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Frankreich | Französische Alpen

Col de Pas de la Graille

Höhe: 1597m
Länge: 49km
Schwierigkeit: Mittel
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zuletzt aktualisiert 23.01.2024

Beschreibung

Der Col de Pas de la Graille, einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, befindet sich in Alpes-de-Haute-Provence und wird von den meisten Motorradfahrern eher stiefmütterlich behandelt. Vermutlich liegt dies an der hohen Anzahl an spektakulären Passstraßen, die im Süden Frankreichs unter die Räder genommen werden wollen. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen. Weitere Motorradtouren in den Französischen Alpen findet man über unsere Motorradtouren Suche, in unserer FolyMap Route des Grandes Alpes Karte oder in unserem FolyMaps-Set Frankreich-Süd. Einen Vergleich muss diese knapp 50 Kilometer lange Route über den Col de Pas de la Graille dabei aber keineswegs scheuen: Die Straße ist gut ausgebaut, ...

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Steckbrief Col de Pas de la Graille

LandFrankreich
RegionFranzösische Alpen
Passhöhe1597 m
Länge49 km
Maximale Steigung7
BasisorteNoyers-sur-Jabron, St.-Etienne-les-Orgues
Koordinaten44.115276, 5.833142
MautNein
BelagGeteert
SackgasseNein
SchwierigkeitMittel
Sterne

Aktivitäten in der Nähe

Frankreich / Französische Alpen
Nach seiner Flucht von Elba marschierte Napoléon Bonaparte im März 1815 in einem Triumphzug von der Côte d’Azur durch die Seealpen nach Grenoble. Auf der 350 km langen Route Napoléon folgen wir dieser historischen Strecke, bei der auch der Fahrspaß nicht zu kurz kommt. Übrigens: Diese Tour ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m. und die FolyMaps Motorradkarten-Set Frankreich-Süd. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Der Startort Golfe-Juan liegt zwischen Cannes und Antibes. Er steht voll im Zeichen des Badebetriebs der Côte d’Azur, erinnert aber immerhin durch ein Mosaik an der neuen Uferpromenade an Napoléons Landung. Von Golfe-Juan geht es weiter nach Mougins und Grasse. Fahrerisch gesehen ist die Etappe von Grasse nach Castellane sicher das schönste Stück der gesamten Route Napoléon. Die N 85 gebärdet sich wie ein kleines Bergsträßchen und schaufelt eine Kurve nach der anderen unters Vorderrad. Der Belag ist gut in Schuss und schön griffig, der Verkehr hält sich unter der Woche in Grenzen. Die Fahrbahn taucht ständig in Täler hinab, um dann gleich wieder den nächsten Pass zu erklimmen. Die Streckenführung fällt nicht zu eng aus, sodass wir in den oberen Gängen zügig vorankommen. Nachdem die Truppe des Kaisers noch einmal in Cannes biwakiert hatte, marschierte sie am 2. März über Grasse und Escragnolles nach Séranon, wo das Nachtlager aufgeschlagen wurde. Bonaparte schlief im Château de Brondet. Um sieben Uhr ging es am nächsten Morgen weiter. Dankbar nahm der fröstelnde Kaiser kurz darauf beim Logis du Pin eine heiße Brühe entgegen. An diesem Ort steht heute ein kleines Info-Zentrum, wo der Hergang in allen Einzelheiten beschrieben wird. Mittags erreichte man Castellane. Die Stadt mit ihrer mächtigen Zitadelle stellte den ersten ernstzunehmenden Sperr-Riegel dar. Würde die Besatzung zu Napoléon überlaufen? Sie tat es. Der Kaiser wurde zum Essen in die Unterpräfektur eingeladen. Das Gebäude kann besichtigt werden und steht in der Rue nationale 34. Auch die folgende Etappe bis Digne bietet wieder Fahrvergnügen pur. Die N 85 schlängelt sich zunächst an dem Fluss Asse entlang, schraubt sich dann eine Anhöhe empor und stürzt sich in runden, eleganten Kurven hinab nach Digne. Der friedliche Kurort war Raststation von Napoléon. Mit seinen Bars und Straßencafés ist er aber auch für den heutigen Motorradreisenden ein angenehmer Ort für die Pause. Mittags am 4. März traf der Kaiser in Digne ein, wo er im Hotel Du Petit Paris freundlich empfangen wurde. Gegen 15.00 Uhr machte er sich auf den Weg ins 20 Kilometer westlich gelegene Malijai. Auch dort begrüßte man Napoléon und seine Männer sehr herzlich und lud sie zur Übernachtung im Schloss ein. Ganz früh am Morgen des 5. März ging es weiter nach Sisteron. Der Kaiser hatte großes Glück: Die meisten Soldaten waren am Vortag verlegt worden, und die verbliebenen rührten keinen Finger. So konnte Napoléon im Hôtel du Bras d’Or speisen und dann Richtung Gap weitermarschieren. Dort dasselbe Bild: Untätige Soldaten, jubelnde Massen. Hinter Sisteron heißt es, vom breiten Asphalt der N 85 für eine Weile Abschied nehmen. Per Landstraße geht es nun nach Gap. Napoléon und seine Kolonne streiften die Dörfer le Poet, Upaix, Ventavon, Monetier-Allemont und la Saulce. Uns belohnt diese Etappe mit kleinen, feinen Nebensträßchen und pittoresken hochprovenzalischen Bergnestern. Gap ist einen Besuch wert, seine Altstadt gut erhalten, und ein Bummel mit anschließendem Café-Besuch kann nie schaden. Auch Bonaparte und seiner Truppe, die sich täglich durch übergelaufene Soldaten des Königs vergrößerte, gefiel es in Gap. Der Kaiser nächtigte im Hotel Marchand und zog am nächsten Morgen nach Corps weiter. Das hübsche Bauerndorf mitten im Grünen zeigte sich von seiner besten Seite und empfing die Kolonne mit offenen Armen. Nach einer weiteren triumphalen Begrüßung in la Mure erreichte man den Ort Laffrey. Wie aus dem Nichts standen plötzlich die Soldaten aus Grenoble vor der kleinen Truppe. Es sah schlecht für Bonaparte aus. Der Gegner war in der Überzahl und hatte den Befehl, dem Spuk ein Ende zu setzen. Was wohl auch gelungen wäre, wenn nicht Napoléon wieder einmal seine Größe gezeigt hätte. Mutig trat er vor die Gewehre der Königstreuen, entblößte seine Brust und rief die berühmten Worte: »Wenn einer unter euch ist, der seinen Kaiser töten will, hier bin ich!« Doch kein einziger Schuss fiel. Geschlossen lief die königliche Armee über. Der Weitermarsch nach Grenoble war ein einziger Triumphzug. An der Brücke von Vizille stand die Menge auf beiden Seiten. In der Herberge der Mère Vigier in Tavernolles stärkte sich Napoléon noch einmal, bevor er kurz vor Mitternacht in Grenoble einmarschierte. Für uns erweist sich die Etappe von Gap nach Grenoble als zügig zu fahrende Kurvenstrecke. Die Reifen surren wieder auf dem gut gepflegten Belag der N 85. Die tut mit ihren übersichtlichen und runden Kurven eine Menge für die Zufriedenheit der Motorradfahrer. Steile Anstiege und Gefällstrecken sorgen dafür, dass es so gut wie nie langweilig wird. Dann kommt mit Grenoble der Endpunkt der Route Napoléon in Sicht. Tourlänge: ca. 350 km, 2 Tage Roadbook: Golfe-Juan – Mougins – Grasse – Escragnolles – Séranon – Castellane – Digne – Malijai – Sisteron – le Poet – la Saulce – Gap – Corps – la Mure – Laffrey – Vizille – Grenoble Highlight: Napoléon am Ziel. Grenoble gilt als das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der französischen Alpen. Seine Lage ist einzigartig: Auf drei Seiten wird Grenoble von hohen Bergwänden umgeben. Die sympathische Stadt verfügt außerdem über ein sehr schönes Zentrum. Ein ausgezeichneter Platz, um die Eindrücke der Route Napoléon Revue passieren zu lassen und sich in Gedanken zu Bonaparte und dessen Weitermarsch nach Paris zu begeben.
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Frankreich / Seealpen Nord
Corps: Eigentlich nur ein weiterer kleiner Ort an der Route Napoleon hat sich Corps in den letzten Jahren zu einer starken touristischen Basis entwickelt. Kein Wunder, denn auch die Umgebung abseits der bekannten Strecke hat etwa mit dem Col du Noyer einiges zu bieten. Lac de Serre-Ponçon: Europas größter Erddamm, der die obere Durance zu diesem riesigen Gewässer staut, ist 124 Meter hoch und an seiner Basis 123 Meter dick. Der See dient der Stromerzeugung, das unterirdische Kraftwerk produziert allein ein Zehntel der in Frankreich gesamt aus Wasser gewonnen Elektrizität. Tallard: In der Nähe von Gap ist es ein Zentrum des stillen Luftsports: Fallschirmspringen, Paragleiten, Ballonfahren etc.
Frankreich / Süd
Die Motorradtour " Dem Feldherrn auf der Spur" ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Weitere Motorradtouren in den französischen Alpen bietet Dir unsere FolyMaps Route des Grandes Alpen Karte oder das FolyMaps-Set Frankreich-Süd. Passende Informationen findest Du außerdem in unserem Motorrad Reiseführer Französische Alpen. Die Highlights der Tour: Grasse: Eine knappe Stunde Fahrt sollte man von Nizza aus schon einplanen, um die Parfümstadt Grasse zu erreichen. Neben den Museen und Shops der Produzenten wie Fragonard ist das städtische Parfümmuseum nicht nur für die Sozia ein Genuss. Und sich hier mit außergewöhnlichen Düften einzudecken lohnt. Col du Pillon : Der nur 782 Meter hohe Pass ist der erste einer Vielzahl auf der nun folgenden Route Napoléon. Wer sich umdreht, erhascht noch einen tollen Ausblick auf die Küste. Col de Valferriere : Am Pas de la Faye wirft die Route zwei riesige Schleifen um die hier im Weg stehenden Kalksteinformationen. Wenig später sind die ersten 1 000 Höhenmeter geschafft. Der weitere Anstieg ist aber mäßig, die Strecke verweilt lange auf einer Höhe, bevor sie am Valferriere mit 1 169 Meter einen Hochpunkt erreicht. Castellane: Die Route Napoléon streift hier den Beginn der spektakulären Verdun-Schlucht (die wir auf Blatt 6 dieser Box als Tour gezeichnet haben). Der hübsche, typisch provenzalische Ort wird von einem steilen Felsen überragt, auf dessen Hochplateau die Kirche Notre Dame du Roc thront. Digne-les-Bains: In der Hauptstadt der Hochprovence geht das Leben angesichts der dramatischen Bergkulisse, die sich Richtung Norden auftut, gelassen zu. Der Kurort weiß aber auch mit Europas größtem Ammonitenfeld zu punkten – mit über 1500 versteinerten Tieren aus den letzten 200 Millionen Jahren. Sisteron: Das „Tor zur Provence“ wird in unserer Fahrtrichtung ein Tor zu den Hochalpen. Der markant gerippte Kalkfels, vor dem Teile der Stadt liegen, ist zusammen mit der Kathedrale und der Zitadelle ihr Wahrzeichen.

Weitere Tipps in der Nähe

Frankreich / Französische Alpen
Der Col de Saint-Jean ist in der Drôme Provencale, dem südlichen Teil des französischen Départéments gelegen. Er ist einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, Eigentlich besticht er durch eine – wie der Name schon vermuten lässt – provenzalische Landschaft, die kilometerlang von den berühmten lilafarbenen Lavendelfeldern geprägt ist. Diese sind hier allerdings weit und breit nicht zu entdecken. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen. Weitere Motorradtouren in den Französischen Alpen findet man über unsere Motorradtouren Suche, in unserer FolyMap Route des Grandes Alpes Karte oder in unserem FolyMaps-Set Frankreich-Süd. Dennoch präsentiert sich der Col de Saint-Jean landschaftlich sehr beeindruckend. Man vermutet nach dem Start im Örtchen Lachau und dem baldigen Verlassen der D 542 nicht, dass dieser Gebirgspass in seinem weiteren Verlauf noch richtiges Pässe-Feeling vermitteln kann. Die anfänglich sanfte Landschaft wird zur unscheinbaren Passhöhe hin, die lediglich eine Bank und ein Kreuz zu bieten hat, fast schon alpin. Angekommen in Laborel befindet man sich dann endgültig im Hinterland vom Nirgendwo. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren in den Französischen Alpen? Das sind unsere Highlights für Euch: RDGA Teil 1 RDGA Teil 2 RDGA Teil 3 RDGA Teil 4 Durchs Massiv de la Chartreuse Auf der Route des Kaisers Seealpen
Höhe: 1158m
Frankreich / Französische Alpen
Der Col de Macuègne, einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, liegt an den Nordhängen des etwa 20 Kilometer entfernten Mont Ventoux in der Region Provence-Alpes-Cote d'Azur. Die Straße über den Pass verbindet die Orte Montbrun-les-Bains und Séderon. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m. und die FolyMaps Motorradkarten-Set Frankreich-Süd. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Im Westen beginnt der Aufstieg in Montbrun auf der gut ausgebauten D542 und führt überwiegend moderat bergauf. Nach etwa 9 km erreicht man die wenig spektakuläre Passhöhe des Col de Macuègne. Direkt gegenüber der kleinen Picknick Aera führt eine schmale Stichstraße zum CosmoDrôme - Observatoire Claude Tavenier. Von hier hat man einen spektakulären 360° Panoramablick. Dieser Ort ist auch bei Paragleitern sehr beliebt. Von Nordosten startet man in Séderon zum knapp 6 Kilometer entfernten Col de Macuègne. Vom Col de Macuègne aus ergeben sich einige Kombinationsmöglichkeiten. Südlich der Passhöhe zweigt die D63 zum Col de l'Homme Mort ab, die in Richtung Ferrassières und Sault führt. Unterhalb von Séderon besteht die Möglichkeit, über die D546 zum Col de la Pigière zu fahren. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren in den Französischen Alpen? Das sind unsere Highlights für Euch: RDGA Teil 1 RDGA Teil 2 RDGA Teil 3 RDGA Teil 4 Durchs Massiv de la Chartreuse Pässetour Massif des Bauges Vom Genfer See bis ans Mittelmeer
Höhe: 1068m
Frankreich / Französische Alpen
Auf nur 15 Kilometern zieht sich der Col d’Ey in der Drôme Provencale mit nur wenigen Herausforderungen gen Süden. Der Col d’Ey ist einer von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen. Weitere Motorradtouren in den Französischen Alpen findet man über unsere Motorradtouren Suche, in unserer FolyMap Route des Grandes Alpes Karte oder in unserem FolyMaps-Set Frankreich-Süd. Die Nordrampe des Col d’Ey präsentiert sich insgesamt recht unspektakulär, was auch an der geringen Steigung liegt. Die Straße ist leider auch nicht mehr in bestem Zustand, aber noch gut befahrbar. Dafür gibt es schöne Ausblicke auf die hier typische Landschaft mit vielen Olivenbäumen und niedrigen Büschen, die die Straße säumen. An der Passhöhe des Col d’Ey wartet ein schöner Picknickplatz auf Besucher. Deutlich spannender ist die Südrampe, bei der man kurz vor Buis-les-Baronnies noch entlang der kurzen Schlucht Gorges d’Ubrieux fährt. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren in den Französischen Alpen? Das sind unsere Highlights für Euch: RDGA Teil 1 RDGA Teil 2 RDGA Teil 3 RDGA Teil 4 Der Graben Europas Auf der Route des Kaisers Seealpen
Höhe: 718m

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