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Frankreich | Pyrenäen Frankreich

Superbagnères

Länge: 24km
Schwierigkeit: Leicht
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zuletzt aktualisiert 18.07.2023

Beschreibung

Oberhalb des Städtchens Bagnères-de-Luchon im Département Haute-Garonne, das auch aufgrund seines Heilbades bekannt ist, befindet sich der Skiort Superbagnères, das für unseren Geschmack leider sehr verbaut ist. Die Fahrt hinauf lohnt sich allerdings aus mehreren Gründen: Zum einen bietet Superbagnères ein phänomenales 360-Grad-Panorama auf die umliegenden Berge, die sich bis auf 2260 Meter hoch ziehen. Zum anderen macht die Straßenführung mächtig Laune. Zunächst geht es durch das idyllische Vallée du Lys entlang einen kleinen Bergbaches. Im Talschluss windet sich die Straße dann in etlichen Serpentinen hinauf. Sie ist insgesamt sehr gut ausgebaut und die Kehren dadurch so flüssig zu fahren, dass man schnell in einen Kurvenrausch gerät. Das entschädigt dafür, dass man denselben Weg wieder hinunterfahren muss.

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Steckbrief Superbagnères

LandFrankreich
RegionPyrenäen Frankreich
Länge24 km
Koordinaten42.769125, 0.591095
MautNein
BelagGeteert
SackgasseNein
SchwierigkeitLeicht

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Die Empfehlung kommt von ganz oben: Die höchsten Pyrenäengipfel stehen jedes Jahr auf dem Programm der Tour de France. Und was den Radrennfahrern recht ist, ist uns Motorradfahrern billig: die Faszination dieses ganz speziellen Gebirges. Die Tour "Auf den Spuren von Eddy Merckx & Co." ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Pyrenäen und Costa Brava mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m., unsere Tourenkarten Pyrenäen und den Pässe Atlas Frankreich. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Startort Biescas. Das gemütliche spanische Städtchen liegt malerisch am Ufer des Gállego, im Hintergrund steigen die Berge der Sierra de Limes in die Höhe. Lässig führt die Route zunächst am See Embalse de Búbal entlang, bevor mit dem Aufstieg zum Col du Pourtalet gleich eines der Highlights dieser Tour lockt. Mit 1.794 Metern ist der Col du Pourtalet zwar nicht der höchste der Pyrenäenpässe, dafür aber der wohl abwechslungsreichste. Zunächst kommt eine kurze Etappe mit engen Serpentinen, danach folgen zügig zu fahrenden Kurven, und schließlich erklingt der Schlussakkord in Form von verwinkelten Passagen durch eine raue Felslandschaft. Oben angelangt, sollte man auf jeden Fall eine Pause einlegen und die prachtvolle Aussicht genießen. Zum Greifen nah sind die Dents du Midi, eine bizarre Bergkette nördlich des Pourtalet. Auf französischer Seite legen wir das Bike in die entspannten Kurven der Strecke über Gabas nach Laruns. Kurz vor dem Ort Blinker rechts und hinein in die Westrampe des Col d’Aubisque. Der schnuckelige Kurort Eaux-Bonnes, die „guten Wasser“, fliegt vorbei, dann wird es ernst: Die rund 25 Kilometer hinüber nach Arrens-Marsous gehören zu den attraktivsten Motorradstrecken in den gesamten Pyrenäen. „Corniche“ nennt sich die Straße und wurde um 1860 spektakulär in die steilen Felsen gesprengt. Unzählbar sind ihre Kurven und Kehren, unbeschreiblich der Fahrspaß. Die Aussichten sind grandios, die Seitensicherungen oft nur marginal vorhanden. Deshalb volle Konzentration auf die Streckenführung. Der Stopp auf dem 1.709 Meter hohen Pass ist Pflicht. Wegen des Rundblicks und wegen der überdimensionalen Rennfahrräder. Diese extravagante Skulptur steht dort zu Ehren der Radrennfahrer, die während der Tour de France regelmäßig den Col d’Aubisque überqueren. Hinter Arrens-Marsous folgt eine Handvoll weiterer Kurven, dann rollen wir nach Argelès-Gazost hinein. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts zogen sein mildes Mikroklima und seine Heilquellen gesundheitsbewusste Feriengäste an. Man baute ein Casino, einen englischen Park und zahlreiche luxuriöse Villen. Nachdem der Erste Weltkrieg dem Treiben der Reichen und Schönen ein abruptes Ende gesetzt hatte, brauchte Argelès-Gazost Jahrzehnte, bis es seinen alten Glanz erreichte. Egal – heute gehört das Städtchen wieder zu den beliebtesten Ferienorten der französischen Pyrenäen. Entspannt geht es auf der D 921 Richtung Süden. Luz-Saint-Sauveur taucht auf. Seine Sehenswürdigkeiten sind schnell aufgezählt: das Château Sainte-Marie, die Kapelle Solférino und die Brücke Pont Napoléon. Auch hier macht die Tour de France regelmäßig Station. Berüchtigt ist der steile und lange Aufstieg hinauf zur Skistation Luz-Ardiden. Eine der härtesten Strecken für die Radfahrer ist jedoch die folgende Etappe hoch zum Col du Tourmalet. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Ähnlich verhält es sich bei den Motorradfahrern: Kurven und Kehren wie am Fließband, holperiger Belag, steile Abhänge. Wer hier schnell sein will, braucht viel Hochgebirgserfahrung. Auf dem Pass in 2.115 Meter Höhe ist ein Denkmal Jacques Goddet, dem ehemaligen Direktor der Tour de France, gewidmet. Seit Octave Lapize 1910 als Erster den Col du Tourmalet passierte, hat die Tour de France bisher rund 80 Mal dessen Gipfel gestürmt. Meist waren es die Stars, die sich den Gewinn dieser prestigeträchtigen Bergwertung nicht entgehen ließen: Fausto Coppi, Eddy Merckx, Richard Virenque, Thomas Voeckler, Thibaut Pinot. Vorbei an der Skistation La Mongie zirkelt die Route hinab ins Vallée de Campan. In Sainte-Marie-de-Campan rechts ab, und schon wartet die nächste Herausforderung: die Überquerung des Col d’Aspin. Dessen Auffahrt ist durchgehend um die neun Prozent steil und dürfte die Radfahrer an den Rand des Wahnsinns treiben. Das tut uns Motorradfahrer diese Etappe ebenfalls, aber im positiven Sinn: Kurven im Überfluss, griffige Fahrbahn, viel Wald, wenig Verkehr. Was will man mehr? Auch die Fuhrleute im Jahr 1868 werden glücklich gewesen sein, als die erste Schotterstraße über den 1.490 Meter hohen Aspin eröffnet wurde. Bis dahin war dessen Überquerung nur im Pferdesattel möglich. Ebenfalls eine Berühmtheit ist der Col d’Aspin unter den Kollegen im Fahrradsattel. Diese wichtige Bergprüfung entschied sogar einmal ein Deutscher für sich: Fabian Wegmann im Jahr 2006. Drunten im Tal in Arreau ist die Luft zwar nicht raus, aber die Rückfahrt via Spanien verläuft ruhig und entspannt. Bielsa, Salinas de Sin, Ainsa, Broto und Torla heißen die Etappenziele. Tourlänge: ca. 320 km Roadbook: Biescas – Búbal – Col du Pourtalet – Gabas – Laruns – Eaux-Bonnes – Col d’Aubisque – Arrens-Marsous – Argelès-Gazost – Luz-Saint-Sauveur – Col du Tourmalet – La Mongie – Sainte-Marie-de-Campan – Col d’Aspin – Arreau – Bielsa – Salinas de Sin – Ainsa – Broto – Torla – Biescas Highlight: Mounaques de Campan. Wenn früher ein Ehepaar etwas außer der Norm heiratete, zum Beispiel ein alter Witwer eine junge Frau, waren beide herben Späßen ausgesetzt. Unter anderem mittels dicker, ausgestopfter Puppen. Diese Mounaques sieht man heute wieder überall im ganzen Ort, seit sie ab 1999 von kleinen Manufakturen hergestellt werden. Pässe-Info: Col du Pourtalet 1795   7% 11-4 61km Col d’Aubisque 1709 10% 11-5 50km Col du Tourmalet 2115 10% 12-5 38km Col d’Aspin 1489   9% b.B. 27km Für alle, die sich über die Pyrenäen informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Pyrenäen und Costa Brava und Pässe Atlas Frankreich. Zusätzliche Motorradtouren in den Pyrenäen findet man über unsere Motorradtouren Suche. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen in den Pyrenäen? Das sind unsere Highlights für Euch: Col d'Aubisque Col du Tourmalet Col d'Aspin Col du Portillon Col du Pourtalet / Puerto de Portalet Col du Soulor Col de Peyresourde Col de Puymorens Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub - über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen auf BikerBetten.de warten darauf, von Dir entdeckt zu werden.
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Highlight dieser Tour ist das auf einer felsigen Anhöhe gelegene kleine Städtchen Alquezar, das am Südrand der Pyrenäen liegt. Auf dem Weg dorthin fahren sie auf kleine kurvenreiche Sträßchen und einer beeindruckenden Schlucht in der man zahlreiche Geier bestaunen kann. Tour ca. 330 km

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Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Bei der Planung dieser Tour ist zu beachten, dass der Ausgangsort seit 2016 aufgrund eines Gemeindezusammenschlusses offiziell Gavarnie-Gèdre heißt. Ein kleiner Rundgang lohnt sich, da es sich überaus pittoresk in dem Felsenkessel Cirque de Gavarnie ausbreitet. Dies muss allerdings zu Fuß erfolgen, da motorisierter Verkehr im Gemeindegebiet gesperrt ist. Die Stichstraße zum Col führt zunächst durch enge Kehren auf eine baumlose Hochfläche eines Skigebietes. Durch Liftanlagen und Hochspannungsleitungen geht es über liebliche Almen gemächlich zum Parkplatz empor. Das letzte Stück zum Pass ist ein Wanderweg. Man kann die Passhöhe vom Parkplatz sehen. Viele Tiere Schafe, Kühe, Murmeltiere und Ziegen tummeln sich neben und teilweise sogar auf der Straße. Redaktions-Tipp: Zudem sind die Gavarnie-Fälle (La Grande Cascade), die höchsten Wasserfälle ganz Frankreichs, gleich in der Nähe (GPS: 42.693271, -0.00452).
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Der Col de Peyresourde, einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, gehört zu den eher unauffälligen Pyrenäenpässen. Das liegt zum einen daran, dass er recht stark frequentiert wird und zum anderen, dass sich die fahrerischen Herausforderungen auf der über den Pass führenden D 618 in Grenzen halten. Die Ostrampe präsentiert sich von Bagnères-de-Luchon zunächst nur leicht kurvig, dafür aber aussichtsreich am Hang entlang bergauf. Kurz vor der Passhöhe des Col de Peyresourde gibt es aber zumindest ein paar Kehren. Die 1569 Meter hohe Passhöhe selbst ist unscheinbar, bietet aber zumindest mit Crêpes & Miel eine ansprechende Gastronomie, die sich in einer kleinen Holzhütte verbirgt. Die anschließende Westrampe des Col de Peyresourde ist ebenfalls bestenfalls überschaubar kurvig. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Pyrenäen und Costa Brava mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m., unsere Tourenkarten Pyrenäen und den Pässe Atlas Frankreich. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren in den Pyrenäen? Das sind unsere Highlights für Euch: Südlich von Lannemezan Tour der Sackgassen Rund um das Conflent Auf den Spuren von Eddy Merckx
Höhe: 1569m
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Diese gut 20 Kilometer lange Straße im französischen Département Ariège bietet so einige fahrerische Herausforderungen. Wer sie auf sich nehmen möchte, sollte gute Nerven, Schottererfahrung und auch ein entsprechendes Motorrad mitbringen. Los geht es im Dörfchen Couflens, das tagsüber nahezu ausgestorben wirkt, sich dafür aber äußerst idyllisch an den Fluss Le Salat anschmiegt. Von hier aus steigt die Straße (D 703) gleich von Beginn äußerst kurvenreich gen Norden an. In Les Mailliches zweigt sie dann Richtung westen ab und zieht sich nach wie vor in vielen reizvollen Kurven und gleich mehreren recht engen Kehren durch das waldreiche Gebiet. Hinter dem Dorf Faup geht es dann richtig los: Präsentierte sich die Straße schon bis hierher nur mit doch recht schlechtem Asphaltbelag, ist es damit dann ganz vorbei. Es geht geschottert auf einer Naturstraße weiter. Bis zum Col de Pause (1527 Meter) sind es von hier aus noch knapp sechs Kilometer. Dann wird es richtig herausfordernd: Die letzten knapp zehn Kilometer führen in südlicher Richtung im kurvigen Zickzackkurs entlang von blanken Felspassagen hinauf zum Port d'Aula. Mit seinen 2257 Metern gehört er zu einem der höchsten anfahrbaren Punkten in den französischen Pyrenäen. Er befindet sich auf der Staatsgrenze, eine Weiterfahrt ist hier allerdings nicht möglich.

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