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Die Passhöhe des Timmelsjoch mit Bergen im Hintergrund
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Österreich | Tirol

Timmelsjoch (Passo del Rombo)

Höhe: 2509m
Länge: 183km
Schwierigkeit: Anspruchsvoll
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zuletzt aktualisiert 08.02.2024

Beschreibung

Seit der Saisoneröffnung 2010 ist das Timmelsjoch zu Recht als „Erlebnisstraße“ zu bezeichnen. Mit Passmuseum, Granat, Fernrohr, Schmuggler und Steg sind nun alle fünf Architektur-Skulpturen fertiggestellt. Der Timmelsjoch Pass, einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de , liegt zwischen dem Brenner - und Reschenpass. Zudem ist die Kerbe im Timmelsjoch die tiefste umvergletscherte Kerbe, im seinem Alpenhauptkamm. Der Pass führt von Obergurgl bis hin ins Südtiroler Passeiertal und bildet somit eine Grenze zwischen Österreich und Italien. Die Länge des Passes beträgt 68 km, der Timmelsjoch hat eine Höhe von 2.474 m (hier ist man sich nicht ganz einig) und die Fahrt auf dem Timmelsjoch mit dem Motorrad dauert ca. 1,5 Stunden, somit ist der Pass ideal für einen Tagesausflug. Zu emp...

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Fotos

Die Mautstelle des Timmelsjoch, mit passierenden Autos
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Ein Fluss der unterhalb des Timmelsjochs entlang fließt
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Motorradtour Nordrampe Timmelsjoch
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Südrampe des Timmelsjoch, umgeben von Wiesen und Wäldern
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Steckbrief Timmelsjoch (Passo del Rombo)

LandÖsterreich
RegionTirol
Passhöhe2509 m
Länge183 km
Maximale Steigung12
Wintersperre11-5
BasisorteSölden (A), Sankt-Leonhard in Passeier (I)
Koordinaten46.905345, 11.097320
MautJa
Maut-PreiseEinfache Fahrt: PKW € 18,00, Motorrad € 16,00
BelagGeteert
SackgasseNein
BeschränkungenÖffnungszeiten: 07:00 bis 20:00 Uhr. Beschränkungen auf italienischer Seite: Wohnmobile, Klein-/Autobusse und LKW sind bis max. 8 t Gesamtgewicht, max. 2,55 m Breite und max. 4 m Höhe erlaubt, Anhängerverbot.
SchwierigkeitAnspruchsvoll
Sterne

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Italien / Dolomiten
Die Dolomiten – das ist eine Welt für sich. Eine Welt der Zinnen und Zacken. Die höchste Pässedichte der Alpen, sämtliche Übergänge auch im Winter offen. Optisch ein Hochgenuss, fahrerisch eine Herausforderung. Wem Serpentinen Spaß machen, der findet hier seine Erfüllung. In Canazei beginnt nicht nur unsere  250 Kilometer lange Dolomitenrunde, eine von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen auf BikerBetten.de, sondern auch das Fassatal. Um 1900 noch eines der ärmsten Dörfer der Region, hat sich der Ort in den vergangenen 30 Jahren zum schmucken Zentrum des Tales entwickelt. Nicht umsonst geraten die ersten Kilometer durch das Fassatal zur Panoramaschau, versammeln sich doch links und rechts einige der eindrucksvollsten Dolomitengipfel wie Sella, Rosenstein, Langkofel, Marmolada und Latemar. In ruhigen Bögen überquert die SS 241 den Karerpass (1.752 m) und streift den gleichnamigen See, auf dessen Wasser die dahinter emporragende Latemargruppe für ein buntes Farbenspiel sorgt. Hinter Welschnofen geht es Richtung Bozen weiter. Meter um Meter schiebt sich die Straße ins Eggental hinein, bis aus dem Tal eine Schlucht wird. Und was für eine. Dunkelrot leuchten die Felsen in der Morgensonne, wie die Mauern einer Festung ragen sie entlang der Fahrbahn in den blauen Himmel. In Bozen steuern wir den Motorradparkplatz am Waltherplatz an, stellen dort das Bike ab und setzen uns entweder auf einen Caféstuhl in die Sonne oder spazieren die Laubengasse entlang, Bozens 900 Jahre alte Einkaufsstraße. Unter den schattigen Arkaden fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Der Ausschilderung Seiser Alm folgend, fahren wir von Bozen zurück auf die rechte Seite der Eisack und landen auf einem attraktiven Bergsträßchen, das mit griffigem Belag, übersichtlicher Streckenführung und guter Übersicht das Wandergebiet von Schlern und Seiser Alm anvisiert. Wenn in Völs der höchste Punkt des Aufstiegs erreicht ist, hat man das ganze Panorama vor Augen – den Gebirgsstock des Schlern und die Wiesen der Seiser Alm. Blickfang des Ortes Seis ist die Kapelle St. Valentin ein Stück weiter oben im Hang. Und auch der nächste Ort wird von dem Zwiebelturm einer Kirche überragt: Kastelruth, die Heimat der gleichnamigen Spatzen und das Ziel vieler Reisebusse. Wer an einem ruhigen Tag unter der Woche kommt, wird jedoch von dem hübschen Ort angenehm überrascht sein. Die Route seilt sich nun ins Grödnertal ab, peilt Laion an und erreicht kurz darauf das Villnößtal, eines der schönsten Dolomitenpanoramen überhaupt. Tief drunten schlängelt sich ein Sträßchen zwischen winzigen Dörfern hindurch, einsame Kirchen stehen auf noch einsameren Plateaus. Halt: Vor der Weiterfahrt zum Würzjoch statten wir der  reizenden alten Bergwerkstadt Klausen einen Besuch ab. Dicht gedrängt stehen ihre schmucken Häuser entlang der Hauptstraße, auf der früher der Brennerverkehr rollte. So, jetzt aber auf zum legendären Würzjoch. 2.006 Meter hoch und abseits der Hauptrouten gelegen, wird es von den vierrädrigen Kollegen selten besucht. So ist das schmale, oft holperige Bergsträßchen im Sommerhalbjahr fest in Bikerhand. Ein Pausen-Schorle im Würzjochhaus oben auf dem Sattel, danach folgt die lange, schnelle und deshalb anstrengende Abfahrt ins Gadertal. Wegen der unzähligen Kurven ein irrer Fahrspaß, einzig gebremst durch ein paar blinde Ecken. Entspannt gleitet dann die Route das Gadertal hinauf nach Corvara. Dort heißt es: Nimm den Lenker fest in die Hand und mach was draus! Denn jetzt folgen mit Grödner Joch (2.137 m), Sellajoch (2.240 m) und Pordoijoch (2.239 m) Schlag auf Schlag drei Pässe der berühmten Sella-Ronda. 45 Kilometer später, wenn das Ortsschild von Arabba auftaucht, glühen die Bremsen, kocht das Getriebeöl und schmerzen die Handgelenke. Aber was zählt das schon gegen das glückliche Lächeln hinter dem Visier? Wer nicht genug kriegen kann und die Sella-Ronda ganz fahren will, verlässt Arabba in Richtung Cortina d’Ampezzo, biegt links ab, nimmt den Campolongopass (1.875 m) unter die Räder und dreht noch eine Ehrenrunde. Dicht am Hang entlang wieselt die Straße hinüber nach Rocca Pietore und Malga Ciapela, wo die Talstation der Kabinenbahn hinauf zum Marmoladagletscher steht. Auf dem folgenden, mit 16 Prozent Steigung ziemlich steilen Stück ist bereits die Ostrampe des Passo di Fedaia (2.057 m) zu sehen. Wie eine große Murmelbahn zieht die Fahrbahn durch die fast senkrechte Felswand. Kurz und heftig ist die Auffahrt, eine Vielzahl von Kehren konzentrieren sich auf wenige Kilometer. Oben angelangt, geht es zur Mauer des Stausees und dann eine Weile mit toller Aussicht auf die Marmolada am Wasser entlang. Die finale Abfahrt hinab nach Canazei ins Fassatal erweist sich als gemütliche Angelegenheit – saubere, runde Kehren und genügend Zeit, der Marmolada ein paar letzte Blicke zuzuwerfen. Tourlänge: ca. 300 km Roadbook: Canazei – Karerpass – Welschnofen – Bozen – Schlern – Seiser Alm – Kastelruth – Laion – Villnößtal – Klausen – Würzjoch – Corvara – Grödner Joch – Sellajoch – Pordoijoch – Arabba – Rocca Pietore – Malga Ciapela – Fedaiapass – Canazei Highlight: Unser Buchtipp zur Tour: „Der Motorradbulle auf Hetzjagd am Sellajoch“ – ein Motorrad-Krimi. Taschenbuch, 216 Seiten, 11,90 Euro, ISBN 978-3-933385-83-3. Auch als E-Book erhältlich, ISBN 978-3-945784-10-5. Pässe-Info: Karerpass 1752 16 % -      17km Würzjoch 1987 16 % 11-5  49km Grödnerjoch 2137 13 % - 13km Sellajoch 2240 11 % - 21km Pordoijoch 2239   8 % - 23km Passo di Fedaia  2057    15 % b.B. 30km
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Österreich / Tirol
In den Stubaier Alpen stehen die höchsten Gipfel Österreichs, sie strotzen geradezu vor Dreitausendern. Ein Bilderbuchgebirge. Zahlreich und genauso imposant wie die Wolkenkratzer in Manhattan ragen ihre Gipfel in den Himmel. Diese hochalpine Tagestour, eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, führt zu Timmelsjoch & Co. Solltest Du noch keine Unterkunft haben, dann findest Du passende Motorradhotels Tirol über unsere BikerBetten Motorradhotel-Suche, genauso wie weitere Motorradtouren Tirol über unsere Motorradtouren-Suche. Der Einstieg in die Tour beginnt im Ort Oetz. Er ist von Osten und Westen über das Inntal schnell und bequem zu erreichen. In der Ortsmitte weist ein Schild nach links in Richtung Kühtai, und sofort werfen sich die ersten Serpentinen vors Vorderrad. Eng und kurvig erklimmt die Straße die Ostflanke des Ötztales, dann rollt das Bike durch das Hochtal des Kühtai. Die Ruhe hier oben ist grandios und wird nur durch das ferne Gebimmel von Kuhglocken unterbrochen. Bereits vom Sattel aus bietet sich nach Osten ein tiefer Blick ins nächste Tal. Die Straße schlängelt sich weithin sichtbar am Faltenwurf der Bergflanke entlang. Als Mixtur aus geraden und gekrümmten Etappen geht sie dem Sellraintal allmählich auf den Grund. Kurz vor dem Ort Kematen folgen wir nach rechts dem Schild Axams. Eine Vorzeigeserpentine, ein paar Kurven, und dann rollen wir durch das hübsche Dorf Axams. Dort geht es weiter in Richtung Götzens und Natters. Die Straße verläuft schräg am Hang entlang und gibt einen schönen Blick auf das Inntal frei. In Mutters weist ein Schild nach Natters, dort zweigt ein Fahrweg zum Wandergebiet Natterer Boden ab. Der nun folgende Abschnitt auf der alten Brennerstraße erweckt Nostalgie. Schwingt sich doch diese vor über 2.000 Jahren von den Römern angelegte Route eher gemächlich zum Brennerpass hinauf. Dabei streift sie alte Straßendörfer, denen man den Reichtum vergangener Epochen immer noch ansieht. Seine Position als meistbefahrener und wichtigster Alpenübergang hat der Brenner seiner geringen Höhe zu verdanken. Mit 1.374 Metern unterbietet er alle anderen über den Alpenhauptkamm führenden Pässe. 16 Kilometer lang führt der Abstieg durch das Eisacktal nach Sterzing. Immer noch eine ruhige Angelegenheit, ab und zu jedoch durch ein paar Kehren und Serpentinen gewürzt. Nach so vielen Kilometern genüsslichen Dahinrollens wird es nun Zeit für das eine oder andere Kurvenabenteuer. Die Auf- und Abfahrt zum 2.094 Meter hohen Jaufenpass ist ein Cocktail aus Kurven jeglichen Kalibers sowie steiler, schmaler Fahrbahn. Diesem Pass ist am meisten Spaß abzugewinnen, wenn man einen sauberen, gleichmäßigen Strich durch sein Kurvengewimmel zieht, wenn man sich zwischendurch die karge Hochgebirgslandschaft ansieht und zumindest auf der Passhöhe einmal anhält. Kommt 1.400 Meter tiefer das hübsche St. Leonhard in Sicht, sind die Arme in der Regel lang gezogen. So kommen die vielen Straßencafés in der Heimatstadt des Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer der Sehnsucht nach einer Pause mehr als entgegen. Wer draußen sitzt und sich die Sonnenstrahlen auf die Nase fallen lässt, wird sich über das relativ milde Klima von St. Leonhard wundern. Die Gründe sind seine ringsum von Bergen geschützte Lage sowie die warme, aus dem Etschtal heraufströmende Luft. Sämtliche Muskeln gelockert? Prima. Denn was nun kommt, verlangt hohe Konzentration. 27 Kilometer lang wieselt die Südrampe des Timmelsjochs von St. Leonhard aus den Berg hinauf. Rund 1.800 Meter Höhenunterschied. Das sind 27 Kilometer voller kleiner und kleinster Kurven. Anstrengend, aber so was von schön ... Der Belag der italienischen Timmelsjoch-Etappe war früher berüchtigt. Das hat sich geändert. Zwar jagen einem die unbeleuchteten Tunnels auch heute noch ab und zu einen leichten Schrecken ein. Doch im Großen und Ganzen sorgten die Italiener in den letzten Jahren für eine vernünftige Fahrbahndecke. Wobei sie nicht wie die Österreicher auf eine Maut zurückgreifen können, sondern alle Bauarbeiten aus dem Steuersäckel finanzieren müssen. Das 2.474 Meter hohe Timmelsjoch ist mittlerweile zum Mekka der Alpenfahrer geworden. Wer noch nie auf seinem Sattel stand, dem fortwährend blasenden Wind trotzte und den Blick über die karge Hochgebirgslandschaft schweifen ließ, der war einfach noch nie richtig in den Alpen. Nach dem obligatorischen Passfoto warten die gut ausgebauten und breiten Kehren der österreichischen Nordrampe. Ihr Belag ist perfekt, ihre Bögen sind rund. Wie gesagt: Die Maut macht’s. In sauberen Schwüngen kurven wir hinab ins Timmelstal, ein raues und einsames Hochtal. Danach folgt ein kurzes Bergaufstück, und schließlich werfen wir uns in die restlichen Spitzkehren, an deren Ende das erste Ortsschild des Drei-Gemeinden-Dorfes Gurgl auftaucht. Die nächsten 50 Kilometer rollen wir durchs Ötztal. Es ist nur sehr spärlich besiedelt und vermittelt dem Reisenden hervorragend die typische Atmosphäre dieser der Welt entrückten Hochgebirgslandschaften. In Sölden klappen wir das Wolkenkratzer-Bilderbuch wieder zu. Schön war’s. Tourlänge: ca. 230 km Roadbook: Ötz – Kühtai – Axams – Mutters – Natters – Brenner – Matrei – Sterzing – Jaufenpass – St. Leonhard – Timmelsjoch – Sölden – Ötz Highlight: Das 2.509 Meter hohe Timmelsjoch. Dieser Pass zählt zu den ganz großen Klassikern in den Alpen. In seiner Kargheit ist er ein ganz besonderes Naturerlebnis. 49 perfekt ausgebaute Kilometer auf der mautpflichtigen österreichischen Seite und eine anspruchsvolle Abfahrt nach Italien. Pässe-Info: Kühtaisattel      2020     16 %     -     42km Brennerpass     1375     10 %     -     29km Jaufenpass       2094    12 %     -     41km Timmelsjoch     2509     12 %  11-5  68km
Deutschland / Allgäu / Bayerisch Schwaben
Warth: Bunter Winter- und Sommersportort in bezaubernder Lage. Zahlreiche Restaurants und Cafés mit Aussichtsterrassen. Gaichtpass: Angenehm zu fahren, guter Belag, wunderschöne Panoramen. Bereits seit Jahrhunderten wird der Gaichtpass von Menschen überquert. Die erste Straße wurde schon von den Römern angelegt und im Mittelalter als wichtiger Handelsweg für den Transport von Wein und Salz ausgebaut. Die erste moderne Trasse entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts, erweitert wurde sie im Jahre 1957. Heute präsentiert sie sich mit dem Namen Mannheimer Straße B199 als bestens ausgebaut und verbindet auf 16 Kilometern das Tannheimer Tal mit Weißbach am Lech. Die ursprüngliche Talpassstraße befand sich in früheren Zeiten etwa 150 Meter tiefer in der Talsohle. Auf die alte Straße kann man von der Gemstolbrücke aus einen Blick werfen. Sie darf heute nicht mehr befahren werden. Etappe Egg - Warth: Die Fahrt durch das Tal der Bregenzer Ache ist etwas für den Liebhaber des genüsslichen Dahingleitens. Hahntennjoch: Auf 34 kurvenreichen Kilometern verbindet die teilweise enge Straße das Obere Inntal mit dem Tiroler Lechtal. Ein besondere Herausforderung sind die Steigungen mit bis zu 15 Prozent Ostrampe von Imst zur Passhöhe. Neben der Wintersperre ist auf dieser Strecke besonders nach Unwettern mit Behinderungen, etwa durch Murenabgänge, zu rechnen. Ein automatisches Warnsystem schaltet die Ampeln an den Zufahrten dann auf Rot. An sonnigen Wochenenden herrscht oft Hochbetrieb, wobei Motorradfahrer häufig auf ambitionierte Radler treffen. An Wochentagen hingegen ist das Hahntennjoch zumeist ein Hochgenuss. Das Hahntenjoch ist Flüssig zu fahren und verfügt über ein übersichtliches, gut einsehbares Kurvengeschlängel. Hochtannbergpass: Für den flotten Reifen, schöne Serpentinen auf gut ausgebauter Fahrbahn. Seit 2007 präsentiert sich diese Passstraße im österreichischen Bundesland Vorarlberg im modernisierten Zustand. Der Grund ist allerdings ein trauriger, denn rund um die Passhöhe gab es fünf Jahre zuvor einen Bergrutsch, der die Straße in Mitleidenschaft zog. Daraufhin musste saniert und ausgebaut werden. Auch die alte Westrampe im Abschnitt Schröcken- Nesslegg ist leider nicht mehr so, wie sie ursprünglich einmal geplant war: Die engen Kehren wichen einer neu trassierten Strecke mit Straßentunneln. Das Fahrvergnügen für Motorradfahrer hält sich dadurch in Grenzen. Fernpass: Entspannte Bögen auf einer Jahrtausende alten Handelsroute. Nahe der deutschen Grenze (die Zugspitze ist keine 14 Kilometer entfernt), führt die B179 über den Fernpass. Er befindet sich zwischen den Lechtaler Alpen im Westen und dem Mieminger Gebirge im Osten. Die Route soll schon in vorrömischer Zeit bei Händlern beliebt gewesen sein. Die heutige Straße ist bestens ausgebaut, damit allerdings auch ziemlich langweilig. Da sie üblicherweise auch sehr stark befahren ist – der Pass gehört zu den meistbefahrenen Alpenpässe in den Ostalpen – ist sie bei Motorradfahrern nicht die erste Wahl.

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Italien / Südtirol/Dolomiten
Das Penser Joch ist – obgleich 44 Kilometer lang - die direkteste und natürlich auch schönste Verbindung zwischen Innsbruck und Bozen. Das Penser Joch ist ein Gebirgspass in Südtirol in Norditalien. Er verbindet auf 2.211 m das Sarntal mit dem Wipptal bei Sterzing. Der Pass, einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren auf BikerBetten.de, zieht sich landschaftlich reizvoll durch die Sarntaler Alpen. Die Fahrt auf dem Penser Joch mit dem Motorrad bietet Steigungen bis zu 13 Prozent und reichlich sehr gut ausgebaute Kehren, die das Motorradherz hüpfen lassen. Wenn man dann auf dem Penser Joch mit seinem Motorrad die Passhöhe erreicht hat, eröffnet sich eines der schönsten Bergpanoramen Südtirols, welches von den Stubaier Alpen über die Zillertaler Alpen bis hin zu den Dolomiten reicht. Auf der Südrampe, also auf italienischer Seite, verläuft die Straße durch eine enge Schlucht. Zudem müssen hier gleich 21 Tunnel durchfahren werden. Das Penserjoch hat eine für diesen Teil der Alpen enorm lange Wintersperre: Üblicherweise ist die Straße zwischen November und Mai gesperrt. Solltest Du noch keine Unterkunft haben, dann findest Du passende Motorradhotels in Südtirol über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche, genauso wie weitere Motorradtouren in Südtirol über unsere Motorradtouren-Suche. Außerdem bekommst Du einen perfekten Überblick über Südtirol mit dem Motorrad Reiseführer Dolomiten/Trentino/Gardasee und seine Tourenmöglichkeiten mit unsere Südtirol/Dolomiten FolyMaps. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. ÜBRIGENS: Wer das Penserjoch fahren möchte, sollte sich unsere Motorradtour " Bergstraße mit Aussicht" unter die Räder nehmen. Die Tour führt unter anderem über diesen Pass.
Höhe: 2211m
Österreich / Tirol
Der Kühtaisattel - Das Bikerparadies in den Alpen: Im Volksmund wieder Kühtaisattel, auch einfach Kühtai genannt. Der Kühtaisattel zählt wohl zu einer sehr beeindruckenden Strecke in Österreich. Er liegt im Bundesland Tirol. Die Kühtaisattel Höhe beträgt 2000 Höhenmeter. Die Strecke ist eigentlich ganzjährig zu befahren und zu jeder Jahreszeit ein beeindruckendes Erlebnis. Sie zählt mit dem Hahntennjoch zu einer der schönsten Motorradstrecken in den österreichischen Alpen und garantiert Kurvenspass vom Feinsten. Details zur Streckenführung: Die meisten Motorradfahrer starten in Innsbruck und fahren Richtung Westen. Bei der Ausfahrt Kematen biegt man in das Sellraintal ab, um auf den Kühtaisattel zu gelangen. Entlang der Strecke bekommt man einen tollen Eindruck in die Tiroler Bergwelt. Die Fahrt an sich bietet einen Kurvenspass ohne Ende. Die Steigung beträgt bis zu 16% und ist auch bei Radsportlern sehr beliebt. Der Kühtaisattel ist auch Teil des weltberühmten Ötztal-Marathons und zählt als sehr anspruchsvolle Strecke. Wenn man die Route von Westen, also von Ötz aus startet, kann man sich über eine kurvenreiche Straße mit vielen Aussichtspunkten freuen. Wenn man den Kühtaisattel erreicht hat und man Richtung Innsbruck wieder in das Tal fährt, kommt man zuerst in eine Lange Lawinengalerie. Auch hier wird man mit einer spektakulären Aussicht belohnt. Die Strecke bietet eine verkehrsarme Alternative zum mit Autobahn und Bundesstraße belegten Inntal in Tirol. Hat man den Kühtaisattel erreicht, kann man sich an der beeindruckenden umliegenden Bergwelt erfreuen und Tiroler Spezialitäten auf der Sonnenterrasse der Dortmunder Hütte, des Dorfstadls oder in den Liegestühlen des Kiosks genießen. Der Kühtaisattel ist im Sommer auch ein Paradies für Wanderer. Wenn man genug Zeit hat, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, die Umgebung zu erkunden. Übernachtungsmöglichkeiten an der Strecke: Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in diesem Bereich viele. Im Ötztal und in Innsbruck gibt es diverse Unterkünfte in den verschiedensten Preiskategorien. Aber auch im Sellrain gibt es diverse Möglichkeiten. So ist das Bergsporthotel Antonie beispielsweise bei Urlaubern sehr beliebt. Es überzeugt mit einer wunderschönen Sonnenterrasse, gutem Preis-Leistungsverhältnis sowie regionalen Köstlichkeiten. Gastronomische Highlight an der Strecke: Restaurants und Unterkünfte gibt es einige an der Strecke. Auch am Kühtaisattel selbst sind je nach Jahreszeit Gastronomiebetriebe am Pass geöffnet und versorgen mit typischen Tiroler Spezialitäten. Der Dorfstadl oder die Dortmunder Hütte sind bei Bikern sehr beliebt. Der Kiosk im Kühtai hat übrigens immer geöffnet. Speziell die Sonnenterrasse vom Dorfstadl auf dem Kühtaisattel ist ein beliebter Stopp bei Motorradfahrern. Von der Speckknödelsuppe bis hin zum Kaiserschmarrn wird hier alles serviert. Die Verbindung von Kematen nach Ötz ist 43 km lang. Die maximale Steigung beträgt 16%. Hat man den Kühtaisattel erreicht, beginnt die kurvenreiche Talfahrt nach Ötz. Am Weg liegen einige Gasthäuser, die zum Verweilen und zum Pausieren einladen. Im Anschluss daran gibt es noch verlängerungs touren über das Timmelsjoch oder das Hahntennjoch. Gefahr und sonstige Beeinträchtigungen: Besonders im Sommer findet man neben den Alpenrosen auch viele Kühe um den Kühtaisattel auf der Weide und entlang der Strecke. So kann es vorkommen , dass sich einige Exemplare auf die Strasse verirren. Deshalb empfiehlt sich eine vorausschauende Fahrweise, um Unfälle mit den Weidetieren zu vermeiden. In den kalten Monaten sind die Strassenverhältnisse zu berücksichtigen. Auch im Mai ist es noch möglich, dass Schnee auf den Strassen liegt. Fazit: Auch der Tiroler Kühtaisattel , oder auch Kühtai, wie er im Volksmund heißt, ist eine Alpenpiste, die man auch am Wochenende mit ein wenig Glück mehr oder weniger für sich alleine genießen kann. Der Durchgangsverkehr und der Lieferverkehr fahren nämlich auf der Autobahn durch das Inntal. Von Innsbruck kommend nimmt man die Ausfahrt Kematen und fährt in das wunderschöne Sellraintal. Die Strasse ist gut ausgebaut. Nicht nur deshalb, weil der Kühtaisattel ein beliebter Wintersportort ist.
Höhe: 2020m
Österreich / Tirol
Die Piller Höhe und vor allem der angrenzende Gacher Blick mit dem Kaunergrat Naturparkhaus bieten eine spektakuläre Aussicht auf das Obere Inntal. Von dort führt ab Fließ eine großartig angelegte Auffahrt auf die Höhe und verbindet sich dort mit der aus Wenns im Pitztal kommenden Piller Straße. Diese führt auf der anderen Seite hinab nach Kauns und weiter ins Kaunertal. Übrigens: Die Piller Höhe ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren durch Tirol? Das sind unsere Highlights für Euch: Großglockner-Hochalpenstraßen-Runde L echtaler Alpen Kitzbüheler Alpen Auf zu den Wolkenkratzern Passende Motorradhotels in Tirol findest Du übrigens über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche.
Höhe: 1560m

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