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Frankreich | Französische Alpen

Col de Rieisse

Höhe: 946m
Länge: 24km
Schwierigkeit: Anspruchsvoll
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zuletzt aktualisiert 26.01.2024

Beschreibung

Der Col de Rieisse, im französischen Départément Lozère gelegen, ist einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Er hat keinerlei verkehrstechnische Bedeutung. Im Grunde verbindet er lediglich den kleinen Weiler Rieisse mit der Außenwelt. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m. und die FolyMaps Motorradkarten-Set Frankreich-Süd. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Auch die 946 Meter hohe Passhöhe des  Col de Rieisse liegt unscheinbar und unbeschildert in den Kiefernwäldern der Hochebene Causse Méjean. Die beiden Rampen jedoch haben es beide in sich. Die Westrampe  des Col de Riei...

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Fotos

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Steckbrief Col de Rieisse

LandFrankreich
RegionFranzösische Alpen
Passhöhe946 m
Länge24 km
Maximale Steigung12
BasisorteLes Vignes, La Malène
Koordinaten44.284846, 3.317044
MautNein
BelagGeteert
SackgasseNein
SchwierigkeitAnspruchsvoll
Sterne

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Die Motorradtour "Schluchtenflitzer" ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m. und die FolyMaps Motorradkarten-Set Frankreich-Süd. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Enge und steile Schluchten, dazwischen karge, menschenleere Hochebenen – das bedeutet motorradgerechte Bergsträßchen mit maximaler Kurven- und minimaler Verkehrsdichte. Wo gibt es so etwas? In den Cevennen, dem südöstlichen Teil des Zentralmassivs. Mende, unser Ausgangspunkt zu dieser kurvenlastigen Runde, ist das nördliche Tor zu den Cevennen und liegt romantisch am linken Ufer des Lot. Einmal im Jahr brennt in Mende enduromäßig die Luft, wenn hunderte Fahrer aus ganz Europa zur dreitägigen Geländesportveranstaltung „Trèfle Lozèrien“ starten. Auf steilen Wanderpfaden geht es dabei heftig zur Sache, und nur erfahrene Enduristen erreichen in Sollzeit das Ziel. Gemächlich zieht unsere Maschine durch die Bögen der N 106 Richtung Florac. Zeit für Mensch und Technik zum Warmwerden. Rechts oben ist das Plateau der Causse de Sauveterre zu erkennen. Causse nennen die Franzosen die charakteristischen Hochebenen der Cevennen. Schnell passieren wir das Schild des 1.046 Meter hohen Col de Montmirat, und nach einem schnellen Kaffee in der Auberge du Col nehmen uns die Kurven hinab ins Tal des Tarn auf. Geschmeidige Kurven, prachtvolle Blicke. Von oben fallen wir nach Florac ein. Blickfang der ehemaligen Gründung der Benediktiner ist das mittelalterliche Schloss mit seinen spitzen grauen Türmen. Es stammt aus dem 17. Jahrhundert, sein Vorgänger wurde in den Hugenottenkriegen des 16. Jahrhunderts zerstört. „ Corniche des Cévennes “ nennt sich die nun folgende knapp 60 Kilometer lange Etappe. Ein bescheidener Name, hinter dem sich eine attraktive Motorradstrecke verbirgt, die sportlich flott über vier Pässe wedelt. Dass hier oben in dieser rauen, felsenübersäten Heidelandschaft nur wenig Menschen wohnen, überrascht nicht. Gut für uns Motorradfahrer, denn so gehört uns die Fahrbahn fast immer ganz alleine. Verantwortlich für unsere gute Laune ist der Sonnenkönig Ludwig XIV. Der ließ die Corniche nämlich als Militärstraße für seine Truppen anlegen. Im Tal des Gardon liegt die sympathische Gemeinde Saint-Jean-du-Gard. Ausgestattet mit Schloss, Kirche und Markplatz drängt sie sich für die erste große Pause geradezu auf. Vielleicht mit einem Café crème und einem Eclair? Die mit Vanille-, Schokolade- oder Kaffeecreme gefüllte Süßigkeit kommt zur rechten Zeit. Denn die zügig zu fahrenden Kurven hinauf zum 905 Meter hohen Col de l’Asclier fordern Kraft und Konzentration. Bergauf zeigt sich das Sträßchen noch einigermaßen breit, während es nach dem Sattel, der sich unter einem alten gemauerten Brückenbogen befindet, höllisch schmal wird. Also aufgepasst, wenn die Augen mal wieder zu lange von der Fahrbahn zu den herrlichen Aussichten über die Berge der Cevennen schweifen. Le Vigan gefällt mit seinem historischen Zentrum, seiner Einkaufsstraße und seiner bereits im 14. Jahrhundert erbauten Brücke über die Arre. Der Ort ist Ausgangspunkt der Bergstraße, die zum 1.567 Meter hohen Mont Aigoual hinaufführt, dem nach dem Mont Lozère zweithöchsten Berg der Cevennen. Kehren und enge Kurven bietet die Strecke zwar nicht, dafür lässt sie ein sportliches Tempo zu. Schnell ist der Gipfel des Mont Aigoual erreicht, ein kahles Plateau mit weitem Rundblick. Hier oben harren tapfer die Mitarbeiter der letzten bewohnten Wetterstation Frankreichs aus. Und das bei miesem Wetter: Der Mont Aigoual ist der Ort mit der höchsten Niederschlagsmenge in Frankreich. Von oben an seinen grauen Schieferdächern zu erkennen, liegt Meyrueis im Tal der Jonte. Von dort aus zielt die Route hinüber nach Hures-la-Parade, wo der Aufstieg zum Col de Coperlac beginnt. Und der macht mit seinen stetigen Tiefblicken in die enge Gorge de la Jonte mächtig Laune. Danach zirkelt die Route über die einsame Causse Méjan, streift in 907 Metern Höhe die Passhöhe des Coperlac und stoppt kurz danach an einem Aussichtspunkt mit Gaststätte und Fernblick. Eine Handvoll Serpentinen folgen, danach kurvt die griffige Fahrbahn am Hang entlang hinab nach Sainte-Enimie. Auch hier ist ein Halt nicht die schlechteste Idee, gehört der Ort doch zu den schönsten Dörfern Frankreichs, den „Plus beaux villages de France“. Malerisch in der Schlucht des Tarn gelegen, macht Sainte-Enimie seiner Auszeichnung alle Ehre und präsentiert dem Besucher Idylle pur mit viel alter Bausubstanz. Der nun folgende Col de Rieisse liegt mit seinen 946 Metern unscheinbar in einem Kiefernwald. Lohnt er sich trotzdem? Und wie. Denn Auf- und Abfahrt stellen eine echte Herausforderung dar. Gleich hinter La Malène kraxelt die Fahrbahn in verdammt engen Kehren steil bergauf. Teils sind sie überhängend und damit nichts für schwache Nerven. Dafür ist die Aussicht phänomenal. Etwas ruhiger geht es die Abfahrt nach Vignes an, bevor die nächsten Serpentinen hinauf zur Pointe Sublime lauern. Wie gut, dass die Rückfahrt nach Mende über die Causse de Sauveterre und Chanac entspannt und gelassen erfolgt. Tourlänge: ca. 350 km Roadbook: Mende – Col de Montmirat – Florac – Corniche des Cévennes – Saint-Jean-du-Gard – Col de l’Asclier – Le Vigan – Mont Aigoual – Meyrueis – Hures-la-Parade – Col de Coperlac – Sainte-Enimie – Col de Rieisse – La Malène – Les Vignes – Pointe Sublime – Chanac – Mende Highlight: Pointe Sublime. Ein Highlight im wahren Wortsinn ist der Aussichtspunkt am Rande der Hochebene Causse de Sauveterre. Besonders abends ist der Blick hinab in die Tarnschlucht ein Traum. Unten vollführt der Fluss eine seiner berühmten 90-Grad-Schleifen, sodass man das Panorama in zwei Richtungen genießen kann. Pässe-Info: Col de Montmirat 1046   6% -     33 Corniche des Cévennes 1016 12% -     58 Col de l’Asclier   905   8% -     36 Mont Aigoual 1576   9% -     22 Col de Coperlac    907   8% -     30 Col de Rieisse   946 12% -     24 Pointe Sublime   930 fehlt -     10
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Östlich des Mont Aigoual, dem mit 1567 Metern zweithöchsten Gipfel der Cevennen, verbindet der Col de l'Asclier auf 36 Kilometern die südlichen Cevennen mit L'Estréchure, dem Ausgangsort der Corniche des Cevennes sowie der Schlucht des Gordon de St-Jean. Der Col de l'Asclier ist einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m. und die FolyMaps Motorradkarten-Set Frankreich-Süd. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Die Straße zum Col de l'Asclier ist sehr schmal, aber nicht ganz so schwer zu fahren wie beispielsweise der Col de la Lusette. Von Süden wird zunächst der 612 Meter hohe Col de la Triballe passiert. Es geht sehr kurvenreich am Hang empor, immer wieder mit schöner Aussicht in den Nationalpark der Cevennen. Die Passhöhe des Col de l'Asclier befindet sich unter einem alten gemauerten Brückenbogen. Die Nordrampe verläuft etwas weniger aussichtsreich durch den Wald, dafür wird die Straße auf diesem Abschnitt zumindest etwas breiter. Unten angekommen sollte man noch die Schlucht des Gordon de St-Jean unter die Räder nehmen: Die Straße verläuft entlang von Felswänden und oberhalb eines malerischen Bergbachs. Zahlreiche Aussichtspunkte liegen an der Straße, etliche natürliche Pools laden zum Abkühlen ein. Übrigens: Wer den Col de l'Asclier fahren möchte, sollte sich unsere Motorradtour " Schluchtenflitzer" unter die Räder nehmen. Die Tour führt unter anderem über diesen Pass. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren in den Französischen Alpen? Das sind unsere Highlights für Euch: RDGA Teil 1 RDGA Teil 2 RDGA Teil 3 RDGA Teil 4 Durchs Massiv de la Chartreuse Pässetour Massif des Bauges Seealpen
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Der Aussichtspunkt Pointe Sublime liegt am Rande der Hochebene Causse de Sauveterre in den Cevennen. Die Straße zum Pointe Sublime hinauf bietet einige Serpentinen, der Blick auf die darunter liegende Schlucht Gorges du Tarn phänomenal, besonders in den Abendstunden. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m. und die FolyMaps Motorradkarten-Set Frankreich-Süd. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Der Fluss macht unterhalb des Pointe Sublime einen 90-Grad-Knick, sodass man in beide Richtungen das Panorama genießen kann. Am Parkplatz wartet außerdem eine kleine Gaststätte auf Besucher. Schön ist die Anfahrt aus Richtung Les Vignes, die 2017 mit den Gemeinden Le Massegros, Le Recoux, Saint-Georges-de.Lévéjac und Saint-Rome-de-Dolan fusioniert wurde und seither den Namen Massegros Causses Gorges trägt. Übrigens: Wer zum Point Sublime fahren möchte, sollte sich unsere Motorradtour " Schluchtenflitzer" unter die Räder nehmen. Die Tour führt unter anderem zu diesem Aussichtspunkt. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren in den Französischen Alpen? Das sind unsere Highlights für Euch: RDGA Teil 1 RDGA Teil 2 RDGA Teil 3 RDGA Teil 4 Durchs Massiv de la Chartreuse Pässetour Massif des Bauges Seealpen
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Die Südrampe des Col du Goulet beginnt am nördlichen Rande des Nationalparks Cevennen. Der Col du Goulet ist einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m. und die FolyMaps Motorradkarten-Set Frankreich-Süd. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Wer noch älteres Kartenmaterial nutzt, sollte sich von der Beschilderung nicht irritieren lassen. Die Gemeinde hieß Le Bleymard, bis sie zum 1. Januar 2017 mit den Gemeinden Bagnols-les-Bains, Belvezet, Chasseradès, Mas-d'Orcières und Saint-Julien-du-Tournel zu einer neuen Kommune namens Mont Lozère et Goulet zusammengeschlossen wurde. Die Straße zum Col du Goulet befindet sich in gutem Zustand mit ordentlichem Belag. Allerdings hat sie nur wenige Kurven zu bieten und verläuft recht unspektakulär durch dichten Tannenwald. Erst an der Passhöhe des Col du Goulet im Wald wird die Straße deutlich enger und der Belag schlechter. Nach einigen engen Kehren verlässt die Straße den Wald und verläuft aussichtsreich durch Weideflächen und Bergwiesen Richtung Chasseradès aus. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren in den Französischen Alpen? Das sind unsere Highlights für Euch: RDGA Teil 1 RDGA Teil 2 RDGA Teil 3 RDGA Teil 4 Durchs Massiv de la Chartreuse Pässetour Massif des Bauges Vom Genfer See bis ans Mittelmeer
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