurde noch auf der Grünen Insel geboren… Weiter südlich liegt mit Ardmore ein hübscher Küstenflecken, der Zeugnis gibt von der frühchristlichen Besiedlung des Landes. Lange vor Ankunft des irischen Nationalheiligen, Patrick, missionierte hier der Heilige Declan bereits die Einwohner. Ein 20-minütiger Fußweg führt zu den wichtigsten Stationen seines Lebens und Wirkens. Midleton: Bevor es vor die Tore der berühmten Jameson Destillerie geht, freuen sich vor allem weibliche Reisende über einen Stopp in Shanagarry, wo sich eine ansehnliche Koch- und Künstlergemeinde etabliert hat. Cobh: Diese Stadt ist ein absolut bezaubernder Ort mit einer schrecklichen Geschichte: Mehr als 2,5 Millionen Iren flohen über dessen Hafen vor Hunger und Armut in die neue Welt.
    Deutschland / Hessisches Bergland
    Cornberg: Ehemaliges Benediktinerinnenkloster aus dem 13. Jahrhundert, dessen vier Flügel heute als Kulturstätte und Hotel genutzt werden. Eschwege: Wunderschönes mittelalterliches Fachwerkstädtchen mit über 1.000-jähriger Geschichte. Sehenswert ist vor allem das Landgrafenschloss. Bad Sooden-Allendorf: In dem pittoresken Kurstädtchen an der Werra ist Deutschlands größtes Gradierwerk zu Hause. Vor dem Steintor steht der viel besungene „Brunnen vor dem Tore“. Witzenhausen: Im Frühjahr blühen rund um Witzenhausen etwa 150.000 Kirschbäume. Ziegenhagen: Erlebnispark mit Automobilmuseum. Etappe Eschwege - Bad Sooden: Die Bergstrecken des Meißners haben es in sich.
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    Was sollte man noch über die Motorradtouren und die BikerBetten Partnerhotels wissen?

    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

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