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Falkertsee
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Österreich | Kärnten

Falkertseestraße

Höhe: 1872m
Länge: 9km
Schwierigkeit: Mittel
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zuletzt aktualisiert 01.02.2024

Beschreibung

Nördlich von Patergassen zweigt die knapp acht Kilometer lange Stichstraße zum Falkertsee von der B 95 ab, die weiter zur Turracher Höhe oder auch zum Südeinstieg in die Nockalmstraße führt. Der Abzweig zur Falkertseestraße ist nicht zu verfehlen, da eine übergroße Heidi-Figur zum gleichnamigen Hotel am Ende des asphaltierten Wegs locken soll. Die Falkertseestraße ist eine von über 1.000 Bikerbetten Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Solltest Du noch keine Unterkunft haben, dann findest Du passende Motorradhotels Kärnten über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Für alle, die sich über die Region und die Pässe in der Umgebung informieren möchten, empfehlen wir unsere Spezialkarte Alpenpässe aus der FolyMaps Reihe oder unsere FolyMaps Motorradkarten-Set Alpen Österreich Schweiz. Darüber...

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Steckbrief Falkertseestraße

LandÖsterreich
RegionKärnten
Passhöhe1872 m
Länge9 km
Maximale Steigung20
BasisortePatergassen, Falkertsee
Koordinaten46.840810, 13.847635
MautNein
BelagGeteert
SackgasseJa
SchwierigkeitMittel
Sterne

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Österreich / Kärnten
Zwischen den beiden Flüssen Mur im Norden und der Gurk im Süden liegt die Gebirgsgruppe der Gurktaler Alpen. Auf dieser Tour erwarten uns saftig grüne, locker bewaldete Hügel gesprenkelt mit grauem Fels, tiefblaue Bergseen und eine Natur wie eine Kulisse für einen Heimatfilm. Los geht es heute auf 1.795 Metern über dem Meeresspiegel – mitten in der Natur. Der aussichtsreiche Parkplatz an der Turracher Höhe ist der perfekte Ort für die Konzentrationsminute vor dem Start zur Tour und um in den frühen Morgenstunden eine Prise klarer Bergluft einzuatmen. Eine Handvoll runder, sauberer Kehren bergab, und kurz vor Ebene Reichenau Blinker rechts. Und dann sind wir auch schon mitten drin in einer der faszinierendsten Motorradstrecken Österreichs. Faszinierend, weil die Nockalmstraße auf ihrer Länge von 35 Kilometern keine einzige Ortschaft streift. Und das im zugesiedelten und verbauten Mitteleuropa. Lässig cruisen wir das graue Asphaltband entlang, haben Zeit zum Schauen, Entspannung strömt durchs Visier. Kärntner Küche darf man in Berggasthöfen oder Almhütten entlang der Route schlemmen. Die Nockalmstraße wurde zwischen 1971 und 1981 gebaut. Für uns Motorradfahrer besonders interessant sind ihre 52 Kehren und unzählige Kurven zwischen den Mautstellen Ebene Reichenau und Innerkrems. Wer es genau wissen will: „Nock’n“ heißen die runden Hügel, die ähnlich wie Tafelberge aus der Erde ragen. Zunächst überqueren wir die 2.024 Meter hohe Schiestlscharte und kurven anschließend zum höchsten Punkt der Straße hinauf, zur 2.042 Meter hohen Eisentalhöhe. Der Abschwung bringt uns zum Nationalparkzentrum Nockalmhof, welches gleichzeitig Gasthof und Museum ist. Der Gasthof fällt durch seinen spielerischen Retro-Mix und das leckere Essen auf, das Museum gibt spannende Einblicke in das Biosphärenreservat der Nockberge. Sonnenklar, dass wir am Nockalmhof eine Atempause einlegen. Nächstes Highlight ist der Katschberg. Die klassische Verbindung zwischen Kärnten und Salzburg sowie den Hohen Tauern und den Gurktaler Alpen galt noch in den 1930er-Jahren wegen ihrer 30 Prozent steilen Trasse als der Schrecken aller Autofahrer. Das ist Geschichte, heute läuft die Straße hinauf zum 1.641 Meter hohen Sattel locker von der Hand. Keine verwegenen Schräglagen, dafür kaum Verkehr, da der sich hauptsächlich auf der Autobahn abspielt. Die Gastronomie am Katschberg bietet sich für einen weiteren Zwischenstopp an, bevor drunten in St. Michael im Lungau das Tal der Mur wartet. Bei Bummeldrehzahl rollen wir den Fluss entlang, heben den Kopf zu den Spitzen der Gurktaler Alpen rechts und der Hohen Tauern links von uns. Die entspannte Stimmung in diesem Tal, die positive Energie ist deutlich zu spüren, fast kann man sie greifen. Alle Ortschaften im Murtal schweben auf diesem besonderen Energiefeld. Dass gerade in Tamsweg mit St. Leonhard eine berühmte Wallfahrtskirche steht, ist kein Zufall. Jedes Jahr am 6. November pilgern Tausende von Gläubigen zu der im 15. Jahrhundert erbauten Kirche mit ihrem spitzen, schlanken Turm. Wegen eines ganz anderen Events hingegen strömen die Leute nach Murau – es sind die seit 2002 stattfindenden Shakespeare-Festspiele, die den charmanten Ort über die Region hinaus bekannt gemacht haben. Außer seiner Theaterbühne präsentiert Murau auch ein hübsches Panorama, bestehend aus Stadtpfarrkirche und Schloss. Ein schräglagenverdächtiger Schlenker hinein in die Metnitzer Berge führt die Route weiter Richtung Osten bis zum Tal der Metnitz und nach Friesach. Dort sieht und spürt man das Mittelalter auf Schritt und Tritt – die älteste Stadt Kärntens besitzt jede Menge uralte Bausubstanz wie die Stadtmauer oder der nach wie vor Wasser führende Stadtgraben. Wegen der vielen Türme und Zinnen, die von den umliegenden Bergen grüßen, wird Friesach gerne Stadt der Burgen genannt. Deutlich moderner geht es in Sankt Veit zu, das wir nach einer zügigen Landpartie am Ufer der Glan erreichen. Die „Sonnenstadt“ hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, ihren gesamten Strom bis 2020 aus erneuerbaren Energien zu ziehen. Das unterstützen wir und machen auf dem Hauptplatz eine große Pause, während der wir über den Tischrand das bezaubernde barocke Rathaus bewundern. Cappuccino plus Apfelstrudel mit Vanillesauce kommen genau zur rechten Zeit, denn hinter Sankt Veit verlangt die Etappe durch die Gurktaler Alpen einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. In Höhen zwischen 1.500 und 1.700 Meter wirbelt die Bergstraße dem Skigebiet Flattnitz entgegen, um sich von dort ins Tal der Mur hinabzuwerfen. Eines ist sicher – „herumgegurkt“ wird in den Gurktaler Alpen nicht. Wer’s genau wissen will: Namensgeber ist der Fluss Gurk, slowenisch Krka, die Gurgelnde. Jetzt noch ein entspanntes Stück Bundesstraße, ein paar Bögen hinauf zur Turracher Höhe, und die Tagesrunde ist beendet. Jetzt kräftig ausatmen. Tourlänge: ca. 350 km Roadbook: Turracher Höhe – Ebene Reichenau – Nockalmstraße – Innerkrems – Kremsbrücke – Katschberg – St. Michael im Lungau – Tamsweg – Murau – Metnitz – Friesach – Sankt Veit – Überfeld – Kraig – Föbing – Gurk – Kleinglödnitz – Flattnitz – Stadl an der Mur – Predlitz – Turracher Höhe Highlight: Die Nockalmstraße. 52 sanfte Kehren in saftigem Grün – eine geniale Kombination. Gesprenkelt mit blauen Bergseen, weißen Felsen und Blumen in allen Regenbogenfarben. Für Naturliebhaber ein ganz besonderes Erlebnis. Pässe-Info: Turracher Höhe   1783  23 %   -      30km Nockalmstraße   2042    10 %  11-5  34km Katschbergpass  1641  12 %    -      12km
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Slowenien / Julische Alpen
Gleich zwei der reizvollsten Motorradziele Sloweniens nehmen wir auf dieser kurzweiligen Runde durch die JUlischen Alpen unter die Räder: die höchste Straße des Landes, die Mangartstraße und den grandiosen Vršič-Pass mit seinen 50 Kehren – was für ein Genuss! Diese Tour ist eine von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Passende Motorradhotels in Slowenien findest Du übrigens über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche, genauso wie weitere Motorradtouren Sloweniens über unsere Motorradtouren-Suche. Übrigens: Für alle, die sich vorab informieren möchten, empfehlen wir unser Motorrad Reiseführer Slowenien oder unsere Bikerbetten Motorradkarten Kroatien Slowenien. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen in Slowenien? Das sind unsere Highlights für Euch: Mangart-Pass Predilpass Vršič-pass Wurzenpass Loiblpass Kranjska Gora, das ehemalige Kronau, ist sommers wie winters ein quirliges Städtchen. Hier, am Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien, ist der ideale Ausgangspunkt für eine der spannendsten Motorradtour in Slowenien durch die Julische Alpen und um den Mangart. Zügig düsen wir durch das Tal der Sava Dolinka gen Westen. Nördlich von uns strecken sich die westlichen Ausläufern der Karawanken in den strahlend blauen Himmel, im Süden sind es die Gipfel der Julischen Alpen. Es ist nur eine kurze Schleife vorbei an Rateče, die uns zum westlichen Nachbarn Italien führt. Großartig kontrolliert wird hier eher selten, zumindest nicht der Grenzübertritt. Öfter liegen italienische Ordnungshüter auf dieser Strecke mit der Radarpistole auf der Lauer. Auf der SS54 düsen wir Richtung Süden, in Richtung des grünen Val di Riofreddo. Schön geschwungen mändert die Straße entlang des Rio del Lago, bevor sie sich mit ein paar einladenden Kehren jenseits des Lago del Predil wieder gen Osten wendet. Und schon fahren wir wieder auf unserer Julischen Alpen Tour unter dem Schlagbaum Sloweniens hindurch. Gut einen Kilometer hinter der Grenze lockt die mautpflichtige Mangartstraße. Die Maut beträgt gerade mal fünf Euro, die höchste Straße Sloweniens ist jeden Meter wert. Steil aufwärts geht es mit bis zu 14 Prozent Steigung auf einen der schönsten Gipfel der Julischen Alpen in Slowenien, den Mangart. Kurvenreich über spannende 17 Kehren zirkelt sich der Asphalt gen Himmel. Dabei führt die Strecke auch durch fünf unbeleuchtete Tunnel, zwei davon liegen sogar übereinander und kreuzen sich. Wir passieren die dunklen Tunnel, genießen die knackigen Serpentinen auf unserer Motorradtour durch die Julischen Alpen. Grauer Fels begleitet uns, nur unterbrochen vom dichten Grün kleiner Nadelwälder und satter Wiesen. Hinter einem der Tunnel fließt ein kleines Rinnsal quer über die Straße. Das fantastische Panorama über die endlose Zahl der Alpengipfel steigert sich mit jedem Höhenmeter, bis wir schließlich in rund 2500 Metern Höhe am Parkplatz unsere Tour durch die Julischen Alpen erst mal ausrollen. Die letzten hundert Meter geht es zu Fuß bis zum Scheitel der Lahnscharte, dann erschließt sich die einmalige Aussicht in Richtung Norden. Irgendwann stürzen wir uns wieder auf unserer Tour durch die Julischen Alpen über die traumhafte Passstraße in Richtung Tal. Dort angekommen treffen wir kurz vor Bovec auf die Soča. Das schöne Bovec lädt zur Pause und die umliegende Landschaft ist ein Traum. Hier wurden nicht umsonst Teile des bekannten Films „Die Chroniken von Narnia“ gedreht. Offizielle Begründung war die Ähnlichkeit der landschaftliche Kulisse zu Neuseeland. Wir halten uns in östlicher Richtung, das Flüsschen hat hier eine traumhafte Schlucht gegraben. Türkis schimmerndes, wild schäumenden Wasser rauscht neben dem Asphalt. Nicht ganz umsonst nennt sich diese Etappe der Straße 203 „Smaragdstraße“, einladende Badeplätze, kleine Kiesstrände und riesige Felsbrocken wechseln sich am Bachbett ab. Bis Trenta führt der Weg gemächlich zwischen mächtigen Alpengipfeln hindurch. Dann geht es bergan auf den Vršič, Sloweniens höchstgelegenen Gebirgspass. Es sind genau 50 Kehren auf unserer Tour durch die Julischen Alpen, die hinauf bis auf 1611 Meter und wieder hinunter führen. Der Verlauf des Passes, der wetterabhängig meist von November bis April geschlossen ist, ist ein Traum. Die spannenden Kurven führen durch eine unvergessliche Landschaft, flankiert von riesigen grauen Felstürmen windet sich der Pass den Berg hinauf. Schattenspendende Nadelbäume recken sich in den Kehren empor und beschirmen kleine Parkplätzchen, von denen sich Panorama und Strecke gleichermaßen bestaunen lassen. Trotz aller Euphorie auf unserer Julischen Alpen Tour ist auf dem Vršič-Pass Konzentration geboten. Die meisten Kurven des Vršič-Passes haben zwar einen mittelgroßen Radius, sind aber auch heute noch kopfsteingepflastert und nicht jeder Stein ist immer da, wo er eigentlich hingehört. Besonders an den Straßenrändern findet sich zusätzlich einiges an Split und Steinchen. Manchmal schwemmt auch ein kräftiger Regenschauer Sand und Erde auf den Asphalt. Schon so mancher sich selbst überschätzender Biker hat hier, besonders bei Nässe, intensiveren Kontakt mit dem Pass aufgenommen. Aber keine Sorge, wer die Augen aufhält und sein Motorrad beherrscht, erreicht auch unbeschadet die andere Seite des grandiosen Vršič-Passes und rollt bald darauf in Kranjska Gora wieder aus und beendet dort diese fantastische Runde durch die Julischen Alpen. Roadbook: Kranjska Gora, Sava Dolinka-Tal, Rateče, Rio del Lago, Lago del Predil, Mangartstraße, Bovec, Soča-Tal, Trenta, Vršič-Pass, Kranjska Gora. Start- / Zielort: Kranjska Gora / Kranjska Gora Länge: 120 km Highlight: Bovec Zip Line Park – Adrenalinjunkies kommen in Bovec auf ihre Kosten. Dort, wo die Soča einen Knick von Süd nach West macht, liegt der spannende Zip Line Park ( www.zipline.si).  Mehrere Stahlkabel ziehen sich in großer Höhe über die Schlucht. Wer sich traut, hakt sich mit speziellen Karabinern gut gesichert ins Seil und rast dann, scheinbar frei wie ein Vogel, über die fantastische Landschaft. Eine tolle Sache, aber nur für Schwindelfreie. In der filmreifen Landschaft rund um Bovec wurden übrigens Teile des bekannten Films „Die Chroniken von Narnia“ gedreht. Offizielle Begründung war die Ähnlichkeit der landschaftliche Kulisse zu Neuseeland. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen in Tirol? Das sind unsere Highlights für Euch: Predilpass Loiblpass Mangart Pass Vršic Pass
Österreich / Salzburger Land
Startort Obervellach. Bunte Häuser, üppiger Blumenschmuck, gemütlicher Hauptplatz. Hautnah folgt die Strecke dem Lauf der Möll. Spielt das Wetter mit, ist der Ausblick grandios – links die 3.000er der Hohen Tauern, rechts die kaum niedrigeren Spitzen der Kreuzeckgruppe. Wir werfen einen Blick auf das aus dem 16./17. Jahrhundert stammende Schloss Drauhofen mit den beiden siebenseitigen Türme und rollen anschließend durch das reizende, im Tal der Drau gelegene Spittal. Dessen Wahrzeichen ist Schloss Porcia, ein Renaissance-Bau im Stil eines italienischen Palazzos mit einem Hauch Venedig. Ein Nebensträßchen bringt uns kurvenreich über Seeboden und Treffling nach Gmünd, wo sich die Route für ein paar Kilometer auf die Bundesstraße 99 einklinkt. In Kremsbrücke setzen wir den Blinker rechts und biegen auf das „Kurgebiet“ dieser Runde ein, auf die einzigartige Nockalmstraße. Einzigartig? Wieso? Die Antwort: Man stelle sich eine Strecke von 35 Kilometern ohne eine menschliche Siedlung vor, ohne eine Spur von Zivilisation außer der einen oder anderen Einkehrmöglichkeit. Das ist in den Alpen in der Tat einzigartig. Hier gibt es sie noch, die unberührte Natur. Rehabilitation für Sinne und Nerven. 1971 geplant, 1981 eingeweiht, zirkelt die Nockalmstraße heute in 52 erholsamen Kurven zwischen den Mautstellen Innerkrems und Ebene Reichenau durch die runden Erhebungen, die wie Tafelberge aus dem Boden ragen. Vorbei am Nationalparkzentrum Nockalmhof kurven wir zum höchsten Punkt der Straße hinauf, der 2.042 Meter hohen Eisentalhöhe. Danach überqueren wir die 2.024 Meter hohe Schiestlscharte und erreichen in Ebene Reichenau wieder die Zivilisation. Tiefenentspannt wie wir jetzt sind, passt die Überquerung der Turracher Höhe (1.795 m) perfekt ins Konzept. Ein paar Kehren bergauf, ein paar bergab, der Rest sind runde, gleichmäßige Bögen. Der aussichtsreiche Parkplatz am Turracher See eignet sich gut für einen Pause. Anschließend folgen wir dem Murtal über Tamsweg bis Neuseß, wo wir nach Norden auf die Bundesstraße 99 einbiegen. Die B 99 ist eine österreichische Landesstraße, ebenfalls unter dem Namen Katschberg Straße bekannt. Sie verläuft parallel zur Tauern Autobahn. Die gut ausgebaute Fahrbahn überquert den Twenger Talpass (1.381 m) und den Radstädter Tauernpass (1.739 m) und fällt in den Pongau ein, einen der fünf Gaue des Bundeslandes Salzburg. Über den für seine alpinen Skirennen bekannten Ort Altenmarkt und das Städtchen St. Johann gelangen wir nach Bischofshofen. Dort lauert das nächste fahrerische Schmankerl – die Überquerung des Dientner Sattels (1.370 m). Die Ost-West-Richtung passt perfekt, da die Ostseite mehr Kurven und eine höhere Steigung aufweist. Die gesamte Strecke ist mit einem hohen Genussfaktor ausgestattet. Im unteren Abschnitt geht es auf griffigem Asphalt durch schnelle Wechselkurven, dann folgen die ersten Serpentinengruppen hinauf zum Sattel. Grauer Granit, marmoriert mit Schneeresten, ragt oberhalb der Baumgrenze in den blauen Himmel. Davor typische Alpenhäuser mit Holzfassade. Wir überholen eine Gruppe drahtiger Rennradler. In Lend erreichen wir das Tal der Salzach und zielen geradewegs ins Gasteiner Tal hinein. Bis ins 20. Jahrhundert war dieses abgeschiedene Tal nur über Bergpfade und eine schmale Straße erreichbar, erst in den 1950er-Jahren setzte der klassische Urlaubstourismus ein. Und das sieht und fühlt man heute noch – man fährt durch die hübschen Kurstädte Bad Hofgastein und Bad Gastein, widmet seine Aufmerksamkeit ganz dem Bergpanorama und lässt die Seele baumeln. Gerne als „Monte Carlo der Alpen“ bezeichnet, liegt Bad Gastein nebelfrei auf 1.000 Meter Höhe mitten in den Hohen Tauern. Seine charmanten Häuser aus der Belle Epoque ziehen sich charakteristisch den steilen Hang hinauf. Wie wäre es mit einem kühlenden Sprung in den Badesee von Bad Gastein? Die Muskeln lockern sich beim Schwimmen, der Kopf wird frei, die Seele tankt auf. Dann wird es logistisch interessant: Die Tauernschleuse wartet. So wird die Auto- und Motorradverladung genannt, die zwischen Böckstein und Mallnitz per Eisenbahn direkt unter der 2.832 Meter hohen Gamskarlspitze hindurchführt. Die Züge verkehren jede halbe Stunde, die Fahrtzeit beträgt wenige Minuten. Zeit zum Reflektieren. Hinter Mallnitz machen wir einen kurzen und lohnenswerten Umweg zur Burg Groppenstein und bestaunen die weißen Mauern dieser prachtvollen Anlage. Weiter Richtung Obervellach. Gepflegte Fahrbahn, weite Bögen, traumhafte Panoramen – ein passender Schluss dieser Anti-Stress-Tour. Tourlänge: ca. 360 km Roadbook: Obervellach – Schloss Drauhofen – Spittal – Seeboden – Treffling – Gmünd – Kremsbrücke – Nockalmstraße – Ebene Reichenau – Turracher Höhe – Predlitz – Tamsweg – Neuseß – Twenger Talpass – Tauernpass – Altenmarkt – St. Johann – Bischofshofen – Dientner Sattel – Lend – Bad Hofgastein – Bad Gastein – Böckstein – Mallnitz – Burg Groppenstein – Obervellach Highlight: Die Katschberg Straße. Die B 99 verläuft von Spittal nach Bischofshofen. Sie ist ca. 114 km lang und erklimmt mit dem Radstädter Tauernpass (1.739 m) ihren höchsten Punkt. Die Katschberg Straße ist mit einer Steigung von 15 % und sehr engen Kehren und Kurven durchaus eine Herausforderung. Pässe-Info: Nockalmstraße             2042     10 %   11-5     34km Turracher Höhe            1783      23 %      -        30km Twenger Talpass          1381     14%      -        12km (von Mauterndorf kommend) Radstädter Tauernpass 1739      15 %     -         42km Dientner Sattel             1357     15 %     -         11km

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Österreich / Kärnten
Die 16,5 Kilometer lange Villacher Alpenstraße, eine von über 500 Alpenpässen bei BikerBetten, führt von Villach-Möltschach hinauf auf den Dobratsch - den Hausberg der siebtgrößten Stadt Österreichs. Die Straße ist sehr gut ausgebaut und befindet sich in einem Top-Zustand. Von daher dürfte es zu verschmerzen sein, dass die Villacher Alpenstraße zu den mautpflichtigen Gebirgspässen der Alpen gehört. Übrigens: Wenn Ihr noch eine Übernachtungsmöglichkeit auf Eurer Motorradtour Villacher Alpenstraße sucht, dann schaut gerne unter Motorradhotels Kärnten nach. Beim Anstieg genießt man nicht nur Fahrspaß pur, sondern - gutes Wetter vorausgesetzt - auch tolle Panoramablicke unter anderem auf die Gletscher der Hohen Tauern, über die Karawanken, die Kärntner Seeplatte sowie die Julischen und Karnischen Alpen. Mehrere Parkplätze sind auf der Villacher Alpenstraße zum Anhalten eingerichtet worden. Lohnenswert ist ein längerer Halt vor allem am Parkplatz Rosstratte, da sich hier seit einigen Jahren ein sehenswerter Skulpturenpark befindet. Ganz zum Gipfel hinauf geht es mit dem Motorrad leider nicht. Das letzte Stück ist unbefestigt und für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren durch Kärnten ? Das sind unsere Highlights für Euch: Motorradtour Kurventraum Gurktaler Alpen Motorradtour Kärtner Seen Motorradtour Von der Nockalmstraße zur Großglockner Hochalpenstraße Übrigens: Die Villacher Alpenstraße lässt sich perfekt mit unserer Motorradtour " Kärtner Seen" kombinieren, eine von über 500 Bikerbetten Motorradtouren auf unserer Seite. Weitere Informationen zur Villacher Alpenstraße: Ein Tipp für Motorradfahrer: Das TOUR4-Ticket, ein Vorzugs-Tourenticket für € 37,- (im Vorverkauf bei ADAC/ÖÄMTC € 33,-), beinhaltet je ein Tagesticket Großglockner, Gerlos - und Nockalmstraße und berechtigt zum Bezug einer preisreduzierten Karte um € 6,50 für die Villacher Alpenstraße (Regulärpreis € 11,- / Stand 2019). Allerdings gilt ein ganzjähriges Fahrverbot für Motorräder inder Zeit zwischen 20 Uhr abends bis sieben Uhr in der Früh.
Höhe: 1732m
Österreich / Kärnten
Die Egger Alm ist mit seinem urigen Hüttenensemble ein beliebtes Ausflugsziel, das von Möderndorf aus erreicht werden kann. Von der Alm auf 1.420 Metern führt die im Winter gesperrte Eggeralm Landstraße L 23 ostwärts weiter bis Vorderberg, wo sie wieder das Gailtal erreicht. Die Egger Alm ist eine von über 1.000 Bikerbetten Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Solltest Du noch keine Unterkunft haben, dann findest Du passende Motorradhotels Kärnten über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Für alle, die sich über die Region und die Pässe in der Umgebung informieren möchten, empfehlen wir unsere Spezialkarte Alpenpässe aus der FolyMaps Reihe oder unsere FolyMaps Motorradkarten-Set Alpen Österreich Schweiz. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Oben auf der Egger Alm angekommen, lohnt sich ein längerer Aufenthalt: In dem Almwirtshaus, sodass ein Mittagsstopp eigentlich Pflicht ist. Dabei kann man bei gutem Wetter einen tollen Rundblick auf die Julischen und Karnischen Alpen, den Hohen Tauern und manchmal sogar auf die Dolomiten genießen. In der näheren Umgebung gibt es in östlicher Richtung noch einige weitere interessante Almen. Diese können allerdings nicht auf einem Motorrad angefahren werden. So ist seit einigen Jahren der Privatweg an der Delacher Alm sogar durch eine Schranke gesperrt. Übrigens: Wer die Egger Alm fahren möchte, sollte auch unsere Motorradtour " Immer der Nase nach" unter die Räder nehmen. Diese Tour lässt sich perfekt mit dem Passstraße kombinieren. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren durch Kärnten? Das sind unsere Highlights für Euch: Auf zu den Wolkenkratzern Alle guten Dinge sind drei Von der Nockalmstraße zur Großglockner Hochalpenstraße Kärtner Seen
Höhe: 1420m
Österreich / Kärnten
Lage der Strecke Der Wurzenpass, einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de , befindet sich in den Alpen und verbindet die Orte Kranjska Gora, Jesenice, Ljubljana und Villach. Statt den langweiligen Karawankentunnel zu nehmen, sollten Motorradfahrer sich auf den Wurzenpass schwingen, wenn sie von Kärnten nach Slowenien - oder natürlich auch umgekehrt - möchten. Der Wurzenpass ist bei Motorradfahrern wegen der vielen Kurven und der schönen Aussicht beliebt. Neben dem Wurzenpass über die Karawanken gibt es auch den Karawanken-Tunnel, den Einheimische und Urlauber gegen eine Gebühr nutzen können. Der Tunnel wurde im Jahr 1991 eröffnet. Die Straße macht nicht nur mächtig Laune, sondern im Gegensatz zum Tunnel entstehen auf dem Wurzenpass keine Kosten bzgl. Maut. Besonders in den Sommermonaten kann der Wurzenpass jedoch stark befahren sein, da es sich bei ihm um einen der beliebtesten Grenzübergänge handelt. Alternativ kann auch die Autobahn nach Tarvisio genommen werden. Hier gelangt man nach Italien. Der Wurzenpass ist eine Verbindungsstrecke zwischen Slowenien und Österreich. Für alle, die sich über weitere Touren informieren möchten, empfehlen wir unsere bikerbetten-motorradkarten-kroatien-slowenien sowie unseren Motorrad Reiseführer Slowenien. Weitere Motorradtouren in Slowenien findet man über unsere Motorradtouren Suche. Übrigens: Der Wurzenpass lässt sich perfekt mit unserer Motorradtour " Vrsic und Mangart Sattel" kombinieren. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren in Slowenien ? Das sind unsere Highlights für Euch: Vrsic und Mangart Sattel Über den Berg Highlights der Strecke und an der Strecke Auf der knapp acht kilometerlangen Strecke zwischen Österreich und Slowenien gibt es schöne Aussichtspunkte und Streckenhighlights. Viele Motorradfahrer fahren die Drei-Länder-Runde über Arnoldstein, Tarvisio und Ratece durch Österreich, Italien und Slowenien. Highlights sind die einzigartige Natur und die Aussicht auf die Alpen. Weitere Sehenswürdigkeiten werden im folgenden Abschnitt beschrieben. Aussichtspunkte & Sehenswertes Entlang des Wurzenpasses gibt es verschiedene Sehenswürdigkeiten: Museum Wurzenpass: Die Passstraße zwischen Österreich und Slowenien hat ein Museum, in der interessierte Besucher alles über die Geschichte des Wurzenpasses erfahren können. Es gibt alte Bunkeranlagen, die während des Kalten Krieges eine zentrale Rolle spielten. Das Museum befindet sich in den Bunkeranlagen und wird auch als „Bunkermuseum“ bezeichnet. Die Bunkeranlagen dienten zur Verteidigung Österreichs von den Ländern aus dem Warschauer Pakt. Landschaft, Berge und Natur: Einheimische und Urlauber können den Karawankentunnel nutzen, um den Pass zu umfahren. Allerdings verpasst man so die einzigartige Landschaft auf der Alpenstraße. Viele Motorradfahrer kommen jedes Jahr in die Region, um die Natur und die Berge auf den kurvenreichen Straßen zu bewundern. Auf der Strecke gibt es zahlreiche Streckenabschnitte mit einzigartigem Panoramablick auf die Alpen. In den Sommermonaten kann man die schönen Wälder und Wiesen bewundern. Im Winter liegt Schnee in den Bergen. Die Verbindungsstrecke zwischen Österreich und Slowenien gehört zu den schönsten in ganz Europa. Allerdings sollte man vorsichtig fahren, da die Strecke anspruchsvoll sein kann. Slow Trails: Einheimische und Urlauber können die Natur auch auf den beliebten Slow Trails um die Stadt Villach erkunden. Bei den Slow Trails steht die Natur im Vordergrund. Die Wanderwege haben keine großen Steigungen und Besucher können sich auf die Schönheit der Natur und der Berge konzentrieren. Hier kann jeder abschalten. Schwierigkeiten Eine der größten Schwierigkeiten ist die Wurzenpass Steigung, von bis zu 18 Prozent. Zudem sind gewisse Streckenabschnitte besonders kurvenreich und eng. Es ist wichtig, dass Einheimische und Urlauber ihr Fahrzeug beherrschen, wenn sie auf dem Wurzenpass unterwegs sind. Die Fahrzeuge sollten zudem ausreichend PS haben, um auch die steilen Streckenabschnitte bewältigen zu können. Der Wurzenpass darf nicht mit einem Anhänger befahren werden. Leider verirren sich immer wieder gerne Leute auf dem Wurzenpass mit Wohnmobil oder Wohnwagen, obwohl er es mit Steigungen durchaus in sich hat - in der untersten Serpentine wurde sogar eine Notfallspur eingerichtet. Wer auf ein solches Gefährt trifft, muss sich wohl oder übel für einige Minuten in Geduld üben, da Überholmanöver an vielen Stellen zu gefährlich wären. Durch den Karawankentunnel ist der Verkehr auf dem Wurzenpass weniger geworden. Allerdings kann es auf engen Streckenabschnitten immer noch zu Staus kommen. Einkehrmöglichkeiten Auf dem Pass gibt es verschiedene Einkehrmöglichkeiten. Einheimische und Urlauber können im Jugendgästehaus in Villach ein günstiges Hotelzimmer bekommen. Weitere Einkehrmöglichkeiten sind das Oitzl Gasthaus in Finkenstein, die Aichingerhütte in Villach und das Gasthaus Gattering in Villach. Weitere Hotels und Einkehrmöglichkeiten finden Touristen im Netz. Geschichtliches Im Jahrhundert war der Wurzenpass eine der wichtigsten Strecken für den Handel. Auf der einen Seite der Berge wurde Kupfererz gewonnen. Über die Karawanken wurde das Erz auf die andere Seite transportiert und verarbeitet. Die Straße wurde gebaut, um den Transport der Waren zu erleichtern. Zudem wurde die Straße von den Menschen genutzt, um von Österreich nach Slowenien zu gelangen. FAQs In diesem Abschnitt werden einige FAQs beantwortet: Wo liegt der Wurzenpass? Der Pass befindet sich zwischen Österreich und Slowenien in den Karawanken. Gibt es eine Wurzenpass Webcam? Am Grenzübergang zwischen Slowenien und Österreich existiert eine Webcam. Kann man den Wurzenpass mit dem Wohnmobil fahren? Theoretisch darf der Pass mit einem Wohnmobil befahren werden. Allerdings ist dies nicht zu empfehlen. Die steilen Streckenabschnitte sind mit einem Wohnmobil nur schwer zu überwinden. Wohnmobil-Besitzer sollten ihr Fahrzeug kennen und Erfahrung beim Fahren haben. Kann man den Karawankentunnel umfahren? Als Alternative zum Karawankentunnel kann man die Autobahn Richtung Italien nach Tarvisio nehmen. Kann man über den Wurzenpass fahren? Es ist erlaubt, über den Pass mit dem Pkw, Motorrad oder Wohnmobil zu fahren. Allerdings kann es im Winter risikoreich sein. Hier sollten Einheimische und Touristen lieben den Karawankentunnel nutzen. Fazit Der Wurzenpass ist eine Verbindungsstrecke zwischen Slowenien und Österreich und führt über die Karawanken in den Alpen. Die Strecke bietet den Auto- und Motorradfahrern eine einzigartige Aussicht und ist besonders kurvenreich. Es ist wichtig, dass man sein Fahrzeug beherrscht. So kann man auch die engen und steilen Streckenabschnitte meistern und die einzigartige Aussicht auf die Berge und die Natur genießen. Scheitelhöhe: 1073 m Länge: 15 km max. Steigung: 18 % Wintersperre: keine
Höhe: 1073m

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