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    Italien / Sardinien
    Cagliari: Sie ist mit über 150.000 Einwohnern die größte Stadt Sardiniens und Hauptstadt der Autonomen Region Sardinien. Von ihrer Lage auf einer Hügelspitze aus kann man den gesamten Golf von Cagliari überblicken. Schon zu Römerzeiten war es deren wichtigster Flottenstützpunkt auf der Insel. Nicht zuletzt deshalb ist die Inselhauptstadt heute der Warenumschlagplatz mit Freihandels- und wichtigem Fährhafen und besitzt einen der größten Fischmärkte Italiens. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen der Dom, die Basilika sowie der Elefantenturm, aber auch das palastartige Rathaus oder die Bastione San Remy. Sant‘ Antíoco: Der Ort liegt auf der gleichnamigen Insel zu Füßen der restaurierten Burgruine Forte Su Pisu. Das über eine Brücke mit dem Festland verbundene Eiland Sant’Antioco ist die zweitgrößte Insel der Region Sardinien und mit einer Fläche von 109 km² gleichzeitig die viertgrößte italienische Insel. Ihre höchste Erhebung weist stolze 271 Meter auf, der direkt an der Südküste liegende Monte Arbus hat immerhin 239 Meter. Entsprechend steil präsentiert sich die gesamte Insel. Carloforte: Der einzige bewohnte Ort der Insel San Pietro, vor der Südwestküste Sardiniens. Neben dem Ort, an dem die Fähren von der Nachbarinseln Sant‘ Antioco wie auch vom Festland anlegen, lohnt vor allem ein Abstecher an die Südspitze Punta delle Colonne mit ihren vorgelagerten Felsensäulen. Ein weiteres beliebtes Ziel ist das Capo Sandala mit Leuchtturm und bester Aussicht über das Mittelmeer. Carbónia: Ehemalige Bergbaustadt in der bis in die 1970er Jahre Kohle gefördert wurde. Einige der seinerzeit aufgegebenen Stollen können heute besichtigt werden. Castello di Acquafredda: Die weithin sichtbare Ruine einer Burg aus dem 13. Jahrhundert zählt zu den größten Anlagen ihrer Art auf Sardinien. Wegen ihrer markanten Lage auf einem Berggipfel ist sie in der ansonsten flachen Umgebung weithin sichtbar.
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    Italien / Sardinien
    Alghero: Schon durch die wunderschöne Lage – auf einer kleinen Landzunge erbaut, an drei Seiten von Wasser umgeben – ist Alghero, die Stadt an der Westküste etwas Besonderes. Dicke Mauern umschließen die Altstadt, die auf einem Felsvorsprung liegt. Pulsierendes Zentrum der Altstadt Algheros, in der man unbelästigt vom Autoverkehr flanieren kann, ist die Piazza Civica mit ihren vielen alten Stadtpalästen. Kein Ort auf der Insel hat so viele Hotels, Restaurants, Cafés sowie Souvenir- und Korallenschmuckläden. Zur Saison verdoppelt sich die Einwohnerzahl des pittoresken Städtchens fast. Wer sich hier einquartiert, der mag das quirlige Leben zwischen schönen Palazzi, Kirchen, dem langen Hausstrand und den zahlreichen lebendigen Piazzas. Eine perfekte Tourbasis! Móres: Da kommt man über ein paar kleine, feine Straßen um die Ecke nach Móres und steht dann plötzlich vor dem Autodromo Nazionale „Franco di Suni“, einen etwa drei Kilometer langen Rundkurs. Die Strecke lässt sich pro Runde, für einen halben oder einen ganzen Tag befahren. Motorradfahrer zahlen derzeit 30 Euro pro Runde, 80 Euro für den halben Tag (4 Stunden) oder 130 Euro für einen ganzen Tag. Für Clubanmeldungen gibt es Sonderpreise auf Anfrage. Ozieri: Neben der sehenswerten Kathedrale gibt es auch noch eine interessante Grotte in der Stadt. Scala sos Pezzos: Der 763 Meter hohe Pass führt in Nord-Süd-Ausrichtung über die Catena del Gocéano. Pozzomaggiore: Zahlreiche Reste der Nuraghenkultur finden sich noch im Gemeindegebiet. Auch eine Brücke (Ponte Oinu) aus der römischen Antike ist erhalten.
    Irland / Sligo - Donegal
    Donegal: Als beliebter Etappenort für Besucher des irischen Nordwestens verfügt die kleine Stadt über eine gute touristische Infrastruktur. Pubs, Hotels sowie B&Bs sind in ausreichendem Maß vorhanden, etwa rund um den Landsitz Donegal Castle. Am Hafen und damit außerhalb des Ortskerns finden sich die Überreste zweier Klöster aus dem 15. Jahrhundert. Glenties: Die Blue Stack Mountains bilden eine natürliche Barriere zwischen den Städten des nördlichen Donegal, etwa Dunglow oder Letterkenny, und denen im Süden wie Donegal oder Ballyshannon. Eine direkte Verbindung über die um 600 Meter hohen Gipfel – der höchste ist Croaghgorm mit 674 Metern – gibt es nicht. Eiligen sei die gut ausgebaute Verbindung über die Regionalflugöstlich verlaufende N15 nach Letterkenny empfohlen. Wir wählen aber die deutlich schönere Route über die kleinen Straßen westlich bis Glenties und dann an der Nordrampe der Berge vorbei. Glenveagh National Park: Irlands zweitgrößter Nationalpark deckt eine Fläche von gut 170 Qudratkilometern ab. Dabei handelt es sich weitgehend um Hochmoore mit zahlreichen Fließ- und Stillgewässern. Die Zufahrt zum Park führt bis an Glenveagh Castle heran. Botaniker werden ihre helle Freude an dem bunten Mix von angelegten Gärten rund um diesen Landsitz haben. Hier sind exotische Pflanzen heimisch geworden, die ansonsten nur in Südamerika vorzufinden sind. Dank der ähnlichen klimatischen Bedingungen, die der Golfstrom mit sich bringt, gibt es zudem zahlreiche Pflanzengattungen aus Madeira und Tasmanien. Alternativ lässt sich der Park auch an seiner Südgrenze umrunden.
    Griechenland / Thessalien
    Der Kontrast zwischen der sympathischen Universitätsstadt Volos, den pittoresken Bergdörfern im Pilion und den kilometerlangen Sandstränden an der Olympischen Riviera könnte nicht größer sein. Auf der Motorradtour vom Badeort Agria bei Volos bis nach Sikaminea im Vorgebirge des Olymps aendert sich permanent das Szenario. Auf kurvigen Bergstraßen geht es über den Pilion, um an einem kleinen einsamen Strand mit einem Wasserfall direkt am Meer zu landen. Weiter geht es an verschiedenen Stränden vorbei und schließlich wieder auf eine Kurvenpiste bis zu einem Dörfchen auf 941 Metern Höhe im Vorgebirge des Olymp. Steckbrief zur Strecke von Agria am Pilion in das Vorgebirge vom Olymp Länge der Strecke insgesamt : 193,5 km Länge Strecke Teil 1: 129 km Länge Strecke Teil 2: 64 km Basisorte: Agria / Volos – Kanalia – Keramidi – Metallia – Stomio – Gonni – Sikaminea / Olymp Höchster Punkt : 1.054 m Tiefster Punkt: 7 m Strände auf der Strecke : zahlreich Einkehrmöglichkeiten unterwegs : u.a. Restaurant „The Bempis“ in 40007 Koutsoupia Hotels auf der Strecke : u.a. Hotel „Vlassis“ in 40007 Stomio Hotel am Zielort: „Olympus Lodge“ in 40200 Sikaminea Straßenbelag: vorwiegend Asphalt, 7,4 km gut befestigte Erdstraße Straßenzustand : gut bis akzeptabel Besonderheiten und Tipps Ab einer kleinen byzantinischen Brücke kurz hinter Keramidi war die Straße im Mai 2023 auf einer Strecke von 7,4 Kilometern noch nicht asphaltiert. Es fanden gerade Straßenbauarbeiten statt. Der Streckenabschnitt ist gut befestigt, allerdings musste man im Mai 2023 mit entgegenkommenden Baufahrzeugen rechnen. Die Straße ist aber breit genug, sodass Gegenverkehr kein Problem darstellte. Strecke von Agria bei Volos / Pilion nach Sikaminea / Olymp Die Motorradtour zum Olymp beginnt im Badeort Agria auf 10 Höhenmetern, 7 Kilometer von Volos entfernt. In der sympathischen Universitätsstadt lohnt sich eine kurze Kaffeepause und ein Spaziergang am Meer entlang. Von hier aus geht es ein Stückchen weiter auf der A12, bis die Route kurz vor dem Autobahnkreuz mit der A1 nach rechts abzweigt. Bis zum Stausee bei Kanalia verläuft die Strecke relativ gerade, anschließend wird es spannend. Jetzt windet sich die Straße in zahlreichen Spitzkehren durch den bewaldeten Pilion bis zum wildromantischen Dörfchen Keramidi, dem „Balkon zur Ägäis“. Kurz dahinter erreicht man den weiter oben erwähnten 7,4 Kilometer langen Streckenabschnitt ohne Asphaltbelag. Danach führt die Route durch Metallia. Unser Geheimtipp fuer Instagramer: Hier liegt ein Wasserfall mit Badebecken direkt hinter dem Strand. Er kann in fünf Minuten zu Fuß erreicht werden. Weiter geht es auf Serpentinen mit Meerespanorama bis Agiokampos. Von da an gibt es einige spannende Rennstrecken am Meer bis nach Stomio. Hier kann man eine Zwischenübernachtung einlegen und am nächsten Tag die Motorradtour "Agria bei Volos via Pilion zum Olymp Teil 2" ausgeruht in Angriff nehmen. Einkehrmöglichkeit unterwegs TRADITIONAL TAVERN "The BEMPIS" 61,5 km vom Zielort Sikaminea sehr gute griechische Kueche große Außenterrasse unter Platanen mit Meerblick 40003 Koutsoupia direkt an der Straße Hotel auf der Strecke Hotel „Vlassis“ Schön angelegtes 3-Sterne-Hotel in Stomio auf einer Anhöhe über dem Hafen Parkplatz auf eigenem Gelände Restaurant Beach-Bar von September bis Anfang Juli auch für größere Gruppen 40007 Stomio Larisas E-mail: info@hotelvlassis.gr Τel. +30 24950 91301 /  +30 24950 91198 Fax. +30 24950 91351 https://hotelvlassis.gr/ Hotel am Zielort Sikaminea "Olympus Lodge" Idyllische Lage auf 941 m im Vorgebirge des Olymp Parkplatz auf eigenem Gelände Taverne Außenterrasse Outdooraktivitäten: Reiten, Paragliding, Bergsteigen Betreiber ist Biker & Mechaniker 40200 Sikaminea Telefon: +30697 807 5080 E-Mail: horsesolympuslodge@gmail.com Sehenswürdigkeiten auf der Strecke Wasserfall am Meer Paralia Metallia 40003 Metallia Melivias (Strecke von Keramidi in Richtung Rakopotamos) „Archontika“ dreistöckige Herrenhäuser aus Naturstein aus den Jahren 1750 bis 1850 in 38500 Keramidi / Pilion
    Griechenland / Mittelgriechenland
    Dritte Tagesetappe unserer Motorradtour durch Mittelgriechenland: vom Plastira-Stausee nach Meteora in Mittelgriechenland Wer Zentralgriechenland im Urlaub bisher nur als Durchgangsstation kennen gelernt hat, wird sich wundern, wenn er die Motorradrouten unserer GPX Aufzeichnungen befährt. Autobahnen führen in Mittelgriechenland fast ausnahmslos durch Flachland – das „echte“ Griechenland verbirgt sich aber in den Bergen hinter unzähligen Serpentinen. Vom Plastira Stausee in den Agrafa des Pindosgebiorges bis zu den sagenhaften Felsformationen von Meteora gibt es natürlich viele „bessere Straßenverbindungen“. Aber uns haben Serpentinen und spannende Aussichten wesentlich mehr gereizt. Selbst wenn ihr unserem Motorrad Roadtrip durch Mittelgriechenland nicht schon seit Delfi folgt: Die Strecke Plastira Stausee – Meteora werdet ihr auf jeden Fall genießen. Hier findest Du unsere  Motorradtour durch Mittelgriechenland Etappen Teil 1 und 2: von Delphi nach Pavliani im Pindosgebirge über die Thermopylen ins Agrafa Gebirge zum Plastira Stausee Steckbrief zur Motorradtour Plastira-Stausee – Meteora Region: Agrafa im Pindosgebirge, Pindos, Mittelgriechenland Höchster Punkt der Motorradtour: 1594 m Tiefster Punkt: 161 m Höhenunterschied von Startpunkt zum Zielpunkt: 1248 Höhenmeter Länge: knapp 155 km Basisorte: „Katafygio Agrafon“ (Berghütte am Plastira Stausee) – Meteora – Kastraki Mautpflicht: keine Wintersperre: keine Einkehrmöglichkeiten unterwegs : z.B. Restaurant „Anavrisoula“ (u.a. frische Forellen) Fahrtzeit inklusive Zwischenstopps: etwa 8 Stunden Routenbeschreibung Motorradtour Plastira-Stausee nach Meteora in Mittelgriechenland Der dritte Tag unseres Motorrad Roadtrips durch Zentralgriechenland führt uns von der Agrafa-Berghütte (Katafigio Agrafon, Mountain Shelter) in etwa 1.500 Metern Höhe zum Plastira-Stausee und von dort über kleine kurvenreiche Sträßchen bis zu den legendären Klöstern und Felsformationen von Meteora im mittleren Teil des Pindos-Gebirges. Hier kommen Kurvenkönige so richtig auf ihre Kosten. Wir hätten natürlich auch direkt in einem der Dörfer rund um den Limni Plastira übernachten können, aber wir lieben nun einmal rustikales Ambiente und weite Horizonte. Noch dazu bescherte uns die Abfahrt zum Plastira-Stausee nach einer kurzen Strecke zum Aufwärmen gleich 13 extreme Spitzkehren und zahllose weitere Kurven, um unseren Adrenalinspiegel auf ein adäquates Level zu bringen. Zuerst folgten wir aber einem Insidertipp des Hüttenbetreibers, der uns anstelle der üblichen Straße einen 4,8 Kilometer langen Umweg über eine gut befestigte Schotterstraße zur Einsiedelei Pelekitis (Iera Moni Pelekitis) empfohlen hatte. Er hatte Recht: Die Aussicht von dort oben war einfach einmalig. Haltet eure Kameras oder Smartphones bereit. Das ist ein Top Fotospot. Am Limni Plastira direkt gibt es aber auch einen lohnenswerten Aussichtspunkt – falls ihr noch mehr Fotos mit tollem Hintergrund schießen möchtet. Anschließend umfahrt ihr die östliche Seite des langgestreckten Stausees. Auf der Landstraße von Karditsa nach Kryoneri durchquert ihr dabei viele kleine Dörfchen direkt am See. Am nördlichen Ende des Plastiras Stausees biegt ihr von dieser Straße auf die Landstraße zwischen Arta und Karditsa in Richtung Mousaki ab. Für alle, die schon vorher auf unseren Motorradrouten durch das wilde Pindosgebirge unterwegs waren: Im Örtchen Mousaki gibt es endlich mal wieder eine Tankstelle… Haltet euch aber nicht zu lange auf, die nächste Attraktion erwartet euch schon bei Paliokarya. Das Szenario sieht aus, als wäre es gestellt – aber es ist ganz natürlich zustande gekommen. Die Wasserfälle von Paliokarya bestehen unter anderem aus einer historischen Bogenbrücke im Nirgendwo, die einer gigantischen Regendusche gleicht. Danach wird es langsam Zeit für eine Mittagspause. Wir sind wieder einem Tipp von Einheimischen gefolgt und landeten schließlich in der Taverne „Anavrisoula“ mitten in den Bergen. Wer sich einmal etwas Gutes gönnen möchte, kann dort regionale Spezialitäten aus dem Pylion, Omas Hausmannskost und frische Forellen probieren. Anschließend folgt ihr der Landstraße Pylis Trikalon – Petrouliou, die euch gemütlich und ohne größere fahrtechnische Herausforderungen in die Ebene von Meteora bringt. Unser heutiger Zielpunkt ist Meteora, wo wir im nahe gelegenen Örtchen Kastraki mit Blick auf unwirklich aussehende Felsformationen übernachten. Übrigens : Unsere Zeit- und Kilometerangaben gelten für den GPX Track zwischen Plastira Stausee und Meteora inklusive aller Abstecher und Aufenthalte – es geht dabei nicht um die direkte Strecke. Wenn ihr auf direktem Weg durchfahrt, braucht ihr maximal fünf Stunden für die Strecke. Attraktionen am dritten Tag unseres Roadtrips durch Zentralgriechenland: Kloster / Einsiedelei Iera Moni Pelekitis über dem Plastira-Stausee: Einzigartiger Fotospot mit Ausblick auf den Plastira-Stausee und die ihn umgebenden Gebirgszüge Wasserfälle von Paliokarya: Gigantische natürliche Regendusche unter einer Bogenbrücke & andere kleine Wasserfälle Meteora: Surrealistische, steil aufragende Felsformationen, Felsnadeln teilweise von Klöstern gekrönt Einkehrmöglichkeiten am 3. Tag der Motorradtour Zentralgriechenland Unterwegs: Taverne „Anavrisoula“ (kurz hinter den Wasserfällen bei Paliokarya) Biker-freundlicher Parkplatz Regionale Spezialitäten, Forellen, Eintopfgerichte wie bei Mutti Tel. (0030) 24340 71085 In Meteora: Zahlreiche Restaurants und Tavernen Wir waren hier: Boufidis Greek Tavern Kastraki Kalambakas Gegrilltes und traditionelle Gerichte Tel: (0030) 2432 022298 Hier bekamen wir einen Tipp zu einer günstigen Übernachtungsmöglichkeit bei Meteora. Kostengünstig zumindest in Angesicht der Nähe zu einer der bekanntesten Touristenattraktionen Griechenlands… Das Guest House Vavitsa in Kastraki Kalmbakas punktet mit einem familiärem Ambiente und vernünftigen Preisen. Hier die Eckdaten: Guest House Vavitsa Kastraki Kalambakas bei Meteora Tel: (0030) 2432 078301 / 2432 078302 In Meteora und Umgebung findet ihr aber auch noch zahlreiche weitere Biker-freundliche Hotels und Unterkünfte, falls dort gerade nichts mehr frei sein sollte.
    Italien / Südtirol/Dolomiten
    DieseTour durch das Herz der Dolomiten ist ein Glücksfall für Auge undGashand. Corvara: Sein Name ist vom lateinischen Wort„corvo“ abgeleitet, was soviel wie Berg oder Gipfel bedeutet. Unddavon gibt es in der Umgebung Corvaras mehr als genug, liegt dassympathische Dorf doch mitten im Herzen der Dolomiten, denprachtvollen Sella-Stock vor der Haustür. Zwischenwasser: Wie der Ortsname verlauten lässt,steht Zwischenwasser am Zusammenfluss von Gader und Vigiler Bach.Hier erwarten den Ruhe suchenden Besucher keine riesigentouristischen Infrastrukturen, sondern eine urige, ursprünglicheAtmosphäre. Col S. Angelo: Fahrerisch unspektakulär, aberoptisch ein Traum. Der unscheinbare Sattel des S. Angelo (1.756 m)liegt höchst malerisch vor dem smaragdgrünen Misurinasee mit denMassiven von Monte Cristallo, Monte Cadini und Drei Zinnen imHintergrund. Cortina d’Ampezzo: Der Blick von oben auf den ineinem Talkessel liegenden Ort sieht aus wie gemalt.
    Deutschland / Bayerischer Wald
    Diese abwechslungsreiche, rund 200 Kilometer lange Tour startet in Passau, führt dann ein Stück an der Donau entlang, um anschließend auf kurvenreichen Landsträßchen in Richtung tschechische Grenze und Nationalpark abzubiegen. Die Strecke entlang der Grenze verspricht Motorradspaß und Naturgenuss pur. In der Glasbläserstadt Zwiesel erreicht die Tour ihren Wendepunkt und führt dann entspannt auf der gut ausgebauten B 85 nach Passau zurück. Vor dem Start zur Tour ist ein Bummel durch die auf einer felsigen Landzunge zwischen Donau und Inn liegende Altstadt Passaus ein absolutes Muss. Ihre Häuser wurden nach einem verheerenden Brand im 17. Jahrhundert im so genannten Inn-Salzach-Stil wieder aufgebaut, der ihnen einen gewissen südländischen Charakter verleiht. Passau ist eine der ältesten Städte nördlich der Alpen, da hier bereits die Römer und Kelten siedelten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Stadt zum bedeutenden Warenumschlagsplatz und Ausgangspunkt der Donau-Personenschifffahrt. Heute wird Passau wegen seiner engen malerischen Gassen und seiner Lage am Wasser gerne mit Venedig verglichen. Die ersten Kilometer der Tour führen am linken Ufer der Donau entlang. Ausschilderung Obernzell. Wir legen die Maschine in lang gezogene Bögen und freuen uns über diesen entspannten Auftakt. In Obernzell links ab auf die B 388 nach Wegscheid. Weiterhin entspanntes Kurvenschwingen, rechter Hand fliegt der Ranna-Erholungssee vorüber. Ab Wegscheid wird es in punkto Fahrspaß dann richtig interessant: Kurvenreich nimmt sich die Bergstraße die Höhen des Bayerischen Waldes vor und zirkelt in unzähligen Bögen und Windungen dem Städtchen Breitenberg entgegen. Dort spielten Flachsanbau und Weberei seit dem 17. Jahrhundert eine große Rolle. Um dieses Gewerbe nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wurde 1983 das Breitenberger Webereimuseum eingerichtet. Prädikat: sehenswert. Die Route verläuft nun stetig bergauf, bergab. Motorradfahren in Reinkultur. Von rechts grüßen die Gipfel des Plöckensteins und des Hochsteins. Im Gut Riedelsbach in Neureichenau wartet ein Genuss ganz anderer Art: Im dortigen Brauerei-Museum findet mittwochs eine Brauereiführung mit Bierprobe und deftigem Mittagessen statt (www.gut-riedelsbach.de). Hinter Frauenberg zweigt nach rechts die Stichstraße hinauf zum Dreisesselberg ab. Nach einer kurvenreichen Fahrt erwarten uns oben ein Parkplatz und eine tolle Aussicht Weiter geht es durch Haidmühle, Bischofsreut und Philippsreut. Die Bergstraße zirkelt in ständig variierenden Radien durch dunkle, tiefe Nadelwälder. Bayerischer Wald wie aus dem Bilderbuch. Wir kreuzen die von Passau nach Tschechien führende B 12 und rollen am Skizentrum Mitterfirmiansreut vorbei nach Mauth hinein. Dort können wir im Glasmacherhof nicht nur die Ergebnisse der Glasbläserkunst bewundern, sondern auch selbst einmal unser Können als Glasbläser versuchen. Der nächste Pflichtstopp findet in Neuschönau statt. Dort befindet sich im Hans-Eisenmann-Haus das Info-Zentrum des Nationalparks Bayerischer Wald. Tonbildschauen und Filme über den Park und seine Natur sowie Ausstellungen zum Thema „Ökosystem Wald“ vermitteln anschaulich Bedeutung und Philosophie des Nationalparks. Ein Tipp am Rande: Von Neuschönau zweigt ein interessanter Abstecher hinauf zum Lusen-Parkplatz ab. Das Sträßchen führt durch dichten Wald und windet sich über den Ort Waldhäuser wieder zur Hauptroute hinab. Die nun folgende Etappe über Spiegelau (Penningers Schnapsmuseum) nach Zwiesel ist das fahrerische Highlight dieser Tour. Zwar wartet sie mit wenig Höhenunterschied auf, dafür versorgt sie uns mit Kurven wie am Fließband. Gute Übersicht, gepflegter Belag – alles passt perfekt. Zwiesel kann man entweder umfahren oder ihm einen Besuch abstatten. Dann geht es weiter in die reizvolle Kreisstadt Regen, wo uns die B 85 Richtung Passau aufnimmt. In Rinchach gibt es wieder etwas zu sehen: Das ruhige Feriendorf wird von seiner wunderschönen Barockkirche überragt. Das Bauwerk stammt aus dem 18. Jahrhundert. Ein Abstecher nach Schönberg hinein, einen Cappucchino auf dem italienisch anmutenden Marktplatz, dann weiter auf der B 85, die auf dieser Etappe auch „Bayerische Ostmarkstraße“ heißt. Diese Ferienstraße führt touristisch gesehen ein Mauerblümchendasein und ist entsprechend wenig befahren. Gut für uns, weniger gut für den Tourismus der Region. Vorbei an Thurmansbang, wo jeden Winter im Ortsteil Solla-Loh das berühmte Elefantentreffen stattfindet, gelangen wir nach Titting. Dort wartet das Museumsdorf Bayerischer Wald auf einen Besuch. Eine Handvoll letzter lockerer, Bögen, dann ist mit Passau der Ausgangspunkt dieser Tour erreicht.
    Italien / Gardasee/Trentino
    Asiago liegt in den Vizentiner Alpen auf etwa 1000 m über dem Meeresspiegel. Die von bis zu 2341 m hohen Bergen umgebene Kleinstadt ist das Zentrum der auf der Hochebene über Vicenza und Bassano del Grappa angesiedelten Sieben Gemeinden. Heute ist Asiago das ganze Jahr über Ausflugsziel und ein beliebter Ferienort auf gehobenem Niveau. Unsere Tour "Asiago" ist eine von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen auf  BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Dolomiten/Trentino/Gardasee. Weitere Motorradtouren im Trentino findet man über unsere Motorradtouren Suche und die dazu passenden Motorradhotels im Trentino findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Tipp: Einen perfekten Überblick über Motorradtouren im Trentino bietet Dir unsere FolyMap Gardasee/Trentino Karte. Kaiserjäger-Straße : Das ca. 10 Kilometer lange Sträßchen von Levico Terme hinauf nach Monte Rovere gehört zum Schärfsten, was das Trentino für Motorradfahrer zu bieten hat: Schmale Fahrbahn, tiefe Abgründe, traumhafte Ausblicke, jede Menge Kurven. Asiago: Das sympathische Städtchen ist das Zentrum der Sette Comuni, der Sieben Gemeinden. Ursprünglich wurde die Hochebene um Asiago um das Jahr 1 000 von ausgesiedelten deutschen Bauern urbar gemacht. Daraus bildeten sich sieben Gemeinden und eine Sprachinsel, die im langen Lauf ihrer wechselhaften Geschichte stets Sonderrechte genossen. Heute ist Asiago ein beliebter Touristenort und Ausgangspunkt für spannende Touren ins Altopiano di Asiago und – wie sollte es anders sein – ein geschätzter Wintersportort. Castello Tesino: Der Ort liegt am südlichen Ende des Passo Brocon unterhalb der Berge Monte Picosta (1.421 Meter) und Mont'Agaro und ist Teil der Talgemeinschaft Comunità Valsugana e Tesino. Levico Terme: Schmerzt der Rücken auf der Tour? Die Heilquellen und Schlammbäder bringen Linderung. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen im Trentino? Das sind unsere Highlights für Euch: Kaiserjägerstraße Monte Bondone Passo Manghen Passo del Tonale Passo Rolle
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    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

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