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Straninger Alm
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Italien | Friaul Julisch-Venetien

Passo Polentin - Straniger Alm

Höhe: 1501m
Länge: 31km
Schwierigkeit: Anspruchsvoll
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zuletzt aktualisiert 18.05.2024

Straniger Alm – der Passo Polentin

Wo finde ich den Pass der Straniger Alm?

Das Skigebiet Nassfeld – Sonnenalpe im österreichischen Bundesland Kärnten ist mit seinen 110 Pistenkilometern und rund 30 Liftanlagen eine der größten Wintersportarenen im Alpenstaat – gelegen direkt an der Grenze zu Italien. Luftlinie, liegt die Straniger Alm keine 10 Kilometer westlich dieses Wintersportparadieses und rund 13 Streckenkilometer südlich der Gemeinde Straning.

Rein offiziell beginnt die Passstraße tatsächlich in Stranig in Kärnten und sie endet am Passo Cason di Lanza, an der Lanzer Alm in der italienischen Provinz Friaul-Julisch-Venetien – rein offiziell versteht sich. Das ist irgendwie unvollständig, denn weder am Anfang noch am Ende hast Du die Möglichkeit, eine Route auszuwählen, weil es nur eine Straße gibt. Deshalb beschreiben wir hier die gesamte Bergroute. Die beginnt dann in Pontebba, wo die Autobahn A 23, die Strada Statale SS 13 und die Strada Provinciale SP 110 sowie SP 112 aufeinandertreffen und die in der Kirchgemeinde Kirchbach an der Landstraße 111, der Gailtalstraße endet.

 

Übrigens: Der Passo Polentin ist einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de.

 

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Steckbrief Passo Polentin / Straniger Alm

LandItalien
RegionFriaul Julisch-Venetien
Passhöhe1501 m
Länge31 km
Maximale Steigung13
Wintersperre12-4
BasisortePontebba (I)- Passo Cason di Lanza - Stranig (A)
Koordinaten46.595588, 13.134341
MautNein
BelagEnthält Abschnitte mit Schotter- oder Naturbelag
Anzahl Kehren40
SackgasseNein
SchwierigkeitAnspruchsvoll
Sterne
Zur Straninger Alm
© Peter Wahl

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Straniger Alm
© Peter Wahl

Straniger Alm – Schotter-Trasse von Italien nach Kärnten

In den Karnischen Alpen am Gailtal findet sich die Straniger Alm auf 1.501 Höhenmetern. Die Alm, die mehreren Bauern der Region gemeinsam gehört, wird bewirtschaftet und ist über 340 Hektar groß.

Die Bergroute hinauf zur Alm und weiter nach Italien ist eine gut befestigte Schotterstraße, wobei einige besonders steile Passagen auf österreichischer Seite sogar asphaltiert oder betoniert sind. In Italien ist fast durchgängig Asphalt vorhanden. Bemerkenswert für diese Schotterpiste ist der recht rege Verkehr, denn die Passstraße wird häufig von Geländewagen sowie SUVs, von Offroad-Maschinen und Mountainbikes genutzt.

Diese Route über die Berge war vor Jahrhunderten ein Pfad, der vorzugsweise von Hirten und Händlern genutzt wurde. Bedeutung erlangte der Pass allerdings im Ersten Weltkrieg, als entlang des Gebirgskamms der Karnische Höhenweg als Verbindungsstraße im Dreierbund aus Italien, Österreich und dem Deutschen Reich angelegt wurde. Als 1915 dieses Bündnis zerbrach, war der Gebirgskrieg in den Karnischen Alpen die direkte Folge.

Da bereits Monate zuvor absehbar war, dass es zu einem Krieg zwischen den Ländern kommen könnte, wurden diverse Vorbereitungen getroffen. An der Straniger Alm und im Umfeld wurden Unterkünfte, Tunnel, Schützengräben, Versorgungswege und Geschützstellungen gebaut. Nach Ausbruch des Krieges kamen Friedhöfe hinzu, die teils noch erhalten sind.

Das Netz aus Verbindungswegen war gut durchdacht, denn es verband alle wichtigen Punkte in diesem Abschnitt der Alpen. Allerdings kümmerte sich nach Kriegsende niemand um den Erhalt der Wege, weswegen sie mit der Zeit verfielen und von der Natur eingenommen wurden. Der Rettungsarzt Ernst Steinwender setzte sich zusammen mit anderen dafür ein, dieses Wegenetz zu restaurieren. Ziel war es, befahrbare Rettungswege zu den Almen zu gewinnen und die Routen als Wanderwege auszuzeichnen, um mehr Feriengäste für die Region zu begeistern. Die Wege sind seit 1974 wiederhergestellt und miteinander verbunden, wobei die Route von Pontebba nach Kirchbach so gut befestigt ist, dass sie für Kraftfahrzeuge freigegeben werden konnte.

Dies hat vor allem der Alm einen erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung beschert. Zahlreiche Gäste wagen die Tour hinauf zur Straniger Alm schon wegen der atemberaubenden Naturlandschaft. Zudem werden Sie mit einer Auswahl von exzellent zubereiteten Gerichten aus der regionalen Küche verwöhnt. Als Besucher der Alm kannst Du bei der Herstellung der Käsespezialitäten zusehen und diese auch verkosten und kaufen. Außerdem werden Touren über die Alm angeboten.

 

Verlauf der Bergstraße zur Straniger Alm und nach Kärnten

Die gesamte Bergroute von Pontebba in der italienischen Provinz Friaul-Julisch-Venetien über den Pass an der Lanzer Alm und den Pass an der Straniger Alm nach Kirchbach im österreichischen Bundesland Kärnten misst 36,9 Kilometer. Dabei geht es insgesamt 1.256 Meter bergauf und 1.179 Meter talwärts, stellenweise mit bis zu 13 Prozent Gefälle oder Steigung. Am Flussufer der Fella beginnt diese Passstraße als Via Paularo, die anfangs zwischen der SS 110 und SS 112 verläuft. Diese Bergstraße wird teilweise auch von der Buslinie 205 bedient. Unterwegs passierst Du einige gewagte Brückenkonstruktionen, darunter die Ponte Vladka bei Kilometer 7,2. Du gelangst zu mehreren Bergbauernhöfen wie der Casera Rio Secco, der Dirnbacheralm. Die Bergstraße windet sich vorzugsweise durch die dichten Bergwälder, führt aber auch durch Bereiche mit offenem Gelände und saftig grünen Almwiesen.

Auf italienischer Seite ist die Passstraße weitgehend asphaltiert und durch Leitplanken oder Geländer gesichert. Allerdings ist die Straße so schmal, dass sich zwei Autos nur an den Weichen passieren können. Erste Station ist die Malga Cason di Lanza, die Lanzer Alm, auf der auch ein Restaurant eingerichtet ist. Bei Kilometer 20,5 stößt Du auf eine Weggabelung. Nach links geht es direkt zur Straniger Alm und dem dort angesiedelten Restaurant Klaus Kanzian. Fährst weiter geradeaus, kommst Du nach Unterbuchach, Goderschach, Stranig, Oberdöbernitzen und schließlich nach Kirchbach, wo die Passstraße an der Landesstraße 111 endet.

 

Highlights an der Passstraße zur Straniger Alm

Nach nur 700 Metern kreuzt Du die SS 110, die Richtung Norden verlaufend, nach 1 Kilometer zum Parco Tematico della Grande Guerra Bombaschgraben Pontebba gelangt. Dieser Themenpark ist ein Museum, zu dem die Stellungen und Gefechtshöhlen gehören, die von den Soldaten in beiden Weltkriegen angelegt wurden. Außerdem ist ein kleines Museum mit interessanten Exponaten aus dieser Epoche eingerichtet. Ab Kilometerpunkt 7,5 geben Dir vereinzelte Serpentinen einen Vorgeschmack auf die kurvenreichen Abschnitte, die noch kommen werden.

Ab der Dirnbacher Alm verläuft die Straße quasi entlang der westlichen Steilwand des Gebirgszuges, auf dem der Karnische Höhenweg verläuft und hinter dem sich das riesige Skigebiet Nassfeld – Sonnenalpe ausbreitet. Auf den folgenden 7 Kilometern musst Du mit Felsbrocken auf der Fahrbahn und mit Steinschlag rechnen.

Nach 29,7 Kilometern passierst Du die italienisch-österreichische Grenze, was Du nicht unbedingt an den Schildern merkst, sondern daran, dass nun vorwiegend Schotter der Fahrbahnbelag ist. Überdies musst Du Dich auf den Verlauf der Trasse konzentrieren. Die verläuft nicht immer geradlinig, dafür zweigen Nebenrouten ab, auch in Kurven, weshalb es spielend einfach ist, sich hier – mitten in den Bergen – zu verfahren. Obendrein erwarten Dich Passagen, die steil bergauf oder talwärts führen, mit losem Schotter belegt sind und obendrein enge Kehren und herausfordernde Kurven präsentieren, weshalb hier Dein ganzes fahrerisches Können gefragt ist.

Du kommst an der Straniger Alm mit dem Restaurant vorbei und gelangst talwärts nach Unterbuchach und dann nach Goderschach. Hier lohnt sich ein Stopp, denn das Goderschacher Kirchl, das erstmals 1374 erwähnt wurde, hat eine kuriose Geschichte zu erzählen. Die Kapelle wurde von drei Spendern als katholisches Gotteshaus errichtet. Blöd war, dass das Dorf fast geschlossen zum evangelischen Glauben konvertierte. Es entbrannte ein Kampf, denn einige Bewohner eröffneten in der Kirche eine evangelische Schule, der Pfarrer kam ins Gefängnis, anschließend mussten alle evangelischen Bauern für einen Tag in den Knast und es brach das Chaos aus. Per Gerichtsbeschluss wurde die Kapelle der evangelischen Gemeinde weggenommen und sie wurde 1789 zur katholischen Notkirche erklärt. Das wurde vom Herrn von Schönberg in die Wege geleitet. Der hatte allerdings erhebliche Schulden. Einer seiner Schuldscheine landete ausgerechnet bei den evangelischen Bauern in Goderschach, die nun aus Rache den Herrn von Schönberg zwangen, einen Großteil der neuen evangelischen Schule zu bezahlen.

Irgendwann zwischen 1940 und 1944 kaufte Peter Buchacher die Kapelle als Lager zum Preis von 5 Kilogramm Honig. Das Gebäude verfiel, wurde 1976 beim Erdbeben schwer beschädigt, aber 2002 vollständig restauriert und als Andreaskapelle neu geweiht.

 

Aussichtspunkte & Sehenswertes an der Route zur Straniger Alm

Ein beachtlicher Teil der Passstraße verläuft durch dichte Wälder, weshalb Aussichtspunkte rar sind. Einer ist der Biergarten am Restaurant Al Cippo, von wo Du die bewaldeten Berghänge bewundern kannst. Außerdem führt hier ein schmaler Weg etwas talwärts, direkt zur Cascata del Rio Malinfier. Dieser breite und hohe Wasserfall stürzt sich geräuschvoll ein Kliff hinab. Im Sommer ist dies die ideale Gelegenheit für eine Dusche unter freiem Himmel.

Bist Du an der Lanzer Alm angekommen, kannst Du nach rechts abbiegen und am Restaurant vorbei Richtung Berggipfel fahren. Die Schotterstraße führt in ein zauberhaftes Wandergebiet, in dem die von Legenden und Gruselgeschichten umwobene Grotta di Attila zu finden ist. Auch als Landri di Atile oder als Attila's Höhle bekannt, ist dies eine Kaverne, die den Funden nach in der Bronzezeit als Jagdunterkunft genutzt wurde.

 

Was an der Bergstraße zur Straniger Alm zu beachten ist

Der italienische Teil der Strecke ist zwar schmal, aber fast durchgängig asphaltiert, sodass auch Straßenmaschinen bis zur Grenze fahren können. Der Kärntner Teil der Passstraße zur Straniger Alm ist nur teilweise betoniert. Zumeist erwartet Dich Schotter, weshalb dieser Streckenteil für Motorräder ohne Motorschutz nicht zu empfehlen ist.

 

Schlussgedanke zur Straniger Alm und  Passo Polentin

Die Straniger Alm ist landschaftlich eine Augenweide und das Restaurant ist die Fahrt hierher wert. Zudem ist diese Passstraße mit ihren mehr als 40 Kehren und Serpentinen, der Wegführung durch die Bergwälder und die oft schmalen Passagen ein unvergessliches Erlebnis und eine Herausforderung für jeden Biker.

 

 

FAQ

 

Welche Rastplätze gibt es am Straniger Alm?

Bei Kilometer 3,3 erwartet Dich mit der La Vecchia Latteria ein gemütliches Hotel-Restaurant im Bergdorf Frazione Studena Bassa. Die Lanzer Alm bei Kilometer 25 bietet ebenso ein gemütliches Bergrestaurant, genau wie das Restaurant mit Gartenterrasse Al Cippo bei Kilometer 27,2. An der Straniger Alm ist das Restaurant Klaus Kanzian ein guter Reisetipp. In Goderschach erwarten Dich rund um die berühmte Andreaskapelle ein Eiscafé und ein Hotel-Restaurant.

 

Gibt es eine Webcam an der Straniger Alm?

In der Region sind im nahen Skigebiet etliche WebCams aktiv:

 

Straniger Alm
© Peter Wahl

Weitere Pässe in der Nähe

Italien / Friaul Julisch-Venetien
Der kleine, eher unbekannte Pass verbindet in der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien das Resiatal mit dem Ucceatal. Diese Gebiete sind recht abgelegen und werden – unweit der slowenischen Grenze – größtenteils von Menschen slawischer Herkunft bewohnt. Viel zu sehen ist auf der 26 Kilometer langen Straße leider nicht, da sie sich größtenteils durch dichte Wälder hindurchzieht. Nur an wenigen Stellen sind Ausblicke in die Umgebung möglich. Dies ist in diesem Fall aber gar nicht mal so schlecht, da die Strecke Konzentration beim Fahrer erfordert. Die Straße ist stellenweise sehr eng, zum Teil einspurig und stellenweise von Schlaglöchern in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem ist je nach Jahreszeit mit Steinschlag zu rechnen. Der Belag ist fast immer etwas feucht, was der Waldlage und der Tatsache, dass es sich hier um das regenreichste Gebiet ganz Italiens handelt, geschuldet ist. Um etwas mehr Sicherheit zu gewähren, wurden vor einigen Jahren an einigen Stellen zumindest Leitplanken installiert. Am Beginn des Uccea-Tals und nicht weit von der Passhöhe entfernt, befindet sich die hübsche Kirche Chiesetta di S. Anna di Carnizza (46.3314078, 13.3326627). Der Abstecher dorthin ist allerdings nur bei gutem Wetter zu empfehlen, da der Weg zwar geteert, aber maximal einspurig angelegt ist.
Höhe: 1086m
Italien / Friaul Julisch-Venetien
Unweit der österreichischen Grenze führt diese 15 km lange Stichstrecke gemütlich in die Bergwelt hinauf. Ein sehenswerter Steinbruch und das Refugio Promosio sind das Ziel. Einstieg in die Tour ist bei Cluelis an der SS 52 südlich von Timau gelegen. Hier führt ein kleines Teersträßchen durch die letzten Häusergrüppchen des Ortes. Bis die gut befahrbare Schotterpiste, die im ersten Teilstück kurvig durch den Wald führt, beginnt. Über vielen schönen Kehren und an Picknickbänken vorbei gelangt man zur großen Alm mit reichlich Parkplätzen. Die gepflegte Malga Promosio befindet sich auf einem Plateau. Es erwartet einen herrlichste Panoramaaussicht auf die Gipfel und die Wege, welche sich an den grünen Berghängen entlang durch Baumgruppen schlängeln. Von hier aus erreicht man viele Picknickplätze an einem schönen Bach gelegen und blickt auf den sagenhaften Steinbruch, die helle kantige Steinwand leuchtet am Berg. Vereinzelte Häuser liegen eingebettet an den Hängen in dieser schönen alpinen Natur. Der gleiche Weg führt bergab zurück ins Tal.
Italien / Friaul Julisch-Venetien
Diese 11 km lange Tour mit steilen anspruchsvollen Abschnitten führt durch eine atemberaubende venezianisch friaulische Alpenkette in der Nähe zu Österreich. Unterhalb von Campolongo an der SP 465 bis an die SR 355 bei Sappada. Von Campolongo geht es über die kurvige SP 465 am Fluss Frison entlang, zunächst über eine Teerdecke, die dann in eine Schotterstraße übergeht. Nach der Überquerung einer Eisenbrücke erreicht man den Einstiegspunkt der Piste. Sehr steil bergauf führt der erste Teil durch den Wald in die schöne Bergwelt. Auf einem Plateau am Passo della Digola angekommen wird man mit wunderschönen Panoramaausblicken auf den imposanten Monte Terza Grande und die umliegenden Gipfel belohnt. Nach dem Pass führt die Piste bergab. Durch den schönen Nadelwald mit einigen Picknickbänken hinunter an den Fluss Piave. Im Ort Sappada an der SR 355 endet diese Tour.  Bars und Restaurants unmittelbar am Fluss laden hier im Anschluss zur Rast ein, umgeben von der tollen Bergkulisse.

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Motorradtouren in dieser Region

Italien / Friaul Julisch-Venetien
Die Motorradtour "Cembratal und Manghenpass" ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Weitere Motorradtouren in Italien findest Du über unsere Motorrad Tourensuche. Hast Du noch kein Motorradhotel Trentino gefunden, dann kannst Du das passende Hotel über unsere Motorradhotel Suche finden. Highlights dieser Tour: Pergine Valsugana: Hoch über dem ersten Zielpunkt nach dem Start in Levico Terme liegt das imposante Schloss von Pergine. Das Gebäude stammt aus dem Mittelalter und überwacht die seit Jahrhunderten wichtige Verbindung zwischen Venedig, Trento und dem Norden. Heute sind auch ein kleines Hotel sowie ein Restaurant in den Mauern untergebracht. Passo del Radebus: Fährt man das Val dei Mocheni etwa bis zum Talschluss hinauf, so zweigt dort der Zugang zur 1 444 Meter hohen Passhöhe ab. Dabei werden binnen kürzester Zeit gute 500 Höhenmeter überwunden. Durch das Pinetal geht es zurück zur Hauptstraße, die bei Mocheno erreicht wird. Valle di Cembra: Das von Weinbau geprägte Tal lässt sich auf zwei Strecken durchqueren: auf der eigentlichen Talstraße am Fluss entlang oder aber auf der östlich gelegenen Hangstraße. Passo Manghen : Bei Molina geht das Valle di Cembra ins Val di Fiemme über. Hier zweigt auch die Zufahrt zu einem der schönsten Pässe dieser Gegend ab. Die kurvenreiche Strecke kann einige Überraschungen in Form von ausgewachsenen Rindviechern und ihren Hinterlassenschaften bereit halten. Das letzte Stück zum Scheitelpunkt auf 2 047 Metern geht extrem steil bergan und ist zudem ziemlich schmal. Auf der Südrampe ist bald das Calamento- Tal erreicht, das ins Valsugana ausläuft. Levico Terme: Der Ort ist eine beliebte Basis für Fahrrad- und Motorradtouren im östlichen Trentino und nördlichen Veneto. Ein Grund ist sicher auch die direkte Zufahrt zur legendären Kaiserjägerstraße, die auch Strada dell‘ Alpini genannt wird.
Italien / Friaul Julisch-Venetien
Die Motorradtour " In den Julischen Alpen" ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Weitere Motorradtouren Slowenien bzw. Motorradtouren in Kärnten findest Du unter unserer Motorradtouren-Suche. Für alle, die sich über Slowenien informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Slowenien, sowie unser BikerBetten Motorradtouren Kroatien Slowenien Set. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Die Highlights dieser Tour: Tolmezzo: Unbedingt zu empfehlen ist eine Besichtigung des Doms. Außen eher schlicht, ist er im Inneren von typisch alpiner Kirchenpracht. Die Deckengemälde und das Bild am Hochalter sind von beeindruckender Schönheit. Passo di Tanamea: Vorbei am Lago di Canazzo geht es über Bordano nach Tarcento. Dort zweigt eine bis vor wenigen Jahren noch teilasphaltierte Straße ab, die überaus verkehrsarm bis nach Slowenien führt. Mittlerweile ist der Belag durchgehend asphaltiert und auch zumeist in gutem Zustand. Der Pass erreicht 851 Höhenmeter. Nach der Grenze bietet sich ein Stopp in Bovec an, das sich als Aktivsportzentrum am Triglav Nationalpark etabliert hat. Mangartstraße: Wer gleich zurück ins Friaul möchte, muss den Vršic-Sattel auslassen. Kurz vor der Grenze zu Italien und dem Predil Pass geht rechterhand ein Weg zum Mangart. Die mautpflichtige Straße (fünf Euro, wenn das Kassenhäuschen mal besetzt ist) führt auf 2 055 Meter an den Gipfel des Mangart heran und ist die höchste Straße Sloweniens. Einen kleinen Fußmarsch zur Klanska Škrbina (der Lahnscharte) sollten nur Schwindelfreie unternehmen. Hier geht es mehrere hundert Meter steil in die Tiefe. Passo del Predil: Verkehrsarm geht es auch über diesen Grenzpass in 1 156 Metern Höhe. Die Region war in mehreren Kriegen, vor allem im Ersten Weltkrieg, stark umkämpft. Davon zeugen heute noch Mahnmale sowie Bunkerund Befestigungsanlagen. Sella Nevea: Nach einer eher ruhigen Anfahrt möchte man vor allem das rund um ein Skigebiet entstandene Hoteldorf am Scheitel schnell hinter sich lassen. Dazu eignen sich die knackigen Kehren der Westrampe nur zu gut.
Italien / Friaul Julisch-Venetien
Wer Natur pur liebt, hat auf dieser Tour seine helle Freude. Passo di San Pellegrino/di Valles: 1.918 m/2.033 m, ein heißer Tipp für Naturliebhaber und Fans von Einsamkeit. Wenig Verkehr, viel Fahrspaß. Valparolapass: 2.197 m, kurzer und knackiger Aufstieg, wer morgens oder abends vorbeikommt, erlebt das Alpenglühen. Predazzo: Charakteristisch für den Wanderort sind die „Tabia“, die Heuschober, in denen früher Arbeiten verrichtet und die Tiere gehalten wurden. Moena: Der größte Ort des Fassatales liegt herrlich vor den Zinnen von Langkofel und Latemar.
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