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    Österreich / Steiermark
    Steyr: Die keltische Gründung ist eine typische "Eisenstadt". Im Mittelalter war sie wegen der reichen Eisenvorkommen wohlhabend, und noch heute sieht man in der Altstadt von Steyr den Reichtum vergangener Tage. Pyhrnpass: Der 954 Meter hohe Übergang verbindet die Bundesländer Oberösterreich und Steiermark. Runde und übersichtliche Kurven machen die Fahrt zum reinen Genuss. Admont: Das Benediktinerstift liegt in einer atemberaubenden Natur und beherbergt die größte Klosterbibliothek der Welt. Steyr-Durchbruch: Im Ortsteil Ramsau der Stadt Molln bricht der Fluss Steyr spektakulär durch eine Felsschlucht. Buchauer Sattel: Die knapp 34 Kilometer lange Straße verbindet das Städtchen Altenmarkt bei St. Gallen mit Admont, das seit 2003 eine der Nationalparkgemeinden des Nationalparks Gehäuse ist. Bekannt ist es zudem aufgrund seines Benediktinerstiftes, das im Jahre 1074 gegründet wurde und damit das älteste bestehende Kloster der Steiermark ist.
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    Österreich / Tirol
    Die Kitzbüheler Alpen mit ihren bunten Tälern sind wie geschaffen für eine romantische Motorradtour. Highlights: Mayrhofen: Hauptort nicht des längsten Seitentals des Inns, aber des bekanntesten. Seit 170 Jahren ist im Zillertal der Fremdenverkehr die Haupteinnahmequelle. Umso schöner, dass dieser perfekt in den Alltag integriert wird. Die Fußgängerzone Mayrhofens ist eine richtige Augenweide. Kitzbühel: Trotz Schickimicki-Rummels hat das liebenswerte Städtchen nichts von seinem Charme verloren. Also ruhig einen Pausenstopp einlegen. Gerlospass: Gut einsehbare Serpentinen auf gepflegtem Asphalt. Der blumengeschmückte  Ort Gerlos mit seinen Café und Restaurants passt perfekt für die Pause. An den Krimmler Wasserfällen unbedingt anhalten und den Blick genießen. Pass Thurn: Jede Menge Kurven und Serpentinen machen diesen unscheinbaren Pass zum wahren Vergnügen. Tuxer Tal: Von Mayrhofen führt ein Abstecher auf 1.493 Meter Höhe zur Talstation des Sommerskigebiets von Tux. Schöne Kurven kombiniert mit traumhafter Natur.
    Österreich / Steiermark
    Radstätter Tauernpass: Die spannende Alternative zur langweiligen Tauernautobahn ist in perfektem Zustand und verlockt mit ihren weichen Kurven und ihrem griffigen Asphalt dazu, einen flotten Reifen zu fahren (1.738 m). Obertauern: Auf der Passhöhe gelegen, bietet sich der Ort zur Pause an. Noch heute sind hier oben römische Meilensteine zu sehen. Sölktäler: Malerische Bergdörfer, sanfte Almböden, wilde Gebirgsbäche und beeindruckende Gipfel prägen den Charakter der Sölktäler. Der Name Sölk bedeutet ursprünglich "fließendes Wasser".
    Österreich / Salzburger Land
    Fahrspaß zwischen Großglockner und Radstädter Tauern. Großarl: Der Hauptort des Großarltales mit seinen gemütliche Cafés lädt zum Stopp ein. Wegen der zahlreichen Almhütten entlang der Berghänge erhielt das Tal den Beinamen „Tal der Almen“. Mauterndorf: Sehenswerter Stadtkern mit vielen historischen Gebäuden. Burg Mauterndorf sichert seit 1253 den wichtigen Übergang über die Radstädter Tauern. Etappe Obervellach – Heiligenblut: Ruhiges Kurvenschwingen durch das malerische Mölltal. Heiligenblut: Ein in der Pfarrkirche aufbewahrtes Fläschchen enthält angeblich ein paar Tropfen von Christi Blut.
    Österreich / Kärnten
    Können sich 1,6 Millionen Besucher pro Jahr irren? Wohl kaum. Also muss an der Faszination des Nationalparks Hohe Tauern etwas dran sein. Wer eine Auszeit vom Alltag braucht, ist hier goldrichtig. Was also liegt näher, als diesen Naturraum auf einer Tagestour zu erkunden? Startort unserer „Tour de Natur“ ist Heiligenblut. In der dortigen St.-Vinzenz-Kirche wird ein Fläschchen mit einer geheimnisvollen Flüssigkeit aufbewahrt: Der Legende nach soll es sich dabei um das heilige Blut Christi handeln. Die B 107 bringt uns flott und kurvenreich nach Winklern. Der 1325 errichtete Mautturm ist heute das Wahrzeichen dieser geschichtsträchtigen Stadt. Anschließend zirkeln wir über den 1.209 Meter hohen Iselsberg hinüber ins Tal der Drau, wo der Abstecher nach Lienz, in die Hauptstadt Osttirols, ein absolutes Muss ist. Dass in Osttirol die Uhren anders gehen, wie es die Osttiroler behaupten, erkennt der Besucher nicht nur im romantischen Lienz und seinem entspannten mediterranen Charakter, sondern auch beim Durchqueren des Pustertals. Links und rechts zielen die Spitzen der Karnischen Alpen und des Defereggenebirges steil in den Himmel, während drunten im Tal ein stilles Dorf auf das nächste folgt. Innichen und Toblach fordern den Pausenstopp mit anschließendem Bummel durch die historischen Ortskerne ein, danach zweigt die Route hinter Welsberg rechts ins Anzholzer Tal ab. Dort setzt sich die Abgeschiedenheit nahtlos fort. Wie schon im Pustertal scheint auch  hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Stille Dörfer, einsame Bauernhöfe, grüne Almen, glückliche Kühe. Begrenzt wird das Antholzer Tal vom Staller Sattel. Der Knackpunkt dieses 2.502 Meter hohen Passes zwischen Österreich und Italien ist das einspurige Stück auf Südtiroler Seite. Schmal, kurvig, in oberen Bereich holperig. Da muss man seine Maschine schon sicher im Griff haben. Hingegen machen die acht sauber angelegten Kehren im Osttiroler Bereich uneingeschränkt Spaß und zaubern uns das bekannte breite Motorradfahrergrinsen unter den Helm. Die Ampelanlage wurde schon vor Jahrzehnten installiert, weil der Verkehr über den Staller Sattel irgendwann zu viel wurde und geregelt werden musste. Jetzt geht es bei Grünlicht alle viertel Stunde hinab ins Defereggental. In Huben klinkt sich die Route in die Felbertauernstraße ein. Die verbindet auf einer Länge von 65 Kilometern seit 1967 das Salzach- mit dem Drautal. In Matrei besuchen wir zuerst das Nationalparkhaus, wo das Wasser den Besucher durch die gesamte Ausstellung begleitet, dann setzen wir uns im Hintermarkt, dem historischen Ortskern Matreis, in einen Caféhaus-Stuhl und lassen den bezaubernden Rundblick auf uns wirken. Aus der Kernzone des Nationalparks führt die Felbertauernstraße hinaus in die so genannte Außenzone. Dort ist die traditionelle Bewirtschaftung der Natur durch Bergbauern erlaubt, alle großen technischen Projekte sind jedoch untersagt. Mittersill, der Sitz des Nationalparkzentrums taucht auf. Wunderschön an der Nordflanke der Hohen Tauern gelegen, war das Städtchen schon immer ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zweier bis heute bedeutender Routen – die Ost-West-Richtung durch das Salzachtal und die Nord-Süd-Verbindung über die beiden Pässe Thurn und Felber Tauern. In sanften Bögen führt die Bundesstraße 168 anschließend im Tal der Salzach entlang nach Osten. Zwei landschaftlich und fahrerisch absolut empfehlenswerte Abstecher führen hinein ins Stubachtal und Kapruner Tal. Auf  schmaler, zigfach gekringelter Fahrbahn wedeln diese beiden Sackgassen tief und steil in die Hohen Tauern hinein. Ein Tanz der Schräglagen und der heißen Reifen. Zur Belohnung gibt es am Ende beider Täler bezaubernde Blicke auf Stauseen und Bergspitzen. Für den Fall, dass man im Winter die Motorradstiefel mit Skistiefeln tauschen möchte: Das Skigebiet von Kaprun zählt zu den schönsten und anspruchsvollsten Österreichs. Ein Superlativ ist auch die Schlussetappe unsere heutigen Tour – die Besteigung des Großglockners im Motorradsattel. Kaum eine andere Passstraße in den gesamten Alpen lässt sich so harmonisch unter die Räder nehmen wie diese Route. Kehre anbremsen, runterschalten, Maschine umlegen, eine saubere Linie durch die Kurve ziehen, Maschine aufrichten, Gas aufmachen, hochschalten, beschleunigen, nächste Kehre. So geht das die ganze Zeit. Ein 40 Kilometer langer Riesenspaß für Könner und Einsteiger. Einziges Manko ist das fast durchgängige Überholverbot. Man sollte deshalb genau darauf achten, wer vor einem fährt. Ein Wohnmobil mit norddeutschem Flachlandkennzeichen kann sich nämlich schnell zum Alptraum entwickeln. Hat man jedoch freie Fahrt, sind die 23 Euro Maut bestens angelegt. Bleiben dann noch ein paar Euro für den Sundowner in einem Caféstuhl unten in Heiligenblut, geht ein fantastischer Motorradtag stimmungsvoll zu Ende. Tourlänge: ca. 420 km Roadbook: Heiligenblut – Winklern –  Lienz – Innichen – Toblach – Antholzer Tal – Staller Sattel – Defereggental – Huben – Matrei – Felbertauernstraße – Mittersill – Stubachtal – Kapruner Tal – Fusch – Großglockner Hochalpenstraße – Heiligenblut Highlight: Ein Bummel durch Lienz. Das Herz der Stadt, der von historischen Gebäuden gesäumte Hauptplatz, könnte ebenso gut irgendwo in Italien stehen. Auch das Klima trägt seinen Teil zum leichten Lienzer Leben bei – Lienz gehört zu den österreichischen Orten mit den meisten Sonnenstunden. Pässe-Info: Staller Sattel                            2052    10 %   11-5     20km Felbertauern Mautstraße           1650     10 %       -       71km Großglockner Hochalpenstr.     2506      12 %    11-4     45km
    Österreich / Salzburger Land
    Hochkönig: Mit 2.941 Metern der höchste Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen, muss sich der Hochkönig optisch vor Mont Blanc & Co. nicht verstecken. Nach Süden hin bricht seine Hochfläche bis zu 1.000 Meter tief steil ins Tal ab. Seit 1888 ist sein Gletscher in Folge der Klimakatastrophe von 5,5 auf 1,5 Quadratkilometer geschmolzen. Abtenau: Wer auf schöne Kirchen steht, sollte sich unbedingt die Pfarrkirche St. Blasius mit ihrer herrlichen Innenausstattung ansehen. Etappe Mühlbach – Saalfelden: Schwungvoll geht es über Dientner Sattel und Filzensattel. Roadbook: Mühlbach – Dientner Sattel – Filzensattel – Saalfelden – Zell am See – Bruck – Schwarzach – Sankt Johann – Kleinarltal – Altenmarkt – Abtenau – Golling – Bischofshofen - Mühlbach
    Österreich / Tirol
    Kurven satt und eine berauschende Alpenlandschaft – eine Traumtour. Wenns: Im Sommer ist hier das Alpenglück vollkommen, wenn die lang gezogenen Bergrücken mit blühenden Wiesen überzogen sind. Etappe Sautens – Kematen: Die Überquerung des 2.017 m hohen Kühtai-Sattels führt uns auf einem perfekten Bergsträßchen in eine der Welt entrückte Alpenregion. Zirl: Der steile Zirler Berg brachte in den 1950er-Jahren die Autofahrer noch zum Verzweifeln.
    Österreich / Tirol
    Rund um den unzugänglichen Gebirgsstock des Karwendelmassivs führt eine Tagestour für Naturliebhaber. Highlights: Innsbruck: In der alten Habsburgerstadt geht das Leben einen gemächlichen Gang. Parkplätze gibt es genügend, also nichts wie auf zum Stadtbummel zu Fuß. Die Maria-Theresien-Straße mit ihren Barockfassaden gilt als prächtigste Hauptstraße Europas. Zirler Berg: In den 1950ern und 1960er brachten 16 Prozent Steigung so manchen VW-Käfer- und Ford-Taunus-Fahrer zur Verzweiflung. Heute bedeutet die Strecke Fahrspaß pur. Seefeld: Den Postkartenblick mit dem Seekirchlein gibt es gleich zu Beginn bei der Einfahrt. Mittenwald: Ab Ende des 17. Jahrhunderts Zentrum des deutschen Geigenbaus. Die hübsche Altstadt lohnt einen Stopp. Etappe Wallgau – Achenkirch: Ein befahrbares Juwel, 15 Kilometer lang geht es durch Mischwald an der Isar entlang. Endpunkt ist der Sylvenstein-Stausee. Hall: Die Geschichte der 13.000-Einwohner-Stadt ist eng mit dem Salz verbunden. Schon der Name lässt es vermuten – Hall ist das keltische Wort für Salz. Ab 1200 wurde rund um Hall Salz abgebaut, bald war die Stadt doppelt so groß wie das benachbarte Innsbruck. 1967 wurde die letzte Salzmine stillgelegt.
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    Was sollte man noch über die Motorradtouren und die BikerBetten Partnerhotels wissen?

    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

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